All the Sex I‘ve Ever Had
Cumberlandsche Bühne
von Mammalian Diving Reflex
Sechs Menschen erzählen aus ihrem Liebesleben. Sie sind alle über 65 Jahre alt und haben viel erlebt. Sie erzählen von der ersten Verliebtheit und vom ersten Liebeskummer, von (un)geplanten Schwangerschaften, von verbotener Liebe und aufregenden Affären bis hin zum Tod von Geliebten. Dabei entsteht auch das Porträt einer Generation, die große Veränderungen mitgemacht hat, wie beispielsweise die sexuelle Revolution der sechziger und siebziger Jahre und die Aids-Krise. Sie sind aufgewachsen, als Homosexualität noch ein Verbrechen war. ...
Sechs Menschen erzählen aus ihrem Liebesleben. Sie sind alle über 65 Jahre alt und haben viel erlebt. Sie erzählen von der ersten Verliebtheit und vom ersten Liebeskummer, von (un)geplanten Schwangerschaften, von verbotener Liebe und aufregenden Affären bis hin zum Tod von Geliebten. Dabei entsteht auch das Porträt einer Generation, die große Veränderungen mitgemacht hat, wie beispielsweise die sexuelle Revolution der sechziger und siebziger Jahre und die Aids-Krise. Sie sind aufgewachsen, als Homosexualität noch ein Verbrechen war. Und nun leben und lieben sie in einer Zeit des Online-Datings. Es ist eine Generation, die viel von Tabus erzählen kann, aber auch von Freiheit. Das außergewöhnliche Stück, in dem immer sechs Senior*innen aus dem jeweiligen Aufführungsort auf der Bühne stehen, war bereits in vielen Theatern dieser Welt zu sehen — und meist ausverkauft! So zum Beispiel in Austin, Glasgow, Helsinki, Ljubljana, Portland, Prag, Singapur, Sydney, Taipei und Wien. Im Herbst startet die aufregende Reise durch die vergangenen Jahrzehnte in Hannover.
Das Thema
„All the Sex I’ve Ever Had“ ist ein Abend voll Freude und Tragik, der zeigt, was Senior*innen weitergeben können, und dass man gerade im Alter offen, großzügig und furchtlos durch diese Welt gehen kann.
Regie
Jeder Mensch ist interessant! Diese Überzeugung steht hinter den Arbeiten des kanadischen Kollektivs Mammalian Diving Reflex. Benannt haben die Künstler*innen sich nach einem Überlebensreflex. Ein Bild dafür, dass man schwierige Momente überstehen kann, wenn man sich von Intuition leiten lässt. Sie entwickeln ortsspezifische Performances, in denen sich Menschen auf neue und ungewöhnliche Weise begegnen. So entstehen Arbeiten, die Barrieren zwischen unterschiedlichen Altersgruppen, Kulturen und sozialen Schichten abbauen und das Teilen von gemeinsamem, ständig wachsendem Wissen über uns als Menschen ermöglichen. Ihre Arbeiten sind seit 1993 auf der ganzen Welt zu sehen.
- 17.01.2026, 19:30 Uhr
Der fröhliche Widerstand
- 24.01.2026, 19:30 Uhr
Ein wenig Licht. Und diese Ruhe.
- 30.01.2026, 17:00 Uhr
Showing mit Feedbackgespräch
- 31.01.2026, 14:00 Uhr
Workshop: Motion in Sound — Wie wird Tanz hörbar?
- 05.02.2026, 19:00 Uhr
February
Let's talk about Rap
- 08.02.2026, 12:00 Uhr
House of Many: TikTok-Dance-Workshop mit Cati Gombe und Viktoria Magnucki
- 19.02.2026, 19:00 Uhr
Mahnwache in Gedenken an die Opfer des Anschlags vom 19. Februar 2020 in Hanau
- 28.02.2026, 18:30 Uhr
During Ukraine
- 28.02.2026, 20:15 Uhr
Wie man mit Toten spricht
- 28.02.2026, 21:30 Uhr
How to Talk About the Unspeakable?
- Inszenierung