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Drama | Schauspiel
Thema: Wilde Streiks — Von Wut, Mut und der Freude am Aufstand!
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Der fröhliche Widerstand

Cumberlandsche Bühne

Veranstaltungsort
Cumberlandsche Bühne Prinzenstr. 9 30159 Hannover
Worum es geht

Deutschland hat nicht nur ein Herz aus Beton, sein Streikrecht ist es auch — hart und stramm: „Wilde Streiks“, also Arbeitskämpfe ohne den Segen der Gewerkschaften, sind verboten, wodurch revolutionäre Begehren im Keim zu ersticken drohen. Doch immer wieder haben sich Menschen diesem Verbot widersetzt. Weil sie wütend waren. Weil sie keine andere Wahl hatten. Deshalb widmet sich dieses Gespräch dem Kontrollverlust von oben und der Selbstermächtigung von unten: mit einem Blick zurück in die 70er-Jahre, etwa zu Ford in Köln, und einem ...
Worum es geht

Deutschland hat nicht nur ein Herz aus Beton, sein Streikrecht ist es auch — hart und stramm: „Wilde Streiks“, also Arbeitskämpfe ohne den Segen der Gewerkschaften, sind verboten, wodurch revolutionäre Begehren im Keim zu ersticken drohen. Doch immer wieder haben sich Menschen diesem Verbot widersetzt. Weil sie wütend waren. Weil sie keine andere Wahl hatten. Deshalb widmet sich dieses Gespräch dem Kontrollverlust von oben und der Selbstermächtigung von unten: mit einem Blick zurück in die 70er-Jahre, etwa zu Ford in Köln, und einem auf heutige Arbeitskämpfe bei Lieferdiensten, in Lagerhallen und Pflegeeinrichtungen. Gäste sind der Zeitzeuge Orhan Çalışır und die Autorin und Affekt-Theoretikerin Şeyda Kurt.

Über die Reihe

Es gibt genug Gründe, in dieser Zeit Widerstand zu leisten. In der Veranstaltungsreihe „Der fröhliche Widerstand“ beleuchten wir die Gefühle, unter deren Banner er geführt wird — Wut, Liebe, Hoffnung, Hass — und fragen, wie unser Widerstand in Zukunft aussehen kann. Dafür schauen wir vom Gestern bis ins Heute: von den Chaostagen in Hannover bis zu aktuellen Protestformen aus aller Welt. In Zeiten autoritärer Tendenzen wollen wir einen Raum schaffen, in dem wir voneinander auch die fröhlichen Formen des Widerstands lernen — kreativ, lustvoll und energetisch.

In dieser Reihe kommen Aktivist*innen, aber auch literarische und musikalische Köpfe zusammen. Wir organisieren offene Gespräche, künstlerische Intervention, Vernetzung mit Gleichgesinnten und Tanzmusik.

Kuration: Luna Ali und Christoffer Horlitz
Dramaturgie: Yunus Ersoy
Bühne: Sophie Schröder
Produktionsassistenz: Helena Bschaden

Bisherige Gäst*innen in der Spielzeit 25/26:
Klaus Abelmann, Don L. Gaspár Ali, Annette Benjamin, Hollow Skai
Jan
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