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Liene Kinča

Liene Kinča

Über mich

Die lettische Sopranistin Liene Kinca erhielt ihre Ausbildung zunächst bei Margarita Gruzdeva und schloss ihr Studium 2006 an der Lettischen Musikakademie in der Klasse von Sergejs Martinovs ab. Ihr Solodebüt gab sie bereits 2005 als Karolka in Janáceks Jenufa an der Lettischen Nationaloper.
In den Folgejahren erarbeitete sie sich große Partien des italienischen Fachs, darunter Verdi-Rollen in La Travia...
Die lettische Sopranistin Liene Kinca erhielt ihre Ausbildung zunächst bei Margarita Gruzdeva und schloss ihr Studium 2006 an der Lettischen Musikakademie in der Klasse von Sergejs Martinovs ab. Ihr Solodebüt gab sie bereits 2005 als Karolka in Janáceks Jenufa an der Lettischen Nationaloper.
In den Folgejahren erarbeitete sie sich große Partien des italienischen Fachs, darunter Verdi-Rollen in La Traviata, Aida, Un ballo in maschera, I vespri siciliani und Il trovatore. Ihr Puccini-Repertoire umfasst Titelpartien wie Tosca, Suor Angelica und Madama Butterfly sowie Giorgetta in Il tabarro. Zudem interpretierte sie die Fremde Fürstin in Rusalka, Lisa in Pique Dame, Aksinja in Schostakowitschs Lady Macbeth von Mzensk und Prinzessin Bolkonskaja in Prokofjews Krieg und Frieden.
Im weiteren Verlauf ihrer Karriere wandte sich Liene Kinca verstärkt dem deutschen Fach zu. Zu ihren zentralen Partien zählen heute Chrysothemis (Elektra), Sieglinde (Die Walküre), Gutrune, Dritte Norn und Woglinde (Götterdämmerung), Senta (Der fliegende Holländer), Ada (Die Feen), Elisabeth (Tannhäuser) sowie Isolde (Tristan und Isolde).
Auf der Konzertbühne trat sie unter anderem in Schostakowitschs Liederzyklus Aus jüdischer Volkspoesie und in Verdis Messa da Requiem auf. Eine enge Zusammenarbeit verbindet sie mit der Lettischen Nationaloper in Riga, mit der sie auch Gastspiele in Moskau und Hongkong unternahm. In den Jahren 2011 und 2013 wurde sie mit dem „Latvijas Gaze Award“ als beste Solistin ausgezeichnet.
Sie gastierte international an Häusern wie der Flämischen Oper Antwerpen, dem Grand Théâtre de Genève, der Oper Leipzig, dem New National Theatre Tokyo, dem Theater an der Wien, dem Teatro La Fenice in Venedig, der Slowakischen Nationaloper Bratislava und dem Staatstheater Nürnberg.
Zu ihren jüngsten Engagements zählen die Titelpartie in Turandot an der Lettischen Nationaloper sowie am Theater Vanemuine in Tartu. Zudem erweiterte sie ihr Repertoire um die Partie der Abigaille in Nabucco. Weitere Höhepunkte der jüngsten Zeit waren ihre Isolde in Tristan und Isolde am New National Theatre Tokyo, Gutrune in einer konzertanten Aufführung der Götterdämmerung sowie ihre Rückkehr an das Grand Théâtre de Genève als Susanna in Chowanschtschina.
An der Staatsoper Hannover war sie bereits in der Titelpartie in Tosca zu erleben. In der Spielzeit 2025/2026 kehrt sie als Turandot hierher zurück.

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