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Carlo Lepore

Musik, Theater

Carlo Lepore

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Der aus Neapel stammende Bass Carlo Lepore studierte zunächst Jura an der Universität La Sapienza in Rom, anschließend Musik am Konservatorium Santa Cecilia in Rom und Gesang bei Alessandra Gonzaga. Sein Mozart-Repertoire vertiefte er bei Otto Edelman und Dietfried Bernet an der Wiener Kammeroper und studierte bei Carlo Bergonzi, Paolo Montarsolo, Joe Giardina und Alberto Zedda. Er gewann mehrere Wettbewerbe, daru...
Der aus Neapel stammende Bass Carlo Lepore studierte zunächst Jura an der Universität La Sapienza in Rom, anschließend Musik am Konservatorium Santa Cecilia in Rom und Gesang bei Alessandra Gonzaga. Sein Mozart-Repertoire vertiefte er bei Otto Edelman und Dietfried Bernet an der Wiener Kammeroper und studierte bei Carlo Bergonzi, Paolo Montarsolo, Joe Giardina und Alberto Zedda. Er gewann mehrere Wettbewerbe, darunter den Giovan Battista Pergolesi in Rom und den Wettbewerb Adriano Belli des Teatro Lirico Sperimentale in Spoleto (1992). Sein Debüt gab er als Marchese di Forlimpopoli in Salieris La Locandiera. Bis heute stand er auf den Bühnen fast aller großen Opernhäuser, sang bei wichtigen Festivals und arbeitete unter der Leitung von Dirigenten wie Bruno Bartoletti, Bruno Campanella, Colin Davis, Daniele Gatti, Gianluigi Gelmetti, Riccardo Muti, Daniel Oren, Antonio Pappano, Georges Prêtre, Claudio Scimone und Alberto Zedda. Zu Carlo Lepores Rossini-Partien gehören Mustafà / L’italiana in Algeri, Selim / Il turco in Italia, Basilio und Bartolo / Il barbiere di Siviglia, Don Magnifico / La Cenerentola, Faraone / Mosè in Egitto sowie Ginardo / Matilde di Shabran. Rollen wie Colline La bohème, Rodolfo / La sonnambula, Don Pasquale, Dulcamara / L’elisir d’amore, Seneca / L’incoronazione di Poppea und die Bass-Partien in mehreren Händel-Opern, Melitone / La forza del destino, Leporello / Don Giovanni, Bartolo / Le nozze di Figaro und die Titelrolle in Verdis Falstaff prägen bis heute sein Repertoire. In der Saison 26/27 begrüßen wir ihn in Il barbiere di Siviglia wieder an der Deutschen Oper Berlin, nachdem er 2004 hier als Blansac in La scala di seta unter Leitung von Alberto Zedda sein Hausdebüt gegeben hat.
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