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Sommer Ulrickson wurde in Kalifornien geboren und studierte dort Tanz, Theater und Performance. 1998 kam sie durch ein Bundeskanzler-Stipendium der Alexander von Humboldt Stiftung nach Berlin und arbeitet hier als Regisseurin und Choreografin. 1999 war sie Mitbegründerin der «wee dance company» und arbeitete unter anderem mit Johann Kresnik an der Volksbühne. Sie schuf zahlreiche eigene Choreografien und Theaterp...
Sommer Ulrickson wurde in Kalifornien geboren und studierte dort Tanz, Theater und Performance. 1998 kam sie durch ein Bundeskanzler-Stipendium der Alexander von Humboldt Stiftung nach Berlin und arbeitet hier als Regisseurin und Choreografin. 1999 war sie Mitbegründerin der «wee dance company» und arbeitete unter anderem mit Johann Kresnik an der Volksbühne. Sie schuf zahlreiche eigene Choreografien und Theaterproduktionen wie Writer’s Block anlässlich des 66. Jahrestages der Bücherverbrennung auf dem Bebelplatz und im jüdischen Museum. Die Sophiensæle präsentierten ihre Stücke: Remains, Ich dich auch, Jerusalem Syndrom, Creatures of Habit, Fear in Search of a Reason sowie Never Mind in. In den Freienkammerspielen Magdeburg entwickelte sie mit dem Schauspielensemble Eine Amerikanische Nacht. Am Deutschen Theater Berlin inszenierte sie basierend auf Tschechows Drei SchwesternYes Yes to Moscow. In Kalifornien entstand gemeinsam mit dem israelischen Komponisten Amos Elkana die Hamlet-Bearbeitung After Hamlet die vom Auswärtigen Amt in Berlin gezeigt wurde. Zusammen mit Komponisten Moritz Gagern entwickelte sie Lovesick für die Neuköllner Oper. Auch für das Globe Theater der Freilichtspiele Schwäbisch Hall entwickelte sie zusammen mit Gagern die Produktion Kurs:Liebe. 2012 choreografierte sie für den Regisseur David Hermann Helmut Lachenmanns Mädchen mit den Schwefelhölzern für die Spielzeiteröffnung der Deutschen Oper Berlin und kehrte mit Claus Guth für dessen Salome hierher zurück.
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