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Oswald Panagl

Theater

Oswald Panagl

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Über mich

Geboren am 8.11.1939 in Mauer bei Wien. Humanistisches Gymnasium in Wien XIII, ab 1957 Studium der Klassischen Philologie, Indogermanistik, Orientalistik und Germanistik an der Universität Wien, daneben Gesangsstudium an der Musikhochschule Wien: Lehramtsprüfungen aus Latein und Griechisch 1965, Künstlerische Reifeprüfung (Lied und Oratorium) 1966, Doktorat der Philosophie 1968. Habilitation für »Historisch-Ver...
Geboren am 8.11.1939 in Mauer bei Wien. Humanistisches Gymnasium in Wien XIII, ab 1957 Studium der Klassischen Philologie, Indogermanistik, Orientalistik und Germanistik an der Universität Wien, daneben Gesangsstudium an der Musikhochschule Wien: Lehramtsprüfungen aus Latein und Griechisch 1965, Künstlerische Reifeprüfung (Lied und Oratorium) 1966, Doktorat der Philosophie 1968. Habilitation für »Historisch-Vergleichende und Allgemeine Sprachwissenschaft« 1976; danach für mehrere Semester Gastdozent an der Universität München (für Germanistische Linguistik); seit September 1979 Ord. Universitätsprofessor für Allgemeine und Vergleichende Sprachwissenschaft an der Universität Salzburg. Tätigkeit als Musikdramaturg (auch für die Salzburger Festspiele) und Kulturessay ist.

Sprachwissenschaftliche Publikationen: »Stachel wider den Zeitgeist. Politisches Kabarett, Flüsterwitz und Subversive Textsorten« (gem. mit Robert Kriechbaumer), Wien 2004. – »Text und Kontext. Theoriemodelle und methodische Verfahren im transdisziplinären Vergleich.« (gem. mit Ruth Wodak), Würzburg 2004. – »Die neuen Linear B-Texte aus Theben. Ihr Aufschlusswert für die mykenische Sprache und Kultur (gemeinsam mit Sigrid Deger-Jalkotzy), Wien 2006. – »Poetische Lizenzen« (gem. mit Wolfgang Dressler), Wien 2007. – »Wörterbuch der politischen Sprache in Österreich« (gem. mit Peter Gerlich), Wien 2007.

Mitveranstalter und Mitherausgeber der Salzburger Festspielsymposien (seit 1989). Bisher liegen 17 Tagungsbände vor. – Mitherausgeber der Reihe »Wort und Musik. Salzburger Akademische Beiträge« (Verlag Müller-Speiser, Salzburg/Anif). Bislang sind ca. 70 Bände erschienen.

Wichtigste Forschungsgebiete: Mykenologie, Etymologie, Bedeutungswandel, Historische Wortbildung, Historische Grammatik der indogermanischen Sprachen (bes. Griechisch, Lateinisch, Germanische Sprachen, Sanskrit, Baltische Sprachen), Historische Syntax und Stilistik, Sprache und Musik, Musikdramaturgie, Opernschaffen von Wolfgang A. Mozart, Richard Wagner, Richard Strauss, Librettoforschung.

Seit 1989 Musikdramaturg und Essayist für mehrere Bühnen (Salzburger Landestheater, Salzburger Festspiele, Staatsoper und Volksoper Wien, Bayreuther Festspiele).
Produktionsdramaturg (mit Konzeption und Redaktion des Programmhefts) u.a. für folgende Inszenierungen: Le Nozze di Figaro, Don Giovanni, Die Zauberflöte (Salzburger Landes- theater) – Elektra, Die Liebe der Danae (Salzburger Festspiele) – Der Prophet, Palestrina, Hoffmanns Erzählungen, Billy Budd (Staatsoper Wien). Zusammenarbeit mit den Regisseuren Joachim Herz, Harry Kupfer, Christine Mielitz, Lutz Hochstraate, Günter Krämer, Hans Neuenfels

Buchtitel zum Musiktheater (in Auswahl): »Die Fledermaus. Die wahre Geschichte einer Operette« (gemeinsam mit Fritz Schweiger), Wien 1999. – »Ring und Gral« (gem. mit Ulrich Müller), Würzburg 2002.
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