Cécile Lartigau ist eine der wenigen Spielerinnen der Ondes Martenot – ein monophones elektronisches Musikinstrument, das 1928 in der Nachfolge des Theremins entwickelt wurde. Lartigaus Arbeit umfasst zeitgenössische Musik, experimentelle Improvisation und großes Orchesterrepertoire. Als gefragte Interpretin trat sie mit Ensembles wie den Wiener Philharmonikern, den Berliner Philharmonikern, der Filarmonica dell...
Cécile Lartigau ist eine der wenigen Spielerinnen der Ondes Martenot – ein monophones elektronisches Musikinstrument, das 1928 in der Nachfolge des Theremins entwickelt wurde. Lartigaus Arbeit umfasst zeitgenössische Musik, experimentelle Improvisation und großes Orchesterrepertoire. Als gefragte Interpretin trat sie mit Ensembles wie den Wiener Philharmonikern, den Berliner Philharmonikern, der Filarmonica della Scala, dem Israel Philharmonic Orchestra, dem Orchestre symphonique de Montréal, dem Orchestre de la Suisse Romande und dem Orchestre National du Capitole Toulouse auf unter der Leitung von Dirigent*innen wie Esa-Pekka Salonen, Tarmo Peltokoski, Simone Young, Maxime Pascal und Bertrand de Billy. Ihre Einspielung von Messiaens Turangalîla-Symphonie mit dem Boston Symphony Orchestra unter dem Dirigat von Andris Nelsons erschienen bei der Deutschen Grammophon, gewann Anfang 2026 den Grammy Award in der Kategorie «Best Orchestral Performance». Interdisziplinäre Projekte, an denen sie teilhat, verbinden Musik, Performance, Theater und Videokunst. So wirkte sie von 2018 bis 2025 als Improvisatorin in Heiner Goebbels' Großproduktion Everything that happened and would happen mit, einem hybriden Bühnenwerk, das in ganz Europa sowie in New York und Taipeh auf Tournee war. Sie tritt in kammermusikalischen Konstellationen auf und verbindet dabei bestehendes Repertoire mit neuen Auftragswerken. Eine regelmäßige Arbeit verbindet sie mit spezialisierten Ensembles wie Le Balcon und dem Emex Ensemble. Zudem trug sie zur Wiederentdeckung des ersten bekannten Stücks für Ondes Martenot und Orchester bei, dem Poème Symphonique von Dimitri Lévidis.
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