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Diskussion

Symposium

Theater an der Ruhr

Veranstaltungsort
Theater an der Ruhr Akazienallee 61 45478 Mülheim an der Ruhr www.theater-an-der-ruhr.de
Wir laden zum zweiten Mal Künstler:innen, Entwickler:innen, Forschende und Theaterpraktiker:innen ein, gemeinsam einen Zwischenstand zu verhandeln: Wo steht das immersive und erweiterte Theater nach Jahren stark beschleunigter technischer Entwicklung? – Damit verschieben sich ästhetische Setzungen ebenso wie Produktionsbedingungen, Autor:innenschaft und das Verhältnis zum Publikum.

Keynotes, Workshops, Show & Tell u.a. mit Jovanka von Wilsdorf (Hamburg), Pablo Palacio (Madrid), MIREVI (Düsseldorf) u.v.m.

Anmeldungen für die Öffentlichkeit ab ...
Wir laden zum zweiten Mal Künstler:innen, Entwickler:innen, Forschende und Theaterpraktiker:innen ein, gemeinsam einen Zwischenstand zu verhandeln: Wo steht das immersive und erweiterte Theater nach Jahren stark beschleunigter technischer Entwicklung? – Damit verschieben sich ästhetische Setzungen ebenso wie Produktionsbedingungen, Autor:innenschaft und das Verhältnis zum Publikum.

Keynotes, Workshops, Show & Tell u.a. mit Jovanka von Wilsdorf (Hamburg), Pablo Palacio (Madrid), MIREVI (Düsseldorf) u.v.m.

Anmeldungen für die Öffentlichkeit ab 11.09. nach Kapazität. Achtung: Begrenzte Teilnehmendenzahl. Anmeldungen unter lina.prasch@theateranderruhr.de

Das Programm

Fr, 18.09., 11 bis 18:30 Uhr Tag 1: Perspektiven

Keynote

THE VOICE IN THE MACHINE: Jovanka von Wilsdorf spricht über die Wirkung und Nebenwirkungen künstlerischer Interaktionen mit KI und KI-gestützten Robotern.

Show & Tell

Das Format „Show & Tell" ist an Werkstatt-Formate aus Entwickler:innen-Konferenzen angelehnt. Statt fertige Werke oder Thesen zu präsentieren, öffnen Künstler:innen, Entwickler:innen und Produktionsteams hier die Schreibtische, Labore, Studios und Probebühnen ihrer eigenen Arbeit.

SONA - SONA entwickelt klangbasierte VR-Rollenspiele und Performances in völliger Dunkelheit – gemeinsam mit blinden und sehbehinderten Menschen. Im Show and Tell sprechen sie über inklusive Worldbuilding-Methoden, Stimmen und Füße als Game-Controller und spielen eine Multiplayer-Runde der Audio-VR-Tauchspiels „Diving in the Dark“. PMD-ART Productions - André Bernhardt, Dr. Marcus Doering und Lars Scheibner geben Einblicke, wie ihre Echtzeit-Mapping- und Tracking-Technologie als künstlerisches Werkzeug eingesetzt werden kann. Pablo Palacio (Instituto Stocos, Madrid) stellt die KI Toolbox vor, eine Sammlung von Softwaretools, die für die Integration künstlicher Intelligenz in Live-Performances entwickelt wurden. Marie Meyer, Declan Hurley und Simon Lenzen geben Einblicke, wie in „Fortunate Shortcuts“ (2025) Algorithmen, digitale Interfaces und Robotik Musik, Licht, Motoren und barock inspirierte Bühnenkulissen steuern. Lorenz Grau (MIREVI), Nils Voges (sputnic), Fabian Lettow und Mirjam Schmuck (kainkollektiv) stellen die Entwicklung einer interaktiven und datengetriebenen Bühnenumgebung für die Inszenierung “MAMI WATA” vor. Charlotte Triebus präsentiert die Entwicklung der 180°-stereoskopischen VR-Tanzminiatur „We Brute Force“ und beleuchtet dabei philosophische Grundlagen, gestalterische und technische Herausforderungen sowie die dafür entwickelten Lösungen. Benjamin Seuffert und Lukas Joshua Baueregger (Staatstheater Augsburg) berichten von ihrer Mixed Reality Produktion "Die Reise zum Mittelpunkt der Erde", bei der sie Schauspiel, Musiktheater und 80 MR-Headsets zusammengeführt haben. Es geht um den (3D-animierten) Elefanten im Raum, den perfekten Winkel der Zuschauertribünen und warum Mixed Reality Badminton Turniere auf der Bühne schwierig umzusetzen sind. Anhand ihrer Arbeit am Ring des Nibelungen geben Marcus Lobbes (Akademie für Theater und Digitalität) und Nils Corte (Staatstheater Nürnberg) erstmals einen detaillierten Einblick in dreieinhalb Jahre künstlerischer und technologischer Entwicklung. Sie sprechen über den konkreten Einsatz generativer KI, über Arbeitsprozesse, Entscheidungswege und Qualitätskriterien, über Chancen und Grenzen der Technologie sowie über die Frage, welche Regeln und Haltungen eine verantwortungsvolle Zusammenarbeit mit KI erfordert.

Zum Abschluss des ersten Tages findet ein von Dr. Jonathan Harth (Universität Witten/Herdecke) und Dr. Alexander Weinstock (Theater an der Ruhr) moderiertes Plenum statt.

Sa, 19.09., 10:00 bis 16:00 Uhr Tag 2: Werkstatt

Keynote

Musik, Bewegung und Licht: Die Arbeit des Instituto Stocos (Madrid): Pablo Palacio spricht über die Synergien zwischen Musik, Bewegung und Licht sowie die Frage, wie Abstraktionen aus Bereichen wie künstlicher Intelligenz, Mathematik, Biologie und experimenteller Psychologie eine einheitliche Bühnensprache formen können. Der Vortrag zeichnet nach, wie interaktive Technologien und algorithmische Komposition Klang, Körper und Bild auf der Bühne miteinander in Resonanz treten lassen.

Workshops

Die Workshops schaffen Räume für gemeinsames Ausprobieren, Lernen und Produzieren. Angeleitet von Künstler:innen, Entwickler:innen und Expert:innen arbeiten die Teilnehmenden mit konkreten Methoden, Materialien und Fragestellungen.

VR Dance Club (Tobias Kopka und Anna-Carolin Weber) – Facilitation als medienchoreografische Praxis: Ein Workshop für Künstler:innen und Forschende, der die Rolle von Facilitation in interaktiven, partizipativen Performances ins Zentrum rückt: Wie begrüßen, wie begleiten, wie verabschieden wir Besucher:innen? Timo Stampa (LAVAlabs), Kennard Nicolai und Armin Muschallik (MIREVI) - Menschen und Räume als digitale Erfahrung – von Avataren bis Gaussian Splatting: Der Workshop gibt einen praxisnahen Einblick in aktuelle Verfahren zur Digitalisierung von Menschen und Räumen – von der Erstellung von 3D-Avataren bis hin zu modernen Rekonstruktionsmethoden wie Gaussian Splatting. Die Beteiligten bekommen Einblick in verschiedene Workflows, Anwendungsfelder und gestalterische Möglichkeiten und diskutieren deren Einsatzmöglichkeiten für Bühnenkontext und immersive Medien. Lars Telöken und Lisa Glosowitz (MIREVI) mit Maria Vogt (KGI) - Konzeption und Entwicklung von Multiplayer-Umgebungen: Digitale Mehrpersonenräume eröffnen neue Möglichkeiten für Begegnung, Partizipation und gemeinschaftliche Erfahrung im kulturellen Kontext. Der Workshop vermittelt Einblicke in die technische Umsetzung von Multiplayer-Umgebungen und zeigt anhand von Praxisbeispielen, wie vernetzte virtuelle Räume für künstlerische Projekte genutzt werden können. Dabei werden sowohl technische Grundlagen als auch der konzeptuelle Mehrwert kollaborativer digitaler Erfahrungen diskutiert. MiRLab (Barış Pekçağlıyan/ Ankara) – Entwurf interaktiver Bühnensysteme mit TouchDesigner: Wie lassen sich Bewegung, Kameras, Sensoren und Echtzeit-Visualisierungen in eine Live-Aufführung integrieren? In diesem Workshop untersuchen wir, wie sich mit TouchDesigner reaktionsfähige Bühnensysteme für Theater, Oper und Performance gestalten lassen.

Zum Abschluss des zweiten Tages findet ein von Dr. Jonathan Harth (Universität Witten/Herdecke) und Dr. Alexander Weinstock (Theater an der Ruhr) moderiertes Plenum statt.

Das Symposium findet am Theater an der Ruhr in Mülheim statt, gemeinsam getragen von der Akademie für Theater und Digitalität und dem MIREVI an der Hochschule Düsseldorf.
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Sep
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Theater an der Ruhr Akazienallee 61 45478 Mülheim an der Ruhr www.theater-an-der-ruhr.de Veranstaltungsort
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