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Ausstellung | Kunst

Süße Heimat. Deutsch-türkisches Leben in der Kunst

Kunstmuseum Ahlen

Veranstaltungsort
Kunstmuseum Ahlen Museumsplatz 1 59227 Ahlen www.kunstmuseum-ahlen.de/index...
Was ist Heimat? Was bedeutet es, in zwei Kulturen zu leben? Seit dem 1961 abgeschlossenen Anwerbeabkommen sind viele Türk*innen nach Deutschland gekommen, um hier zu arbeiten. Sie wurden damals „Gastarbeiter“ genannt, obwohl sie meist wenig Gastfreundschaft erlebten. Aus dem Weggehen auf Zeit wurde oft der Versuch einer dauerhaften Beheimatung in einer fremden, oftmals fremdenfeindlichen Kultur. In dieser umfangreichen Gruppenausstellung mit 16 renommierten Künstlerinnen und Künstlern aus dem türkischen Kulturraum geht es um Erinnerungen an das ...
Was ist Heimat? Was bedeutet es, in zwei Kulturen zu leben? Seit dem 1961 abgeschlossenen Anwerbeabkommen sind viele Türk*innen nach Deutschland gekommen, um hier zu arbeiten. Sie wurden damals „Gastarbeiter“ genannt, obwohl sie meist wenig Gastfreundschaft erlebten. Aus dem Weggehen auf Zeit wurde oft der Versuch einer dauerhaften Beheimatung in einer fremden, oftmals fremdenfeindlichen Kultur. In dieser umfangreichen Gruppenausstellung mit 16 renommierten Künstlerinnen und Künstlern aus dem türkischen Kulturraum geht es um Erinnerungen an das in der Heimat Zurückgelassene, um Hoffnungen, die sich mit einem Neuanfangs in der Fremde verbinden und die schwierigen Pendelbewegungen zwischen unterschiedlichen Kulturen. Grundlegende Debatten – etwa zu Geschlechterrollen, zum Umgang mit Traditionen, zu Fragen der Identität und der Religion – werden künstlerisch reflektiert und gedeutet. Die meisten Kunstschaffende sind dabei selbst Grenzgänger, sie pendeln zwischen Istanbul und Berlin, sie wurden in der Türkei geboren und sind in Deutschland aufgewachsen oder umgekehrt, sie haben kurdische oder armenische Wurzeln, sie verstehen sich als Europäer*innen oder Weltbürger*innen.

Zu sehen sind Installationen, Skulpturen, Textilkunst, Zeichnungen, Fotografien, Videos u. v. m. Die Werke eröffnen emotional und gedanklich neue Perspektiven auf ein Themenfeld, das ein wichtiges Kapitel deutsch-türkischer Vergangenheit und Gegenwart berührt – und dennoch bislang viel zu selten zur Sprache gekommen ist.

Kuratiert wurde die Ausstellung von Prof. Dr. Burcu Dogramaci , München und Prof. Dr. Marta Smolinska, Poznan /Berlin. Mit Werken von: Halil Altindere, Imran Ayata, Mehtap Baydu, Nezaket Ekici, Sakir Gökçebag, Gülsün Karamustafa, Ekin Su Koç, Servet Koçyigit, Bülent Kullukçu, Silvina Der Meguerditchian, Hakan Savas Mican, Pinar Ögrenci, Cengiz Tekin, Günes Terkol, Nil Yalter, Özlem Yenigül.
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