Romeo und Julia
Staatstheater Hannover - Opernhaus
Einführung: 45 Minuten vor Beginn
Tanzabend von Goyo Montero nach William Shakespeare mit Musik von Sergei Prokofjew
Sergei Prokofjew folgt in seiner Ballettmusik den Gefühlen der Figuren mit ...
Sergei Prokofjew folgt in seiner Ballettmusik den Gefühlen der Figuren mit unerbittlicher Konsequenz. Die Modernität seiner Partitur war anfangs ungewohnt, doch heute gilt sie als Meilenstein: Psychologische Tiefe, radikaler Ausdruck und eine differenzierte Instrumentierung verschmelzen zu einer musikalischen Kraft, die wegweisende Innovationen in der Choreografie ermöglichte und bis heute herausfordert.
Goyo Montero schuf seine Version von Romeo und Julia 2009 für das Ballett des Staatstheaters Nürnberg. Für das Staatsballett Hannover überarbeitet er seinen Klassiker, der die Emotionen und Entwicklungen der Figuren in den Fokus stellt. Julia ist für ihn „die erste moderne Frau der Literaturgeschichte“: Mit ihrem jugendlichen Optimismus scheint sie anfangs die Welt verändern zu können, trifft souveräne Entscheidungen und muss am Ende doch feststellen, dass die Gesellschaft, in der sie lebt, keine Veränderung zulässt. Zentral für Monteros Erzählung ist Queen Mab, die Shakespeare als Fee und Hebamme menschlicher Träume beschreibt. Das klingt romantisch, doch Mab bringt Albträume und düstere Vorzeichen. In Monteros Ballett wird sie zur Spielmacherin, zur Erzählerin und zum tödlichen Schicksal.
- 25.05.2026, 16:00 Uhr
Anything Goes
- 29.05.2026, 19:30 Uhr
Die tote Stadt
- 30.05.2026, 19:30 Uhr
Die Hochzeit des Figaro
- 31.05.2026, 16:00 Uhr
Verwandlungen
- 03.06.2026, 19:30 Uhr
June
Der Barbier von Sevilla
- 05.06.2026, 19:30 Uhr
Verwandlungen
- 06.06.2026, 19:30 Uhr
Anything Goes
- 07.06.2026, 11:00 Uhr
Drittes Kinderkonzert: Drachenwelten
- 07.06.2026, 18:30 Uhr
Die tote Stadt
- 08.06.2026, 11:00 Uhr
Drittes Kinderkonzert: Drachenwelten
- Musikalische Leitung
- Ballett
- Orchester