denkkulturen #3 - Menschengerechte Arbeit im Zeitalter generativer KI
KI-Systeme und autonome KI-Agenten versprechen radikale Produktivitätsgewinne – und schüren zugleich die Sorge, menschliche Arbeit zu verdrängen. Zwischen Automatisierungsfantasien, Effizienzdruck und zunehmender Abhängigkeit von algorithmischen Entscheidungen entsteht eine neue Arbeitsrealität, die viele Beschäftigte und Organisationen gleichermaßen herausfordert. Der Vortrag gibt Einblicke in aktuelle Entwicklungen und Beispiele der Arbeit ...
KI-Systeme und autonome KI-Agenten versprechen radikale Produktivitätsgewinne – und schüren zugleich die Sorge, menschliche Arbeit zu verdrängen. Zwischen Automatisierungsfantasien, Effizienzdruck und zunehmender Abhängigkeit von algorithmischen Entscheidungen entsteht eine neue Arbeitsrealität, die viele Beschäftigte und Organisationen gleichermaßen herausfordert. Der Vortrag gibt Einblicke in aktuelle Entwicklungen und Beispiele der Arbeit mit KI und zeigt, warum eine humanorientierte Umsetzung von KI sowohl den Menschen als auch Organisationen zugutekommt
Verena Nitsch ist Professorin und Direktorin des Instituts für Arbeitswissenschaft an der RWTH Aachen. Ihre Forschung fokussiert auf den Einsatz von Künstlicher Intelligenz zur menschengerechten Gestaltung von Arbeitssystemen. Als Vizepräsidentin der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft und Vorstandsmitglied der International Ergonomics and Human Factors Association bringt sie ihre Expertise auch in die wissenschaftsbasierte Politikberatung ein.
Der Abend ist Teil von denkkulturen, der Veranstaltungsreihe der Raststätte zu Künstlicher Intelligenz. Wir laden regelmäßig Expertinnen und Experten ein, um aktuelle KI-Entwicklungen gemeinsam zu durchleuchten – kritisch, verständlich und im Gespräch mit dem Publikum.