Lied.Konzert: Shavleg Armasi
Kulturzentrum Faust
Lieder aus Georgien sowie Werke von Brahms, Mussorgski und anderen
„Wien um 1900“ lautet das Programm der Staatsopern-Mezzosopranistin Beatriz Miranda. In Wien versammelten sich Anfang des 20. Jahrhunderts musikalische Traditionalisten und Modernisten. Während die anderen noch Beethoven nachtrauerten, schickten sich andere Komponistinnen und Komponisten an, mit der Tonalität langsam „schlusszumachen“. Mirandas Programm, begleitet am Klavier von Hikaru Kanki, widmet sich Liedern dieses musikalischen „Haifischbeckens“ auf luzide und aufregende Weise.
Lied.Konzert: Shavleg Armasi
Wir ...
„Wien um 1900“ lautet das Programm der Staatsopern-Mezzosopranistin Beatriz Miranda. In Wien versammelten sich Anfang des 20. Jahrhunderts musikalische Traditionalisten und Modernisten. Während die anderen noch Beethoven nachtrauerten, schickten sich andere Komponistinnen und Komponisten an, mit der Tonalität langsam „schlusszumachen“. Mirandas Programm, begleitet am Klavier von Hikaru Kanki, widmet sich Liedern dieses musikalischen „Haifischbeckens“ auf luzide und aufregende Weise.
Lied.Konzert: Shavleg Armasi
Wir erleben ihn diese Saison unter anderem als König Heinrich in Wagners Lohengrin: Shavleg Armasi. Der Bassist, Freund trockenen Humors, zeigt sich im Kulturzentrum Faust aber von einer ganz anderen Seite. In seinem Lied.Konzert – zusammen mit der Pianistin Julia Strelchenko – singt Armasi unter anderem Lieder aus seiner georgischen Heimat und gibt damit tiefe Einblicke in seine persönliche Lebensgeschichte.
Lied.Konzert: Max Dollinger
Georg Kreisler (1922–2011) war der bekannteste, mit Verlaub beste und zugleich angemessen böseste Kabarettlied-Macher des deutschsprachigen Raums. Der Komponist, Pianist und Sänger Kreisler wurde aus seiner Geburtsstadt Wien als Jude vertrieben, ging in die USA, wurde US-amerikanischer Staatsbürger, diente als Übersetzer für die US-Armee, kam so kurzzeitig zurück in seine zweifelhafte Heimat – und blieb bald danach dort, wo er sich nie aufgehoben gefühlt hatte. Kreisler stellte fest: Die Realität sah so ganz anders aus als erwartet. Der Antisemitismus: Er war immer noch da! Aus dieser Feststellung heraus entstanden zahllose Lieder, mit denen Kreisler uns bis heute, selbst 15 Jahre nach seinem Tod, den Spiegel vorhält. Seine Lieder bleiben – und längst nicht nur dessen berühmtester Song: „Tauben vergiften im Park“.
Max Dollinger, Solo-Mitglied des Ensembles der Staatsoper Hannover, präsentiert mit Pianist Wolfgang Skill an seiner Seite in einer einzigartigen Kooperation von Staatsoper Hannover und Jazzclub Hannover das Programm „Unerhörtes von Georg Kreisler“. Kabarett-Lieder zwischen Walzer, Polka – und Jazz!
- Gesang
- Klavier