Ão
Stadtgarten | Initiative Kölner Jazz Haus e.V.
Es gibt Wörter, die sind wie Lieder: Sie tragen eine Stimmung in sich, die sich nicht übersetzen lässt. „Talvez“ ist so ein Wort. Portugiesisch für „vielleicht“ – und doch so viel mehr. Es ist Schwebezustand, Hoffnung, Bedrohung, Melancholie. Vielleicht kommt man zurück, vielleicht nicht. Vielleicht liebt man noch, vielleicht nie mehr. Mit „Talvez“ melden sich Ão zurück, die belgische Band, welche in den vergangenen zwei Jahren mit einer radikalen Sanftheit die europäische Poplandschaft umgekrempelt hat.
Nach dem gefeierten Debüt „Ao ...
Es gibt Wörter, die sind wie Lieder: Sie tragen eine Stimmung in sich, die sich nicht übersetzen lässt. „Talvez“ ist so ein Wort. Portugiesisch für „vielleicht“ – und doch so viel mehr. Es ist Schwebezustand, Hoffnung, Bedrohung, Melancholie. Vielleicht kommt man zurück, vielleicht nicht. Vielleicht liebt man noch, vielleicht nie mehr. Mit „Talvez“ melden sich Ão zurück, die belgische Band, welche in den vergangenen zwei Jahren mit einer radikalen Sanftheit die europäische Poplandschaft umgekrempelt hat.
Nach dem gefeierten Debüt „Ao Mar“ – ein Album, das den Ozean nicht nur im Titel, sondern in jeder Pore trug – wagt die Gruppe den nächsten Schritt. Frontfrau Brenda Corijn, Gitarrist Siebe Chau, Klangtüftler Jolan Decaestecker und Percussionist Bert Peyffers haben ihren Sound verdichtet: Saudade, Electronica, Indie, Folk – und eine Stimme, die mühelos zwischen Portugiesisch und Englisch gleitet. Eine Stimme, die nicht singt, sondern erzählt, lockt, manchmal auch warnt.
Entstanden ist „Talvez“ auf Tour, in Bewegung, fern von Zuhause. Brenda war in Brasilien, um Abstand zu gewinnen – „Ich habe gesagt: Ich kann nur loslassen, wenn ich mir einrede, dass ich nie zurückkehre.“ Sie schrieb an Siebe, der kurz dachte, sie sei für immer fort. Doch sie kam zurück. Und aus dieser Rückkehr wurde ein Song: sonnendurchflutet von der Charango, einer kleinen südamerikanischen Gitarre, und doch mit einer Dunkelheit unter der Oberfläche. „Talvez você se lembra da minha escuridão“ – vielleicht erinnerst du dich nur an meine Dunkelheit. Es ist Musik über das, was bleibt, wenn man glaubt, längst entkommen zu sein.
Und dann ist da die Bühne. Wer Ão live erlebt hat, spricht von einer Erfahrung, nicht von einem Konzert. Vier Menschen, ein Klangkosmos, der sich ausbreitet wie eine warme Brise – und der im nächsten Moment zu einem Sturm wird. Bei Festivals wie Reeperbahn oder Pukkelpop haben sie gezeigt, dass sie nicht nur spielen, sondern Geschichten atmen. Mal intim und zerbrechlich, mal tanzbar bis zur Ekstase.
2026 wird ein Jahr der Entscheidungen – vielleicht, vielleicht auch nicht. Sicher ist nur: Ão kommen im Frühjahr für drei Konzerte nach Deutschland.
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