Synopsis
Der musikalische Gesprächssalon "Zurück in die Zukunft" ist eine Show, in der die spielen, singen, tanzen, die sonst im Schatten stehen. Die Show mäandert durch den Sechsstädtebund und stöbert, streichelt, tönt, wildert in den Lebensrealitäten der Oberlausitz. Unser Anliegen ist es a) junge Menschen zu aktivieren & mit ihren Zukunftswünschen zu unterstützen und b) generationenübergreifende Begegnungen zu schaffen. Um die Zukunft der Oberlausitz zu gestalten braucht es alle: das Wissen & Erfahrungswelten der älteren Menschen, sowie die Leidenschaften, Sehnsüchte und Energien der jüngeren!Das Format operiert im historischen Sechsstädtebund. Coronabedingt bewegte sich der Salon in diesem Jahr von Kamenz, nach Bautzen, nach Zittau, nach Görlitz, nach Löbau (und lud Menschen aus Luban ein).
Die künstlerischen Köpfe der Show sind anna stiede und hans narva, die zu den einzelnen Shows Musiker*innen und Akteure aus der Region einbinden. Ihr Anliegen: Zukünfte entwerfen & dabei Räume zu schaffen, in denen Menschen sich begegnen und eine reale Demokratie-Erfahrung von Verbindung und Gestaltungskraft zu machen!
anna stiede (1987 in Jena geboren) arbeitet als Kommunikationstrainerin, Performerin und politische Bildnerin. Kommunikation ist der Stoff mit dem sie arbeitet, diverse Stimmen die Instrumente, die sie ertönen lassen will, um kollektive Räume zu gestalten. Sie arbeitet als Kuratorin von Begegnungsformaten und Darstellerin im freiem Theaterkollektiv Panzerkreuzer Rotkäppchen mit. Als trainierte Großgruppenmoderatorin und Politologin führt sie als Moderatorin von Veranstaltungen, Shows, philosophischen Gesprächen durch das Programm. Sie gibt Stimm- und Haltungstrainings, um denen eine Bühne zu geben, die seltener oder gar nie im Rampenlicht stehen. Mehr zu ihrer Arbeit: politologinnen.org/anna-stiede...
Hans Narva (1967 in Ost-Berlin geboren) arbeitet als Musiker, Performer, Medien-und Sounddesigner. Außerdem ist er technischer Leiter der „Usedomer Literaturtage“ und des „Usedomer Musikfestivals“. Mit seiner Band „herbst in peking“ sorgte er erstmalig 1989 mit dem Indie hit „Bakschischrepublik“ für Aufsehen. Seit dem stolpert, taumelt oder träumt sich Hans Narva durch viele Leben. Er ist Mitglied der freien Künstlergruppe „godsAmplifier“, welche Feldforschung in Sachen Utopie betreibt und musikalischer Leiter der freien Gruppe Panzerkreuzer Rotkäppchen. Er ist Gründer und künstlerische Gesamtleitung des Kommen & Gehen Festival. Mehr zu seiner Arbeit: www.hans-narva.de/#/home