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Film Info

Deutschland 2004 | 26 min. Regie: Hanne Kaisik, Gösta Courkamp
Video VoD / live

Altersfreigabe

ohne Altersbeschränkung ( FSK 0 Jahre)

ATEMZUG

Mitschnitt einer Produktion der Tanzkompagnie Toula Limnaios & Cie 2004

Synopsis

Für den Film „ ATEMZUG“ hat die Choreographin Toula Limnaios eine 25 minütige Fernsehfassung ihres ursprünglich 1 ¼ Stunden dauernden, preisgekrönten und von der Presse bejubelten Stücks „NICHTS. Ich werde da sein, indem ich nicht da bin“ erarbeitet. Nicht allein die Choreographie wurde nach filmischen Gesichtspunkten neu gestaltet, sondern auch die Musik von Ralf Ollertz, einem Komponisten ersten Ranges, über den noch an anderer Stelle zu berichten sein wird, wurde neu „maßgeschneidert“. Und natürlich das Lichtdesign von Klaus Dust, die Videos von cyan und und und … Nach dreiwöchiger harter Probenarbeit war es dann soweit: Im Berliner Theater „Hebbel am Ufer“ (ehemals Theater am Halleschen Ufer) filmte die inpetto-filmproduktion die Neufassung der Choreographie, in welcher das Energiebündel Toula Limnaios im Unterschied zur Urfassung selbst mittanzte und der Produktion dadurch einen zusätzlichen, umwerfenden Drive gab.

Inspiriert von Samuel Becketts „Texte um Nichts“ entstand in tänzerisch freiem Umgang mit der literarischen Vorlage eine Choreographie von nahezu klassizistischer Ausgewogenheit und eminenter tänzerischer Qualität. Der „Poetin innerer Zustände“ Toula Limnaios ist es souverän gelungen, den Wechsel zu orchestrieren, tänzerische Einzelleistungen herauszustellen, dann wieder die Dynamik der Gruppe auszukosten und figurative Szenen in abstrakte Strenge oder anrührend innige Passagen zerfließen zu lassen.

„ ATEMZUG“ ist der erste von inpetto-filmproduktion produzierte Tanzfilm. Uns ging es in erster Linie darum, nicht, wie immer wieder gesehen, eine bestehende Choreographie lediglich zu kürzen und abzufilmen, sondern in Zusammenarbeit mit Choreographie, Musik, Licht und Videogestaltung eine filmische Ästhetik zu entwickeln, die es versteht, den inneren Zusammenhang des Ganzen sicht- und fühlbar zu machen – und zwar auf dem Bildschirm. Das Ergebnis spricht nun für sich: zu sehen ist nicht die Dokumentation dessen, was einmal war, sondern ein Film mit tänzerischer Sprache.

Cast & Crew

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