Synopsis
After 50 years sitting there, the sculpture Floating Figure leaves for one day her place between two elevators in the museum and makes a walk through New York City. Of course it was wednesday, when the museum is closed.Floating Figure verläßt im Oktober 1987 für einen Tag ihren Sockel zwischen den Rolltreppen im Museum of Modern Art.
Ein halbes Jahrhundert zuvor hat sie dies bereits oefter gemacht. Immer wenn zu wenig Platz im Atelier in der Washington Street ihres Bildhauers Gaston Lachaise war - ging sie auf einen Kaffee ins nahegelegen Reggio.
"...In New York bannte sie das Leben auf der Straße und in der U-Bahn in flackernde schwarz-weiß Bilder, die, zu einer Geschichte verbunden, von Leben und Wahrnehmung einer Brozestatue berichtet. Dem Museum entflohen, sind es vorallem Menschen, die nie ein Museum betreten würden, die sie faszinieren. In den Selbstgesprächen der Skulptur namens Floating Figure erfahren wir von Fabian Lloyd, der unter dem Künstlernamen Arthur Cravan lebte und einen Dada-Tod starb. Sprechen, boxen, tanzen konnte er, Molnar schließt ihn in ihre Betrachtungen über New York mit ein, ebenso wie Einsichten über Selbstbedienungskunstund den Sinn im Leben einer Bronzefigur: Sie wird angesehen, das ist ihr Wesen. Molnar bringt in ihrer atmosphärisch unruhigen Collage auf den Punkt."
(Christa Thelen, taz)