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Völkerkundemuseum Herrnhut

Die Dauerausstellung zeigt die historische Kultur der Völker, bei denen die Missionare der Evangelischen Brüder-Unität wirkten. Dargestellt werden die Kulturen der Inuit, die afroamerikanische Sklavenbevölkerung der karibischen Jungferninseln, Indianerstämme der Miskitoküste Nicaraguas und der Küstengebiete Surinames sowie der afroamerikanischen Marron. Auf dem afrikanischen Kontinent missionierten die Herrnhuter im heutigen Tansania und in Südafrika bei mehreren Völkern. Beide Regionen sind mit vielfältigen Kulturzeugnissen in der Ausstellung ...

Die Dauerausstellung zeigt die historische Kultur der Völker, bei denen die Missionare der Evangelischen Brüder-Unität wirkten.
Dargestellt werden die Kulturen der Inuit, die afroamerikanische Sklavenbevölkerung der karibischen Jungferninseln, Indianerstämme der Miskitoküste Nicaraguas und der Küstengebiete Surinames sowie der afroamerikanischen Marron. Auf dem afrikanischen Kontinent missionierten die Herrnhuter im heutigen Tansania und in Südafrika bei mehreren Völkern. Beide Regionen sind mit vielfältigen Kulturzeugnissen in der Ausstellung vertreten. Es bestanden auch Kontakte zu den Kalmyken. Die dort gesammelte Einrichtung einer kalmykischen Tempeljurte gehört zu den Seltenheiten in europäischen Museen. Am Beispiel der Bevölkerung von Ladakh (Westtibet) wird die von der buddhistisch-lamaistischen Religion geprägte Kultur im Himalaya gezeigt.
Auch von den Aborigines Australiens gelangten Gegenstände durch die Mission nach Herrnhut.
Das im Jahr 1878 gegründete Völkerkundemuseum Herrnhut ist eng mit der Geschichte der Evangelischen Brüder-Unität (Herrnhuter Brüdergemeine, Moravian Church) und deren weltweit betriebener Mission verbunden. Männer und Frauen dieser 1727 gebildeten christlichen Glaubensgemeinschaft waren es, die schon kurz nach Beginn ihrer Missionstätigkeit im Jahre 1732 völkerkundliche Zeugnisse aus vielen Regionen der Erde nach Herrnhut brachten. Sie wollten damit den Angehörigen zu Hause zeigen, wie Menschen in anderen Gebieten leben, wohnen, sich ernähren, kleiden, schmücken.
Der Herrnhuter Apotheker Bernhard Kinne (1812 bis 1895) ergriff die Initiative, um die gesammelten Gegenstände in einem Museum zu vereinen. Anlässlich des 125-jährigen Gründungsjubiläums konnte im Jahr 2003 eine Dauerausstellung eingerichtet werden, die unter dem Titel 'Ethnographie und Herrnhuter Mission' historische Kulturen der Völker zeigt, bei denen Brüder-Missionare wirkten. Neben der ständigen Ausstellung des Museums werden in einem im Jahre 1994 errichteten Erweiterungsbau regelmäßig Sonderausstellungen zu völkerkundlichen und missionsgeschichtlichen Themen präsentiert.
Um den Einblick in die Staatlichen Ethnographischen Sammlungen Sachsen zu erweitern, ist auch eine Reise nach Dresden und Leipzig empfehlenswert. In den dortigen Völkerkundemuseen werden andere, ebenso faszinierende Eindrücke vermittelt.

Alle Ausstellungsbereiche sind barrierefrei zu erreichen.
Es sind ein Aufzug und eine Behindertentoilette vorhanden.

Kontakt
Büro: +49 351 49144261
Tel.: +49 351 49144263
besucherservice@skd.museum
voelkerkunde-herrnhut.skd.museum
HomePage

    Völkerkundemuseum Herrnhut
    Goethestraße 1
    02747 Herrnhut


    Dienstag bis Sonntag und alle gesetzlichen Feiertage von 9:00 bis 17:00 Uhr Montag geschlossen, außer an gesetzlichen Feiertagen Am 24. und 31.12. bleibt die Ausstellung geschlossen!
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