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tRÄNENpALAST

Als Nina Hagen und Jimmy Sommerville im Herbst 1991 das Berliner Publikum in Aufregung versetzten, begann das zweite Leben eines der emotional am stärksten aufgeladenen Orte der Stadt. Der ehemalige Grenzabfertigungssaal am Bahnhof Friedrichstraße, wo die Ostberliner in einer vergangenen Epoche ihre Besucher aus dem Westen verabschiedeten, nannte sich beim Namen und sollte als tRÄNENpALAST bald seinen festen Platz im Berliner Kulturleben erobert haben. Das Gebäude an der berühmten Flaniermeile der 20er Jahre hatte lange eine Geschichte erlebt ...

Als Nina Hagen und Jimmy Sommerville im Herbst 1991 das Berliner Publikum in Aufregung versetzten, begann das zweite Leben eines der emotional am stärksten aufgeladenen Orte der Stadt. Der ehemalige Grenzabfertigungssaal am Bahnhof Friedrichstraße, wo die Ostberliner in einer vergangenen Epoche ihre Besucher aus dem Westen verabschiedeten, nannte sich beim Namen und sollte als tRÄNENpALAST bald seinen festen Platz im Berliner Kulturleben erobert haben. Das Gebäude an der berühmten Flaniermeile der 20er Jahre hatte lange eine Geschichte erlebt, die Grenzen betonte: Im Zuge des Mauerbaues errichtet, diente es den Paß- und Zollorganen der DDR als Kontrollbereich zwischen zwei Welten. Als die plötzliche Wiedervereinigung Deutschlands die Grenzen wegfegte, schien es nur folgerichtig, daß die Halle nachtragender Ignoranz anheimfiel: Sie blieb ungenutzt und verwahrloste.

Erst Marcus Herold, der Gründer des neuen tRÄNENpALASTes, begriff die Möglichkeiten raumfunktionaler Vergangenheitsaneignung. Er erreichte für das Haus den Status des Denkmalschutzes und präsentierte es als das, was es unter einem bestimmten Vorzeichen gewesen war und unter einem anderen bleiben sollte: Ein Ort der Grenzgänge und des Aufeinandertreffens lebendiger Kulturen.
Auf der anderen Seite ist der tRÄNENpALAST nicht zuletzt Bestandteil des Gesamtensembles Friedrichstraße und atmet damit die Luft nicht nur des historischen Zentrums Berlins, sondern auch des wohl interessantesten Kulturareals innerhalb der Stadt. Die Friedrichstraße war bereits im letzten Jahrhundert die Amüsiermeile der Metropole. Wer am 1882 eröffneten Zentralbahnhof ausstieg, der war gleich \'mittenmang\'. Eine Premiere im Apollo-Theater gehörte zu den größten gesellschaftlichen Ereignissen. Im Wintergarten - Inbegriff des Varietés - schlug 1895 die Geburtsstunde des Kinos: Weltpremiere von Max Skladanowskis „Theater lebender Photographien\'. Ob nun luxuriös oder eher volkstümlich: Man ging in die Friedrichstraße, um sich zu amüsieren und seine Seele baumeln zu lassen.

Zu den Nachbarn des jungen, internationalen Kulturhauses gehören das Metropol-Theater, das Distel-Kabarett, das Deutsche Theater, das Berliner Ensemble oder der Friedrichstadtpalast. Diese Umgebung konzentrierter Berliner Kultur bedeutet für den tRÄNENpALAST Identität und Herausforderung. Die Wurzeln des tRÄNENpALASTes wurden ihm zur Programmatik. Internationale Kultur, Lebensart und vor allem Neugier geronnen zu einem breiten Formenspektrum, dessen Bestandteile den verschiedensten Disziplinen entstammen. Verschiedenste Musikrichtungen, Sprech- und Tanztheater, Variete, Zirkus, Kino, Bildende Künste, Galas, Parties und Performances sind die begrifflichen Quellen, aus denen die Ereignisse des multikulturellen Veranstaltungsortes schöpfen.
Genres werden bevorzugt dann eingeladen, wenn sie sich der Kategorie entziehen oder die multimedialen Möglichkeiten des Hauses in Programm umzusetzen wissen. Vielleicht sind deshalb unter anderem die audivisuellen Medien häufig gesehene Gäste des tRÄNENpALASTes.

Kontakt
Büro: +49 30 20610011
Tel.: +49 30 20610030
traenenpalast.de
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    tRÄNENpALAST
    Reichstagsufer 17
    10117 Berlin [ Mitte ]
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