Sommerblut Kulturfestival
Seit 2002 bietet SOMMERBLUT den Menschen in Köln, aus der Region und der ganzen Welt ein alternatives und genreübergreifendes Kulturprogramm. Mit einer Mischung aus Eigen- und Fremdproduktionen, nationalen und internationalen Künstlern, Prominenten und Nachwuchskünstlern hat sich das Festival über die letzten Jahre zu einer festen Größe im Kölner Kulturleben sowie im nationalen und internationalen Kulturgeschehen entwickelt. SOMMERBLUT ist das „Festival der Multipolarkultur“. Es versteht sich als inklusives Kulturfestival, welches ...
Seit 2002 bietet SOMMERBLUT den Menschen in Köln, aus der Region und der
ganzen Welt ein alternatives und genreübergreifendes Kulturprogramm. Mit einer
Mischung aus Eigen- und Fremdproduktionen, nationalen und internationalen
Künstlern, Prominenten und Nachwuchskünstlern hat sich das Festival über die
letzten Jahre zu einer festen Größe im Kölner Kulturleben sowie im nationalen und
internationalen Kulturgeschehen entwickelt.
SOMMERBLUT ist das „Festival der Multipolarkultur“. Es versteht sich als inklusives
Kulturfestival, welches die unterschiedlichen gesellschaftlichen, sozialen und
politischen Standpunkte und Identitäten miteinander verbindet. Es spricht Menschen
an, die sich festgelegten Zuordnungen entziehen und stattdessen neue Horizonte
öffnen möchten.
Mit den vielfältigen Themen und Darstellungsweisen arbeiten die Programmgestalter
an den Grenzen konventioneller Sehgewohnheiten und überschreiten diese bisweilen.
Viele Beiträge inszenieren Tabubrüche und regen gesellschaftliche Diskurse an, um
Brücken zu schlagen zwischen Gegensätzen und Unterschieden. Der Kulturbegriff
wird hierbei bewusst weit gefasst: es geht um körperliche und kognitive Merkmale,
Lebensformen, Wertesysteme, Traditionen, Glaubensrichtungen - all das, was die
Identität eines jeden Menschen und den täglichen Diskurs in unserer Gesellschaft
bestimmt. Das Festival nähert unterschiedliche Sichtweisen aneinander an, die
mitunter verstörend, dann auch wieder verbindend oder versöhnend sein können.
Sommerblut lädt ein zu einem Perspektivwechsel, in Richtung einer
grenzüberschreitenden, mutigen - eben einer multipolaren Kunst und Kultur.
2011 feierte das Sommerblut Kulturfestival seinen zehnjährigen Geburtstag und
erreichte an 35 Veranstaltungsorten mit 120 Veranstaltungen und 700 Künstlern rund
15.000 Kultur-interessierte. Seit 2002 ist Jürgen Roters, Oberbürgermeister der Stadt
Köln, Schirmherr des Festivals. Vorsitzende des Sommerblut Kulturfestival e.V. ist
Andrea Asch (MdL). Dem Förderverein obliegt die Organisation und Durchführung
insbesondere der Theater-, Musik- und Tanzproduktionen mit professionellen
Künstlern und Menschen mit Behinderung und/oder sozialer Benachteiligung, wie z.B.
„SEX ID“ (2007), „7 XK“ (2008), „Blind Date“ (2009), „Menschen! Formen!“, „OUT
TAKES“ und „Lichtschattengewächse“ (2010) sowie „OUT TRIPS“ und „Niko von
Glasow´s Alles wird gut“ (2011). 2012 ist das Theaterprojekt ANDERLAND der
Regisseurin Barbara Wachendorff mit einem umfangreichen Rahmenprogramm zum
gesellschaftspolitischen Thema Demenz programmiert.
Inzwischen schärft das Festival sein Profil noch stärker. Bereits in 2011 wurde das
Programm um ein Viertel gekürzt. Etablierte Programme wurden verbannt,
ausgetretene Pfade gemieden. Sommerblut als das Festival der Multipolarkultur wird
in den nächsten Jahren auf nationaler und internationaler Bühne frischer Wind in der
Kunst, freie Bahn für soziale Bewegungen und innovativer Diskurs in der Kultur sein.
Sommerblut schafft mit seinen innovativen Kunst-Produktionen, seinen wagemutigen
sozialen Experimenten und seinen kritisch herausfordernden Diskussionen einen
Mehrwert für die Stadt Köln und das auf Innovation angewiesene Land Nordrhein-
Westfalen.
- Sommerblut Kulturfestival
Clarenbachstr.
50931 Köln [ Lindenthal ]