Kulturzentrum Sinsteden
Das 1993 in einem alten Bauernhof gegründete \'Kulturzentrum Sinsteden des Kreises Neuss\' liegt auf einem ca. 4 Hektar großen Gelände, verkehrsgünstig gelegen zwischen Neuss und Köln. Die großzügige Museumsanlage eignet sich hervorragend für große Veranstaltungen, die schon bis zu 20.000 Besucher ins Kulturzentrum Sinsteden gelockt haben. Feste Sammlungen und Einrichtungen - Archiv der IHC/CASE IH, Archiv niederrheinisches Kaltblut, Geflügelhof des deutschen Geflügelzüchterverbandes - und wechselnde Ausstellungen in den Gebäuden der Hofanlage ...
Das 1993 in einem alten Bauernhof gegründete \'Kulturzentrum Sinsteden des Kreises Neuss\' liegt auf einem ca. 4 Hektar großen Gelände, verkehrsgünstig gelegen zwischen Neuss und Köln.
Die großzügige Museumsanlage eignet sich hervorragend für große Veranstaltungen, die schon bis zu 20.000 Besucher ins Kulturzentrum Sinsteden gelockt haben.
Feste Sammlungen und Einrichtungen - Archiv der IHC/CASE IH, Archiv niederrheinisches Kaltblut, Geflügelhof des deutschen Geflügelzüchterverbandes - und wechselnde Ausstellungen in den Gebäuden der Hofanlage, kulturhistorische Themen, museumspädagogische Angebote, Konzerte sowie Bauernmärkte und Erntedankfest runden das kulturelle Angebot ab. Im Innenhof befindet sich das Café-Restaurant \'Stüffje\' mit Biergarten.
• Seit 1994 gelten unter Kennern die Skulpturen-Hallen in Sinsteden als eine der ersten Adressen für Steinskulpturen der Moderne. Hier stellt der aus dem Kreisgebiet stammende und international bekannte Künstler Ulrich Rückriem in zwei Ausstellungshallen mit einer Grundfläche von 600 und 1.400 Quadratmetern rund 100 seiner Steinskulpturen aus.Die Skulpturen, Boden- und Wandreliefs sowie Stelen stellen einen repräsentativen Querschnitt seiner Arbeiten dar. Diese sind das Ergebnis eines von Rückriem nach strengen, architektonischen Regeln festgelegten Arbeitsprozesses.
• Mit mehreren festen Sammlungen, Wechselausstellungen und Großveranstaltungen auf dem Museumsgelände bringt das 1995 eröffnete Kreislandwirtschaftsmuseum großen und kleinen Besuchern die Geschichte der heimischen Landwirtschaft näher. Was ist eine Fruchtfolge? Wie kann man Weizen von Roggen oder Gerste unterscheiden? Fragen wie diese lassen sich direkt vor Ort beantworten. Für Schulklassen werden besondere Führungen angeboten.
In einer Halle neben dem Hof ist eine große Dauerausstellung landwirtschaftlicher Geräte aus dem 19. und 20. Jahrhundert einer der Anziehungspunkte des Museums. Von der typischen rheinischen Schlagkarre für Pferdezug über die alte hölzerne Dreschmaschine bis hin zum Lanz Bulldog und zu anderen Traktoren seit den 30er Jahren sind hier zahlreiche Geräte zu sehen, die dem Landwirt die Arbeit immer mehr erleichterten.
Das Landwirtschaftsmuseum zeigt aber nicht nur Historisches, sondern versteht sich auch als Begegnungszentrum für alle, die sich für Themen rund um die heutige Landwirtschaft interessieren.
So sind im Museum immer wieder die Landwirte, Landwirtschaftskammer Rheinland, die Landfrauen, der Kreisgartenbauverein und der Verein \'Natur und Umwelt\' anzutreffen.
Wechselnde Ausstellungen befinden sich in den Gebäuden des Hofes. Themen der Ausstellungen sind unter anderem die Weiterverarbeitung landwirtschaftlicher Produkte, Themen zur Natur, Forstwirtschaft, Landschaft und Landschaftsgestaltung sowie kulturhistorische Themen.
Die Geschichte der Landwirtschaft reicht im Rhein-Kreis Neuss bis zur Jungsteinzeit zurück. Auch heute noch ist die Region agrarisch stark geprägt; rund 60% der Flächen werden landwirtschaftlich genutzt. Der Anteil der Landwirtschaft, die Zahl der Betriebe und der in der Landwirtschaft tätigen Personen ist jedoch stetig zurückgegangen.
Bauernhöfe alter Prägung gibt es nicht mehr. Wo früher Handarbeit erforderlich war, sind heute Maschinen vorherrschend. Viele Bräuche und Geräte geraten hierdurch in Vergessenheit. Der Rhein-Kreis Neuss hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, diese die Landwirtschaft prägenden Bräuche, Geräte und Maschinen zu sammeln, zu erhalten und der Öffentlichkeit zu präsentieren.
• Da die Gemeinde Rommerskirchen seit jeher landwirtschaftlich orientiert ist und dort ein starkes bügerschaftliches Engagement vorhanden ist, wurde im Frühjahr 1993 im Kreislandwirtschaftsmuseum der Förderverein gegründet.
Ziel und Zweck des Fördervereins ist die Pflege des heimatlichen Kulturgutes und die Forderung der Kultur, insbesondere des landwirtschaftlichen Kulturgutes. Der Verein will dies erreichen durch Sammlung, Restaurierung und Erhaltung historischer Fahrzeuge und Geräte sowie sonstiger Gegenstände der Landwirtschaft . Darüber hinaus wird der Förderverein Veranstaltungen und Aktionen im Museum durchführen sowie die Organisation von Vorträgen, Besichtigungen und Führungen unterstützen. Der Verein wurde inzwischen beim Amtsgericht Grevenbroich in das Vereinsregister eingetragen und vom Finanzamt Grevenbroich als gemeinnützig anerkannt.
- Kulturzentrum Sinsteden
Grevenbroicher Straße 29
41569 Rommerskirchen
- Montag : geschlossen
Dienstag : 14:00-17:00
Mittwoch : 14:00-17:00
Donnerstag : 14:00-17:00
Freitag : 14:00-17:00
Samstag : 12:00-17:00
Sonntag : 12:00-17:00
Feiertags geschlossen