„Zwischen September 2000 und April 2007 wurden in Deutschland neun ausländische Kleinunternehmer und eine deutsche Polizistin ermordet. (…) Ich las die Nachrichten von den Mordfällen und ich dachte, dass es auch meinen Vater oder meine Brüder hätte treffen können.“ Es geht um die Morde des selbsternannten Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU), die durch den Suizid der Haupttäter ans Licht kamen. Nach dem Ende des fünfjährigen NSU-Prozesses gegen ihre Mittäter und Unterstützer macht sich die Filmemacherin Aysun Bademsoy auf die Suche nach den Spuren, die diese Verbrechensserie hinterlassen hat: in den Opferfamilien und migrantischen Communities, in denen die Ermittler zunächst ausschließlich ermittelt hatten und mit Drogenhandels- und Mafia-Spekulationen, nicht zuletzt mit Zuweisungen wie „Döner-Morde“ tiefes Misstrauen säten: „Der NSU hat meinen Vater ermordet. Die Ermittler haben seine Ehre kaputt gemacht. Sie haben ihn damit zum zweiten Mal umgebracht“, sagt eine Hinterbliebene nach der für sie enttäuschenden Urteilsverkündung. Das Vertrauen in den deutschen Staat wurde nachhaltig erschüttert und durch den für die Angehörigen ernüchternden Prozess, bei dem vieles im Dunkeln blieb, eher weiter zerstört als wiederhergestellt. Ein Film über das Weiterleben – trotz allem. (DOK Leipzig, Frederik Lang)
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