„Was mich zutiefst bewegt hat, das war die schreckliche Schönheit all dieser Körper, die wie die Äste eines Scheiterhaufens aufeinander lagen, und die Hände und Füße, die daraus hervor ragten. Diese tragische Eleganz faszinierte mich... Es war eine absolute Notwendigkeit, dies zu reproduzieren, darzustellen, zu zeigen, und für später zu erhalten.“
Zoran Music
WEIL ICH KÜNSTLER WAR (vormals: THE BEAUTY) ist eine Untersuchung über die 30 000 Kunstwerke, die im Geheimen in den Konzentrations-und Vernichtungslagern der Nazis zwischen 1933 und 1945 geschaffen worden sind.
Wir werden diesen Zeichnungen, Lavierungen, Gemälden entgegengehen, die in den Beständen lagern. Das heißt Kartons und Schränke öffnen, Schubladen aufziehen, Seidenpapier hochheben, in Frankreich, in Deutschland, in Israel, in Polen, in Tschechien, in Belgien... Das heißt auch, mit den wenigen deportierten Künstlern sprechen, die noch am Leben sind: über die tragische Schönheit dieser Werke, die Gefühle die sie hervorrufen, ihre Ausgrenzung, ihre Signaturen oder Anonymität, ihren Stil, sowie über die Darstellung von Entsetzen und Vernichtung.
Es geht darum, ein Gefühl für diese gezeichneten Gesichter, Körper und Landschaften zu bekommen, diese paradoxe Suche durchzuführen... sich diese Realität besser vorzustellen, und zu versuchen, die Schönheit dieser in der Hölle entstandenen Kunstwerke zu empfinden.
Ja, man kann von Schönheit, von ästhetischer Befriedigung im Konzentrationslager sprechen. Das ist nicht unanständig. Das ist sogar unumgänglich.
WEIL ICH KÜNSTLER WAR ist ein poetischer Kinodokumentarfilm über die Notwendigkeit der Kunst. In der Auseinandersetzung mit Kunstwerken, die von Insassen der KZs heimlich angefertigt wurden, gelingt dem Autor Christophe Cognet ein intensiver Blick auf das Leben und Sterben in den Lagern. Dem Zuschauer wird dabei deutlich, wieso die Menschen diese Werke schaffen mussten und dass Kunst genauso lebensnotwendig wie Nahrung oder Wasser sein kann...
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