Universitäten und Museen haben heute eine große Verantwortung und ein ebenso großes Potenzial. Gemeinsam können sie zu Orten des Wissensaustauschs werden, an denen Menschen unterschiedlicher Herkunft ihr Wissen miteinander teilen, ihre Meinungen diskutieren und voneinander lernen. So setzen sich Wissenschaftler:innen im Rahmen ihrer Forschung häufig mit Themen auseinander, die gesellschaftlich von größter Relevanz sind. Zugleich entwickelt die kuratorische Arbeit mit historischen Sammlungen und künstlerischen Praktiken, in Museen ebenso wie an ...
Universitäten und Museen haben heute eine große Verantwortung und ein ebenso großes Potenzial. Gemeinsam können sie zu Orten des Wissensaustauschs werden, an denen Menschen unterschiedlicher Herkunft ihr Wissen miteinander teilen, ihre Meinungen diskutieren und voneinander lernen. So setzen sich Wissenschaftler:innen im Rahmen ihrer Forschung häufig mit Themen auseinander, die gesellschaftlich von größter Relevanz sind. Zugleich entwickelt die kuratorische Arbeit mit historischen Sammlungen und künstlerischen Praktiken, in Museen ebenso wie an anderen Orten, innovative Formate für eine Vermittlung dieser Themen und Begegnungen zwischen Wissenschaft und Gesellschaft.
Diesem Grundgedanken folgend fragt die Konferenz danach, wie Universitäten und Museen als demokratische Institutionen „Sorge tragen“ für die Gesellschaft – beispielsweise, indem sie unterschiedlichste Akteur:innen und Interessengruppen miteinander ins Gespräch bringen, durchlässig werden für das Wissen und die Ideen ihrer Gesprächspartner:innen und Widerspruch und Dissens als Grundlage für die gemeinsame Diskussion bestätigen. Anhand der vier thematischen Panels „Natur erleben“, „Gemeinsam leben“, „Gesünder werden“ und „Zukunft gestalten“ werden Kurator:innen verschiedener Berliner Kulturinstitutionen gemeinsam mit Wissenschaftler:innen aller vier Häuser des Berliner Exzellenzverbunds unterschiedliche Praktiken des Kuratierens anhand spezifischer Case Studies vorstellen und diskutieren. Flankiert werden die Panelbeiträge durch eine Keynote von Elke Krasny (Akademie der bildenden Künste Wien) über den Zusammenhang von Sorge und Kuration sowie ein Gespräch mit Marion Ackermann (Stiftung Preußischer Kulturbesitz) und Joachim Baur (Technische Universität Dortmund), das unter dem Titel „Sorge, Wut, Mut“ Museen und Universitäten als Handlungsräume in den Blick nimmt.
Die Konferenz wird gemeinsam von der Berlin University Alliance (BUA), dem Humboldt Labor – dem Ausstellungsraum der Humboldt-Universität im Humboldt Forum – und dem Zentrum für Kulturtechnik (ZfK) realisiert und ist dem BUA-Schwerpunkt „Fostering Knowledge Exchange“ zugeordnet.
- Preis: 0€ - Ticket wird benötigt
- Altersempfehlung: ab 16 Jahren
- Sprache: Deutsch
- Ort: Saal 3, EG
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