Rosina lebt unter der strengen Aufsicht ihres Vormunds Dr. Bartolo – wie in einem Käfig: Die bunte, dynamische und vielfältige Außenwelt bleibt ihr verschlossen, und auch sie darf diesen Käfig nicht verlassen. Ein junger, sehr wohlhabender Mann, Graf Almaviva, verliebt sich in sie und möchte sie aus ihrer Gefangenschaft befreien. Doch um sicherzugehen, dass Rosina sich nicht für sein Geld, sondern für ihn als Menschen interessiert, gibt er sich als Student Lindoro aus, um sie näher kennenzulernen. Doch Liebe allein genügt nicht, um Rosina aus Bartolos ...
Rosina lebt unter der strengen Aufsicht ihres Vormunds Dr. Bartolo – wie in einem Käfig: Die bunte, dynamische und vielfältige Außenwelt bleibt ihr verschlossen, und auch sie darf diesen Käfig nicht verlassen. Ein junger, sehr wohlhabender Mann, Graf Almaviva, verliebt sich in sie und möchte sie aus ihrer Gefangenschaft befreien. Doch um sicherzugehen, dass Rosina sich nicht für sein Geld, sondern für ihn als Menschen interessiert, gibt er sich als Student Lindoro aus, um sie näher kennenzulernen. Doch Liebe allein genügt nicht, um Rosina aus Bartolos Fängen zu befreien – es braucht die List und Durchtriebenheit eines echten Profi-Problemlösers. An dieser Stelle tritt der Barbier Figaro auf den Plan, der eine raffinierte Strategie schmiedet, um Rosina und Almaviva zusammenzubringen …
Gioachino Rossinis Oper IL BARBIERE DI SIVIGLIA, die 1816 im Teatro Argentina in Rom uraufgeführt wurde, gilt als Paradebeispiel der opera buffa und zählt heute zu den zwanzig meistgespielten Opern weltweit. Das Libretto stammt von Cesare Sterbini und basiert auf dem Schauspiel LE BARBIER DE SÉVILLE von Beaumarchais. Die Oper bricht gleich mehrere Rekorde: Rossini komponierte sie im Alter von nur 24 Jahren – und das als seine 17. Oper, in gerade einmal zwei Wochen!
Die Inszenierung des jungen, preisgekrönten südafrikanischen Regisseurs Matthew Wild feiert kulturelle Vielfalt und sprengt sämtliche Genregrenzen: Von klassischer Oper bis hin zu Hip-Hop-Dance wird hier jede Form der Kunst zelebriert. Ein Plädoyer für Toleranz, Selbstironie und die Liebe.
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