Der Franzose Pierre-Laurent Aimard zählt heute zu den bedeutendsten Pianisten weltweit. Jüngst feierte er den 100. Geburtstag seines langjährigen Freundes und Kollegen György Kurtág mit Konzerten im Budapest Music Centre, in der Philharmonie Luxemburg und im Rahmen seiner Residenz am Centro Nacional de Difusión Musical in Madrid. Auch die Auseinadersetzung mit Johann Sebastian Bachs „Wohltemperiertem Klavierâ...
Der Franzose Pierre-Laurent Aimard zählt heute zu den bedeutendsten Pianisten weltweit. Jüngst feierte er den 100. Geburtstag seines langjährigen Freundes und Kollegen György Kurtág mit Konzerten im Budapest Music Centre, in der Philharmonie Luxemburg und im Rahmen seiner Residenz am Centro Nacional de Difusión Musical in Madrid. Auch die Auseinadersetzung mit Johann Sebastian Bachs „Wohltemperiertem Klavier“ setzte er mit Konzerten sowie dem zweiten Albums im Oktober 2025, das elf Jahre nach dem Erfolg des ersten Bandes erschienen ist, fort. Auftritte führten in zum Concertgebouw Amsterdam, ins Londoner Southbank Centre, ins Konzerthaus Dortmund, ins Stockholmer Konzerthaus, in die Benaroya Hall in Seattle, zu Chamber Music Detroit und zur Boston Celebrity Series. Aimards umfangreicher Konzertkalender umfasst auch Auftritte im Louvre, im NTCH Taipei, im NCPA Beijing und in der Shanghai Concert Hall. Mit Orchester trat er jüngst als Solist mit dem New York Philharmonic, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Stuttgarter Kammerorchester, den Hamburg Symphonikern, der NDR Radiophilharmonie, dem Concerto Budapest, dem Barcelona Symphony Orchestra, dem Orquestra Sinfônica do Estado de São Paulo, dem Westdeutschen Rundfunk, dem Singapore Symphony Orchestra und dem Seoul Philharmonic Orchestra auf. Aimard arbeitet eng mit führenden Komponisten wie Helmut Lachenmann, Elliott Carter, Harrison Birtwistle, György Kurtág, Karlheinz Stockhausen, Marco Stroppa und Olivier Messiaen zusammen und hat viele bemerkenswerte Uraufführungen gespielt – Zuletzt „Divisons“ für vier Hände von George Benjamin. Er setzt auch seine Zusammenarbeit mit regelmäßigen Kammermusikpartnern fort, darunter insbesondere Isabelle Faust, Jörg Widmann und Jean-Guihen Queyras und tourt mit Messiaens „Quatuor pour la fin du temps“. Aimard wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter 2017 mit dem renommierten Internationalen Ernst von Siemens Musikpreis und 2022 mit dem Leonie Sonning Musikpreis. Er ist Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, hatte eine Professur an der Hochschule Köln inne und war zuvor außerordentlicher Professor am Collège de France in Paris.
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