Martin Wölfel
Martin Wölfel
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Renommierte Ensembles wie das Leipziger Gewandhausorchester, der Stuttgarter Kam...
Renommierte Ensembles wie das Leipziger Gewandhausorchester, der Stuttgarter Kammerchor, die Berliner Lautten Compagney, das Gürzenich Orchester, das Cairo Symphony Orchestra, das Stockholmer Drottningholms Barockensemble, das
Britten-Pears-Orchestra, das Barockorchester Stuttgart, das Kölner Kammerorchester, die Academy of St. Martin in the Fields und das Klangforum Wien engagierten den jungen Sänger. Wölfel gastierte u. a. beim Aldeburgh Festival of Music and the Arts, bei der Settimana Musicale Senese, beim MDR-Musiksommer, dem Festival van Flaanderen Bruegge, den Moselfestwochen, dem Europäischen Musikfest Stuttgart, dem Oude Muziek Festival Utrecht, der MusikTriennale Köln und den Dresdner Musikfestspielen.
Er nahm an zahlreichen Rundfunk- und CD-Aufnahmen teil. MDR Kultur widmete ihm eine Porträtsendung in der Sendereihe »MDR Profile« – und heute fällt sein Name immer dann, wenn in der Fachwelt von der kleinen Gruppe profilierter Altisten und Countertenöre die Rede ist. Seit 2007 hat Martin Wölfel einen Lehrauftrag an der Folkwang Hochschule Essen und an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf inne, außerdem hat er mit den »Kronenburg classes« ein eigenes Meisterkursprojekt für Sänger und Gesangsstudenten begründet.
Neben den Konzertpodien hat Wölfel sich die Bühne erobert: Mit der Partie der Claire in der deutschen Erstaufführung von John Lunns »Die Zofen« (Semperoper Dresden), im Monteverdi-Zyklus, u. a. als Ottone in »L‘Incoronazione di Poppea» (Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf-Duisburg), als Oberon in Benjamin Brittens »A Midsummer Night’s Dream« (Nationaltheater Mannheim), als Teufel in Detlef Glanerts »Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung« am Nationaltheater Mannheim, beim Steirischen Herbst in Graz und an der Opéra National de Paris in Bernhard Langs »Das Theater der Wiederholungen« mit dem Klangforum Wien, in der männlichen Titelrolle der Gluck-Oper »Orfeo ed Euridice« und als Tolomeo in
»Giulio Cesare« (u. a. Hamburgische Staatsoper, Oper Köln, Händel-Festspiele Karlsruhe).
Zuletzt überzeugte Wölfel als Helicon in Detlef Glanerts »Caligula« (Frankfurt/M. und Köln), als Fjodor in »Boris Godunow« an der Semperoper Dresden, als Amme Delfa in Francesco Cavallis barocker Karnevalsoper »Giasone« (Oper Frankfurt) sowie als Edgar in Aribert Reimanns »Lear« (Oper Frankfurt und Komische Oper Berlin). Außerdem singt er den Sorceress (Henry Purcell, »Dido und Aeneas«) in Barrie Koskys Inszenierung sowie eine Doppelrolle als Prinz Orlofsky und als Frosch in Christof Loys Neuinszenierung »Die Fledermaus« von Johann Strauß (beides Oper Frankfurt).