Die deutsch-italienische Regisseurin Giulia Giammona erhielt ihre musikalische Ausbildung als Jungstudentin an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin und studierte Regie am Thomas Bernhard Institut der Universität Mozarteum Salzburg. Zu ihren ersten Regiearbeiten zählen Vanitas von Salvatore Sciarrino und Match von Mauricio Kagel, die an der Bayerischen Staatsoper entstanden, wo sie als Spielle...
Die deutsch-italienische Regisseurin Giulia Giammona erhielt ihre musikalische Ausbildung als Jungstudentin an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin und studierte Regie am Thomas Bernhard Institut der Universität Mozarteum Salzburg. Zu ihren ersten Regiearbeiten zählen Vanitas von Salvatore Sciarrino und Match von Mauricio Kagel, die an der Bayerischen Staatsoper entstanden, wo sie als Spielleiterin tätig war. Seit 2022 arbeitet sie regelmäßig bei den Salzburger Festspielen. Dort leitete sie zunächst das Operncamp mit einer Kinderfassung von Mozarts Die Zauberflöte und inszenierte in den folgenden Spielzeiten Das Kind und die Zauberdinge von Maurice Ravel sowie Die Kluge von Carl Orff. Im selben Jahr führte sie Regie bei der Uraufführung von Georg Friedrich Haas’ Oper Sycorax an den Bühnen Bern. Für ihre Inszenierung von Penelope nach Leonora Carrington erhielt sie 2024 den Jurypreis des Körber Studios Junge Regie am Thalia Theater Hamburg. Als künstlerische Mitarbeiterin wirkt sie zudem in Produktionen von Romeo Castellucci mit, darunter Pelléas et Mélisande von Claude Debussy am Teatro alla Scala und Saint François d’Assise von Olivier Messiaen bei den Salzburger Festspielen 2026. Zu ihren jüngsten Arbeiten zählen Cardillac am Staatstheater Meiningen Träume eine Nacht im Elfenwald für das Kinderopernhaus Berlin an der Staatsoper Unter den Linden, Produktionen am Hessischen Staatstheater Wiesbaden und bei den Tiroler Festspielen Erl sowie die Uraufführung von Anna A. von Silvia Colasanti am Teatro alla Scala. In der Spielzeit 26/27 wird sie unter anderem an der Staatsoper Unter den Linden, bei der Stiftung Haydn in Bozen und an der Opéra de Lille inszenieren.
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