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Boris Kudliãka

Theatre

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Als Absolvent der Akademie für Musik und Darstellende Künste in Bratislava leistete Boris Kudliãka zunächst ein Praktikum an der Akademie der Schönen Künste in Groningen ab.

Seine Zusammenarbeit mit dem Teatr Wielki, der Polnischen Nationaloper in Warschau, begann 1995. Seit 1996 ist er als freischaffender Bühnenbildner tätig und arbeitet regelmäßig mit verschiedenen Regisseuren. Mit Dale Duesing erarbe...
Als Absolvent der Akademie für Musik und Darstellende Künste in Bratislava leistete Boris Kudliãka zunächst ein Praktikum an der Akademie der Schönen Künste in Groningen ab.

Seine Zusammenarbeit mit dem Teatr Wielki, der Polnischen Nationaloper in Warschau, begann 1995. Seit 1996 ist er als freischaffender Bühnenbildner tätig und arbeitet regelmäßig mit verschiedenen Regisseuren. Mit Dale Duesing erarbeitete Boris Kudliãka Rossinis »Il viaggio a Reims« und Brittens »The Rape of Lucrezia« für die Oper Frankfurt, »Medea« für die Nederlandse Reisopera Enschede und Humperdincks »Hänsel und Gretel « für das Stadttheater Bern. Brittens »Death in Venice« markierte den Startpunkt für seine Zusammenarbeit mit Keith Warner und wurde gefolgt von Aribert Reimanns »Lear« und Thomas Adès’ »The Tempest« für die Oper Frankfurt sowie Verdis »Simon Boccanegra« an der Opéra National du Rhin.

Vor allem für die Polnische Nationaloper, aber auch für andere Häuser (einschließlich Berlin, Moskau, St. Petersburg, Washington, Los Angeles, Tel Aviv, Bratislava und Valencia) produzierte er seit 1999 zwölf Opern gemeinsam mit Mariusz Treli ´ nski: »Madama Butterfly«, »King Roger«, »Otello«, »Don Giovanni«, »Onegin«, »Pique Dame«, »Andrea Chénier«, »La bohème«, »Orfeo ed Euridice«, »Boris Godunow«, »Jolanta«, »Aleko« und »La traviata«. Die Inszenierungen wurden auch bei einigen Festivals gezeigt, so etwa beim Edinburgh International Festival, beim Hongkong Festival und in Tokio.

Boris Kudliãkas berufliche Interessen beschränken sich jedoch nicht allein auf die Oper. So entwarf er auch die Szenerie für Filme, Theater und Konzerte. Außerdem gestalteten er und Andrzej Kreutz Majewski den polnischen Pavillon für die Expo 2000 in Hannover.

Im Jahr 2006 erhielt er die Gloria Artis Medaille für seine Dienste für die Kultur, eine Auszeichnung des polnischen Ministers für Kultur und nationales Erbe. Im darauffolgenden Jahr gewann er eine Goldmedaille bei der Prager Quadriennale 2007 und wurde 2008 zum Generalbevollmächtigten für die Prager Quadriennale 2011 ernannt. 2009 wurde er in der Slowakei für sein Bühnenbild zu »Orfeo ed Euridice« ausgezeichnet. In der jüngsten Vergangenheit arbeitet Boris Kudliãka in Produktionen für die Opernhäuser in Frankfurt, Strasbourg, Tel Aviv und Valencia. Zudem konzipierte er den polnischen Pavillon für die Expo 2010 in Shanghai.
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