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Ariane Jedlitschka (EEG)

Fine Arts, New Media, Cultural agent

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Karl-Heine-Straße  93, Tor B
04229 Leipzig
+49 178 4754669

Ariane Jedlitschka (EEG)

Fine Arts, New Media, Cultural agent

About me

Die Beschäftigung mit den existenziellen kulturellen und technischen Problemen der
heutigen und zukünftigen modernen Gesellschaften soll in bisher, noch ungenutzten Räumen
im Westwerk (ehemalige Industriearmaturen GmbH) sichtbar, fühlbar, hörbar –
erfahrbar gemacht werden.

Wir wollen Medienkunst denen nahe bringen, die bereit sind diese Kunstform als künstlerische Position an der Schnittstelle von Techn...
Die Beschäftigung mit den existenziellen kulturellen und technischen Problemen der
heutigen und zukünftigen modernen Gesellschaften soll in bisher, noch ungenutzten Räumen
im Westwerk (ehemalige Industriearmaturen GmbH) sichtbar, fühlbar, hörbar –
erfahrbar gemacht werden.

Wir wollen Medienkunst denen nahe bringen, die bereit sind diese Kunstform als künstlerische Position an der Schnittstelle von Technologie, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur, als einen wichtigen Schlüsselfaktor für neues Denken und Innovation anzuerkennen und zu fördern. Das vorhandene Wissen und die gute Infrastruktur am Standort Leipzig wollen wir nutzen, um in Projekten, Workshops, Performances, Konferenzen und Ausstellungen innovativ Technologien und Forschungsergebnisse in der Gesellschaft vorzustellen. Unser Vorhaben beinhaltet die Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern zu fördern und interdisziplinäre Infrastrukturen wirtschaftsnah aufzubauen.

Ebenso werden wir Künstler technisch, wie sozial betreuen und den Ablauf ihrer Projekte, mit Hilfe unseres Partnernetzwerkes organisieren. Dafür arbeiten wir an dem Schnittpunkt “offener Raum” mit Schulen, Hochschulen, sowie mit wirtschaftlichen und staatlichen Partnern, um einen möglichst guten Informations-, Wissens- und Kapitalfluss für Projekte zu erreichen. Eine breite Basis findet unsere Arbeit durch Präsentation im städtischen Raum und durch die Bespielung alter Industriebrachen im Leipziger Westen. Die Vermittlung der Inhalte wird durch Workshops und Konferenzen erreicht. Ausgangspunkt dafür ist die Schaffung eines Ausstellungsraumes, der Essential Existence Gallery (EEG) zur Konzeption, künstlerischen Produktion, Präsentation und Vermittlung verschiedener Medienkunstprojekte. Auch im Hinblick auf eine neue Ästhetik und innovative Forschung.

2008 - 2008 E$$ENTIAL
EXI$TENCE
GALLERY

Pressespiegel:
Wir befinden uns im August des Jahres 2008. Ganz Leipzig redet im Schatten der Games Convention über Medienkompetenz, Interaktivität, Chancen und Gefahren der Neuen Medien für Mensch und Kunst. Ganz Leipzig? Nein! Ein tatkräftiges Häuflein handelt. Tief im Westen, im Westwerk in der Karl-Heine-Strasse 93, fand bereits am 5. Juli die erste Ausstellung der „E$$ENTIAL EXI$TENCE GALLERY“ (EEG) statt; Auftakt zu einer wöchentlich wachsenden Präsentationsreihe mit dem Titel: „OPEN (FAST!) / ESKAPADE I“. Bis zum 31. Oktober werden die Arbeiten vom Mittwoch-Samstag von 14 bis 20 Uhr für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Ariane Jedlitschka, Matthias Petzold und der Verein „Helden wider Willen“, die den Projektraum für Interaktive Kunst und Neue Medien ‚ins Leben riefen’, konnten neben der Klasse von Professor Günther Selichar, Fachbereich Medienkunst der HGB Leipzig, auch Florian Kuhlmann (sellingthe.net) und Hans Bernhard (UBERMORGEN.COM) für eine Zusammenarbeit gewinnen.

Während Kuhlmann sich mit seinen Bildern im Spannungsfeld zwischen Original, Reproduktion und Kunstkauf bewegt, versucht Bernhard in dem Projekt „Google Will Eat Itself“ (gwei.org) Marktstrukturen der digitalen Welt bewusst zu machen und vorzuführen, wie diese ‚gegen den Markt’ genutzt werden können. Auch Martin Plüddemann setzt sich mit dem Netzriesen auseinander. Ursprung seiner Arbeit „360grad“ sind Bilder der sieben Weltmeere, die mittels „Google Earth“ erzeugt wurden. Dabei entsteht eine Gradwanderung zwischen ästhetischem Genuss und dem Aufzeigen der Schwächen der Software. Passend zur letzten Games Convention in Leipzig fragt Martin Rauch durch seine Raum- und Videoinstallation „super-real“, wie groß und wie vielfältig die Welt eines Hardcore-Gamers sein kann. Überspitzt wird das Aufgehen in der Konsumentenrolle, soziale Folgen und die Verengung der Wahrnehmung dargestellt. Wenige Schritte weiter thematisiert „surf & watch“ von Hein-Godehardt Petschulat die seit Anfang 2008 zulässige Vorratsdatenspeicherung und die damit mögliche Überwachung des Internetnutzers. Jörg Schütze dagegen nutzt das Internet als Fundgrube für seine Arbeit „Paris Match“. Mit Handlungsanweisungen, Bestellbestätigung und Lieferscheinen dokumentiert Jana Engel die Entstehung ihres „Netzbezugs“. Der Rundgang wird von Klängen begleitet, die entfernt an tibetische Mönchsgesänge erinnern. Die Audioinstallation “Gold steigt wieder zur 1000 -$ Marke” von Roozbeh Asmani und Sebastian Fischer lässt über Livestream der Echtzeitdaten acht Aktienindizes (Google, Apple, Gold, Dow Jones, EON, Öl, McDonald’s, DAX) als Celloton über Subwoofer hörbar werden. Hier brummt der DAX und der Wirtschaftswelt wird Sinnlichkeit abgerungen. „OPEN (FAST!) / ESKAPADE I“ wird durch digitale Skulpturen von Anna Baranowski („godmode_on“) und den „KinderexperimenTIERkasten“ von Michael Dölitzsch am 27. August bzw. am 3. September, jeweils um 19 Uhr, vervollständigt. „Wir sind mehr als nur ein Ausstellungsraum“, sagt Ariane Jedlitschka. Im November ist eine Podiumsdiskussion zur Ausstellung geplant. Langfristig soll die Galerie ein offener Ort werden, der auch Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit bietet, neuen Kunstformen zu begegnen und eigene Projekte zu realisieren. Sicherlich auch ein Grund dafür, dass die ArtErasa Group (arterasa.org) der Galerie das Prädikat „kulturell wertvoll“ verliehen hat.


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