Ari Benjamin Meyers ist ein Künstler und Komponist, der Strukturen und Prozesse, die die performative, soziale und vergängliche Natur der Musik neu definieren. Er erhielt seine Ausbildung zum Dirigenten und Komponisten an der Juilliard School, der Yale University und dem Peabody Institute. Seine Arbeit wurde seitdem bei großen Institutionen, Festivals und Biennalen weltweit präsentiert und ausgestellt. Derzeit is...
Ari Benjamin Meyers ist ein Künstler und Komponist, der Strukturen und Prozesse, die die performative, soziale und vergängliche Natur der Musik neu definieren. Er erhielt seine Ausbildung zum Dirigenten und Komponisten an der Juilliard School, der Yale University und dem Peabody Institute. Seine Arbeit wurde seitdem bei großen Institutionen, Festivals und Biennalen weltweit präsentiert und ausgestellt. Derzeit ist er Professor für Bildhauerei an der Kunstakademie Düsseldorf. Mehrere seiner Werke, darunter «The Long Parade» (2021), «Rehearsing Philadelphia» (2022), «Werksorchester» (2022) und «Hymnus» (2024), konzentrieren sich auf den öffentlichen und zivilgesellschaftlichen Raum und beinhalten groß angelegte gemeinschaftliche Rituale. In jüngster Zeit hat Meyers auch Werke geschaffen, die in direktem Zusammenhang mit Umwelt- und Klimawandel-Themen stehen; dazu gehören «Forecast (LX23)» und «Unless» als Teil des Projekts «Shared Landscapes» (beide 2023). Sein jüngstes Performance-Werk «Nation of Sleep» (2024) entstand im Auftrag des Steirischen Herbst und umfasst einen neuen Text von Tom McCarthy sowie 70 Schulkinder, die Erwachsene mit alten und neuen Wiegenliedern in den Schlaf singen. Aus seiner künstlerischen Zusammenarbeit mit dem Regisseur Ulrich Rasche gingen sieben neue Inszenierungen hervor, darunter Die Räuber (2016) am Residenztheater München (anschließend eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2017) und Die Perser (2018), eine Koproduktion der Salzburger Festspiele und des Schauspiel Frankfurt. Er hat häufig mit Künstlern wie Tino Sehgal, Anri Sala und Dominique Gonzalez-Foerster sowie mit Bands wie The Residents, Chicks on Speed und Einstürzende Neubauten zusammengearbeitet. Marshal Allen, 99, Astronaut, sein erster Film, entstand im Auftrag der Fondazione In Between Art Film und wurde von Fluentum koproduziert. Er feierte in Venedig im Rahmen der Gruppenausstellung «Nebula» während der Biennale Arte 2024 Premiere und wurde für seine Kinopremiere vom Internationalen Filmfestival Rotterdam ausgewählt. Ari Benjamin Meyers lebt und arbeitet in Berlin.
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