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Iurii Samoilov

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Iurii Samoilov

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Der ukrainische Bariton Iurii Samoilov schloss 2011 sein Studium an der Nationalen Musikakademie Kiew mit Auszeichnung ab, wo er Gesang bei Roman Mayboroda studierte. Während dieser Zeit absolvierte er zudem ein Aufbaustudium an der Niederländischen Nationalen Opernakademie und wurde Mitglied des Opera Studio Nederland Amsterdam. Sein europäisches Operndebüt gab er 2010 in Monteverdis L’Orfeo (Regie: Pie...
Der ukrainische Bariton Iurii Samoilov schloss 2011 sein Studium an der Nationalen Musikakademie Kiew mit Auszeichnung ab, wo er Gesang bei Roman Mayboroda studierte. Während dieser Zeit absolvierte er zudem ein Aufbaustudium an der Niederländischen Nationalen Opernakademie und wurde Mitglied des Opera Studio Nederland Amsterdam. Sein europäisches Operndebüt gab er 2010 in Monteverdis L’Orfeo (Regie: Pierre Audi) sowie in Rimski-Korsakows Die unsichtbare Stadt Kitezh (Regie: Dmitri Tcherniakov) in Amsterdam. Zu Beginn seiner Karriere nahm Samoilov an zahlreichen Akademien und Projekten für junge Künstler teil, darunter die Solti-Te-Kanawa-Akademie, die Accademia Rossiniana (Pesaro), die Mozart-Akademie (Aix-en-Provence) und das Young Singers Project (Salzburg). Von 2012 bis 2022 war er Ensemblemitglied der Oper Frankfurt, wo er u. a. Figaro / Il barbiere di Siviglia, Papageno / Die Zauberflöte, Marcello / La bohème, Eugen Onegin, Don Giovanni, Enrico / Lucia di Lammermoor, Ned Keene / Peter Grimes, Almaviva / Le nozze di Figaro und Guglielmo / Così fan tutte sang sowie in zwei Neuproduktionen Danilo / Die lustige Witwe (Claus Guth, Joanna Malwitz) und Schmierenschauspieler / Der ferne Klang (Damiano Michieletto, Sebastian Weigle), die beide für Oehms Classic aufgezeichnet wurden. Iurii Samoilov war Finalist beim BBC Cardiff Singer of the World 2017 und Preisträger des Päsel-Stiftungspreises. Die Saison 2025/26 führte ihn nach Cleveland für Mahlers Das Lied von der Erde, zu seinem Rollendebüt als Sharpless / Madama Butterfly an die Irish National Opera, als Eugen Onegin und Schaunard / La bohème an die Met, nach Houston als Leutnant Audebert / Silent Night, als Lescaut / Manon Lescaut nach Barcelona sowie als Blansac / La Scala di seta nach Pesaro. Zu seinen weiteren Engagements der jüngeren Zeit zählen u. a. Dandini, La Cenerentola, Lebedev / Der Idiot, Eugen Onegin, Sonora / La fanciulla del West, Sir Riccardo Forth / I puritani, Marco / Gianni Schicchi, Papageno, Don Giovanni, Almaviva, Guglielmo oder Masetto / Don Giovanni in Houston, Cleveland, Detroit, Athen, Neapel, Madrid, Barcelona, Paris, Amsterdam, Basel, Oslo, Helsinki, Dresden und bei den Salzburger Festspielen sowie in Pesaro Le siège de Corinthe, La Cambiale di Matrimonio und Il barbiere di Siviglia. 2016 war er der erste Sänger, der am Bolschoi-Theater in Moskau Brittens Billy Budd interpretierte. Zu seinen Konzert-Höhepunkten zählen Mahlers Das Lied von der Erde (Tonhalle-Orchester Zürich) und Lieder eines fahrenden Gesellen (Concertgebouw), Galakonzerte mit der Staatskapelle Dresden, der Nordwestdeutschen Philharmonie, mit dem Orchestre de Paris, am Brucknerhaus Linz sowie ein BBC Proms-Auftritt mit Rachmaninows Die Glocken mit dem BBC National Orchestra of Wales. In der Saison 26/27 gibt er sein Hausdebüt als Don Giovanni.
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