mw/mfo erzählt von Räumen und erzeugt Empfindungen, arbeitet mit Licht, Video und Bühnenbild. Anfang der 2000er Jahre begann mw/mfo mit der Entwicklung und Umsetzung von Visuals im Bereich der elektronischen Musik und machte sich nach und nach mit Bühnenbild und Licht vertraut. Die mehrjährige Arbeit am Theater war ein weiterer prägender Einfluss und führte zu seinem Verständnis des Gesamtkunstwerks und seine...
mw/mfo erzählt von Räumen und erzeugt Empfindungen, arbeitet mit Licht, Video und Bühnenbild. Anfang der 2000er Jahre begann mw/mfo mit der Entwicklung und Umsetzung von Visuals im Bereich der elektronischen Musik und machte sich nach und nach mit Bühnenbild und Licht vertraut. Die mehrjährige Arbeit am Theater war ein weiterer prägender Einfluss und führte zu seinem Verständnis des Gesamtkunstwerks und seinem performanceorientierten Ansatz. Im Laufe der Jahre nahm er zunehmend eine künstlerische Perspektive ein, wurde zu einem begeisterten Kooperationspartner vieler und glaubt fest an spannende Synergien durch das Potenzial von Gruppen. mw/mfo inszeniert A/V-Performances und Installationen sowie visuelle, lichttechnische und szenografische Konzepte für Theater- und Musikstücke. In dieser Funktion ist er als Licht- und Bühnenbildner Teil von Berlin-Atonal und arbeitet in derselben Rolle für die Venice Biennale Musica. Zu den aktuellen nennenswerten Kooperationen zählen die Zusammenarbeit mit Caterina Barbieri bei ihren Solo- und Label-Tourneen, musiktheatralische Stücke mit aya und mit Marcus Schmickler sowie eine Reihe von inszenierten Konzerten für Arte TV und Tresor Records und die Oper Kistvaen mit Roly Porter. In Theaterstücken wie Life in this house is over von Samantha Shay und in der Installations-Performance Nervous System 2020 mit dem Choreografen Guillaume Marie sowie mit Lyra Pramuk an der großformatigen Installation This Too Will Pass. In der Vergangenheit hat mw/mfo intensiv mit Klangkünstlern wie Aisha Devi, Ben Frost und Tim Hecker zusammengearbeitet und auf Tournee gegangen, wobei viele wegweisende, charakteristische Werke entstanden sind. Die Performances und Installationen von mw/mfo wurden an renommierten Orten wie dem Barbican und dem British Film Institute, dem Centre Pompidou, dem CERN, Dark Mofo / Mona, dem Martin-Gropius-Bau, dem Kraftwerk Berlin-Mitte und der Volksbühne, dem Muziekgebouw, dem Palais des Beaux-Arts in Brüssel, der Musikbiennale in Venedig und unzähligen anderen Orten in Auftrag gegeben und präsentiert.
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