Felix Arrowmoon
Felix Arrowmoon
About me
Welche künstlerische Zusammenarbeit hat Sie besonders geprägt?
Besonders prägend waren für mich mehrere künstlerische Begegnungen. Die Zusammenarbeit mit Rolf Beck ermöglichte mir meine erste professionelle Erfahrung in Deutschland. Ebenso wichtig war die Arbeit mit Fazil Say, die mich musikalisch stark inspiriert hat. Eine zentrale Rolle spielte zudem meine langjährige Lehrerin Güzin Gürel. Weitere prägende Impulse erhielt ich von Künstlerpersönlichkeiten wie Burak Bilgili, Ümit Dasdögen, Damon Nestor Ploumis, Anne Schwanewilms sowie von Ekhart Wycek als Dirigent und musikalischem Mentor.
Haben Sie ein besonderes Ritual, bevor Sie auf die Bühne gehen?
Ja. Ich achte darauf, gut hydriert zu sein, atme dreimal bewusst tief ein und aus und denke an die wichtigen Menschen in meinem Leben. Das gibt mir Ruhe und Fokus.
Welche Opern-Figur würden Sie gerne mal auf einen Kaffee treffen – und warum?
Die Königin der Nacht. Ich würde ihre Geschichte gern einmal von ihrer Seite hören – ganz ohne Koloraturen.
Welche Reaktion nach einer Aufführung hat Sie am meisten gefreut?
Der erste „Bravo“-Ruf meines Vaters – sowohl im Leben als auch auf der Bühne – nach meiner Aufführung von Als Büblein klein (Falstaff) aus Die lustigen Weiber von Windsor.
Welche Musik hören Sie, wenn Sie nicht arbeiten?
Für mich gibt es eigentlich nur zwei Kategorien: Musik, die ich hören möchte, und solche, die ich nicht hören möchte. Meistens höre ich Rock, Hard Rock und Oldies – und natürlich auch viel Mozart und Verdi.
Welche Rolle kann die Oper in unserer Zeit spielen?
Soll die Kunst den Menschen dienen, oder sollten sich die Menschen auf die Dimensionen der Kunst einlassen? Vielleicht liegt die Antwort in der Balance. Oper sollte den Menschen ermöglichen, eine schöne Zeit zu haben, zu lachen und sich zu unterhalten. Gleichzeitig sollte sie den Mut haben, ein Spiegel zu sein und Wahrheiten zu zeigen, denen man sonst ausweicht. Am Ende aber sollte sie den Menschen erheben – so wie jede andere Kunstform auch.