Kristīne Opolais
Kristīne Opolais
About me
2012 gab Kristīne Opolais an der Staatsoper im Schiller Theater die Titelpartie in »Madama Butterfly« und an der Oper Köln »Tosca«. Nachdem sie mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks ein Konzert in München gegeben hatte, sang sie mit dem WDR Sinfonieorchester unter Andris Nelsons mehrere konzertante Aufführungen von Brittens »War Requiem«. 2013 wird die Künstlerin ihr Debüt an der Metropolitan Opera New York als Magda in Puccinis »La rondine« geben. In der kommenden Spielzeit wird sie außerdem als Mimì an die Wiener Staatsoper und als Tosca ans Royal Opera House Covent Garden zurückkehren. Weiterhin wird sie am Opernhaus Zürich in einer Neuproduktion von Janáčeks »Jenůfa« in der Titelrolle debütieren. In Zukunft wird sie »Eugen Onegin« sowohl in München als auch als Debüt am Bolschoi Theater in Moskau und eine Neuproduktion von »La clemenza di Tito« an der Bayerischen Staatsoper geben. Außerdem wird sie am Royal Opera House Covent Garden in einer Neuinszenierung von »Manon Lescaut« singen und mit ihrem Debüt an der Hamburgischen Staatsoper ihr Repertoire durch die Partie der Desdemona in »Otello« ergänzen.
Kristīne Opolais wurde 1979 in Lettland geboren und schloss ihre musikalische Ausbildung an der Lettischen Musikakademie ab. Ihr Operndebüt gab sie 2003 als Musetta in »La bohème« an der Lettischen Nationaloper in Riga. Sie blieb dort bis 2007 im Ensemble und sang vielfältige Partien: die Gräfin in »Le nozze di Figaro«, Mimì in »La bohème«, Liù in »Turandot«, Violetta in »La traviata«, Cio-Cio-San in »Madama Butterfly«, die Titelrolle in »Aida« und Tamara in Rubinsteins »Der Dämon«. Durch ihre Auftritte als Lisa in »Pique Dame«, als Katerina in Schostakowitschs Oper »Lady Macbeth von Mzensk« und als Floria Tosca, wurde man auch in Europa auf sie aufmerksam.
Sie gab ihr Debüt 2006 an der Staatsoper Unter den Linden als Tosca und kehrte im darauffolgenden Jahr als Pauline in »Der Spieler«, einer Neuproduktion unter der Leitung von Daniel Barenboim, zurück. In dieser Partie debütierte sie auch 2008 am Teatro alla Scala und an der Opéra de Lyon. Ihr Debüt an der Wiener Staatsoper hatte sie als Mimì in »La bohème« an der Seite von Rolando Villazón. Diese Partie sang sie auch konzertant mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra unter Andris Nelsons und gab damit ihr Operndebüt in Großbritannien. Nachfolgend debütierte sie am Teatro Regio in Turin als Lisa in »Pique Dame« unter Gianandrea Noseda und an der Finnischen Nationaloper in Helsinki als Violetta.
In der Spielzeit 2009/10 gab Kristīne Opolais ihr Debüt bei den Salzburger Festspielen in Schostakowitschs 14. Sinfonie unter der Leitung von Andris Nelsons. Sie singt regelmäßig Konzerte und trat u. a. mit dem Lettischen Nationalorchester in Riga, dem BBC Philharmonic Orchestra in Manchester, dem Königlichen dänischen Orchester in Kopenhagen und dem Tonhalle-Orchester in Zürich auf.
Kristīne Opolais erhielt zahlreiche Preise, wie beispielsweise den Paul Sakss Sänger Preis (2004), den Lettischen Theatre Preis als »Beste Opern Sängerin« und den Lettischen Kultur Preis (2005). Auch den »Latvian Great Music Award«, die Höchste Auszeichnung Lettlands, erhielt sie für ihre Auftritte als Lisa in »Pique Dame« (2006 und 2007).
Weitere Rollen ihres sich stetig vergrößernden Repertoires sind Elisabetta di Valois in »Don Carlo« und die Titelrollen in Massenets Oper »Thaïs« und Janáčeks »Katja Kabanova«.