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Dietmar Mues lebt seit 30 Jahren in Hamburg. Seine Schauspielausbildung absolvierte er an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (1963-66). 1966 sollte er am Schauspielhaus Hamburg in H. Schweickarts Inszenierung des „Hauptmann von Köpenick“ seine erste Rolle spielen. Er trat dann aber auf Anraten seines Lehrers Eduard Marks sein erstes Engagement in Kiel an. Es folgten Nürnberg und Mannheim. 1973 fan...
Dietmar Mues lebt seit 30 Jahren in Hamburg. Seine Schauspielausbildung absolvierte er an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (1963-66). 1966 sollte er am Schauspielhaus Hamburg in H. Schweickarts Inszenierung des „Hauptmann von Köpenick“ seine erste Rolle spielen. Er trat dann aber auf Anraten seines Lehrers Eduard Marks sein erstes Engagement in Kiel an. Es folgten Nürnberg und Mannheim. 1973 fand er endgültig in Hamburg sein künstlerisches Zuhause (12 Jahre Deutsches Schauspielhaus Hamburg, Kampnagel unter Hanna Hurtzig und „Mücke“ Quinckert, Hamburger Kammerspiele und NDR). In dieser Zeit hat er unter anderem mit Jérôme Savary, Luc Bondy und Jürgen Flimm zusammengearbeitet. 1978 erhielt er für Dario Fo’s Stück „Bezahlt wird nicht" den Darstellerpreis auf dem Norddeutschen Theatertreffen. Seit 1985 arbeitet er als Drehbuchautor und Schauspieler auf dem freien Markt. Ca. 80 Fernseh- und Kinofilme sind seitdem entstanden. Unter anderem: „Ein Mord, den jeder begeht“ (C. P. Witt), Eberhard Fechners legendärer Kempowski-Verfilmungen, „Ein fliehendes Pferd“ (Peter Beauvais), „Der Verlust“ nach Siegfried Lenz (Claudia Holdack), „Girlfriends“ (Christine Kabisch), „Der große Abgang“ (Nico Hoffmann - Fernsehspiel des Jahres), „Die Bubi-Scholz-Story“ (Roland S. Richter). Wichtigste Kinofilme: „Ein Haus im Süden“ (Sebastian Schröder), „Schlaraffenland“ (Felix Tissi), „Akte Odessa“ (mit Jon Voight u. Maximilian Schell) „Conversation with a beast“ (A. Mueller-Stahl). In der Jubiläumsspielzeit 2003/2004 der Komödie Winterhuder Fährhaus spielte er in dem Eröffnungsstück als „Hauptmann von Köpenick“. In der „Kontraste-Reihe“ der Komödie Winterhuder Fährhaus spielte Dietmar Mues zuletzt mit großem Erfolg Thomas Brussigs Stück „Leben bis Männer“.

„Rendezvous nach Ladenschluss“ 2005/2006, Komödie
„Hauptmann von Köpenick“ 2003/2004, Komödie
"Leben bis Männer" 2002/2003, Kontraste-Reihe
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