Der Musikdirektor des DNT Weimars ist seit 2019 regelmäßiger Dirigent an der Deutschen Oper Berlin, seit seinem Debüt mit Turandot 2024 an der Oper Malmö und seit seinem Debüt mit Madama Butterfly 2025 an der Königlichen Oper in Stockholm. 2023 gab er sein Debüt an der Wiener Staatsoper (Die Zauberflöte). Carter studierte Komposition und Klavier an der University of Melbourne. 2012 wurde ...
Der Musikdirektor des DNT Weimars ist seit 2019 regelmäßiger Dirigent an der Deutschen Oper Berlin, seit seinem Debüt mit Turandot 2024 an der Oper Malmö und seit seinem Debüt mit Madama Butterfly 2025 an der Königlichen Oper in Stockholm. 2023 gab er sein Debüt an der Wiener Staatsoper (Die Zauberflöte). Carter studierte Komposition und Klavier an der University of Melbourne. 2012 wurde er mit dem Brian Stacey Award ausgezeichnet, worauf zahlreiche Engagements an der Victorian Opera, der Opera Australia, dem Australian Ballet, der Sydney Theatre Company, beim Melbourne und Sydney Festivals, beim Sydney Symphony Orchestra, dem West Australian Symphony Orchestra, dem Queensland Symphony Orchestra sowie beim Australian Youth Orchestra folgten. In der Saison 26/27 kehrt Carter mit einer Neuproduktion von Rusalka nach Malmö zurück und leitet in Weimar Neuproduktionen von Messiah, Parsifal und Amphitryon. Zu den Höhepunkten der letzten Spielzeiten zählen Engagements in Köln (La bohème), Leipzig (Siegfried) und Bern (Pelléas et Mélisande, Weills Liebesleben – Schweizer Erstaufführung), sein Debüt beim Rossini Festival Pesaro, Auftritte mit dem Münchener Kammerorchester sowie mit der Akademie des Sinfonieorchesters des Bayerischen Rundfunks. Von 2013 bis 2015 war er an der Hamburgischen Staatsoper engagiert, zuerst als Korrepetitor, und dann als Dirigent und Musikalischer Assistent der Generalmusikdirektorin Simone Young. Zwischen 2015 und 2019 war Daniel Carter Erster Kapellmeister am Theater Freiburg, wo er ein breites Repertoire von Opern unter anderem Così fan tutte, Carmen, La bohème, Pelléas et Mélisande, Die Sache Makropulos, Káta Kabanová, Eugen Onegin, Il trovatore, L’elisir d’amore, Die Fledermaus, Orphee (Gluck / Berlioz), Mefistofele, I gioielli della Madonna (Wolf-Ferrari), Cendrillon (Massenet), Angels in America (Eötvös), Zaïde / Adama (Mozart / Czernowin) und mehrere Uraufführungen und Konzerte dirigierte. Von 2021 bis 2026 war Dan Carter GMD der Stadt Coburg – in dieser Zeit zog er mit dem Theater in die beeindruckende neue Spielstätte «Globe» um. Seit 2019 steht er regelmäßig als Dirigent am Pult des Orchesters der Deutschen Oper Berlin, ob als Kapellmeister und Assistent des Generalmusikdirektors, Sir Donald Runnicles, oder später als Gast. Hier erklangen unter seiner Leitung u. a. Die Zauberflöte, La bohème, Il barbiere di Siviglia, Die Entführung aus dem Serail, Die Fledermaus, Les contes d’Hoffmann, A Midsummer Night’s Dream sowie Nixon in China, letztere Oper wird er auch zur Wiederaufnahme im Januar 2027 dirigieren.
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