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Haus der Heimat

Das Haus der Heimat ist eine zentrale Einrichtung der deutschen Vertriebenen und Spätaussiedler, die sich nach dem Zweiten Weltkrieg in Sachsen niedergelassen haben. Die meisten von ihnen kamen aus Schlesien, aber es gibt auch große Gruppen von Deutschen aus Böhmen und Mähren, Ostpreußen, Russland und anderen Gebieten. Etwa ein Viertel der sächsischen Bevölkerung hat Wurzeln in den Heimatgebieten der Vertriebenen und Spätaussiedler. Viele von ihnen konnten Dokumente, einige auch Gegenstände aus der Heimat mitbringen. Und seit der friedlichen ...

Das Haus der Heimat ist eine zentrale Einrichtung der deutschen Vertriebenen und Spätaussiedler, die sich nach dem Zweiten Weltkrieg in Sachsen niedergelassen haben. Die meisten von ihnen kamen aus Schlesien, aber es gibt auch große Gruppen von Deutschen aus Böhmen und Mähren, Ostpreußen, Russland und anderen Gebieten. Etwa ein Viertel der sächsischen Bevölkerung hat Wurzeln in den Heimatgebieten der Vertriebenen und Spätaussiedler.

Viele von ihnen konnten Dokumente, einige auch Gegenstände aus der Heimat mitbringen. Und seit der friedlichen Revolution von 1989 ist es auch in Sachsen möglich, das Brauchtum der Heimatgebiete zu pflegen. So wurden z. B. Trachten nach ostpreußischer Tradition angefertigt. Mancher hat die Geschichte seiner Flucht oder Vertreibung niedergeschrieben.

Alle diese Gegenstände und Dokumente werden im Haus der Heimat bewahrt, archiviert und (soweit der Platz reicht) präsentiert. Sie geben einen Einblick in die Kultur der Heimatgebiete, die ein unverzichtbarer Teil der gemeinsamen deutschen und europäischen Kultur ist. Auch wird die Geschichte der Exponate dokumentiert, sofern sie noch ermittelt werden kann, z. B. die Geschichte eines Mantels, der im Winter 1945 auf der Flucht von Ostpreußen nach Sachsen getragen wurde.

Das Haus der Heimat ist ein Ort der Begegnung der Vertriebenen und Spätaussiedler untereinander und mit anderen Menschen. Besonders erwünscht sind Begegnungen mit jungen Menschen und mit heutigen Bewohnern der ehemaligen deutschen Heimatgebiete.

Das Haus der Heimat wird vom Sächsischen Staatsministerium des Innern gefördert. Der Träger ist der Verein Erinnerung und Begegnung e. V., die Exponate (sofern es sich nicht um Leihgaben handelt) sind Eigentum der Stiftung Erinnerung, Begegnung, Integration – Stiftung der Vertriebenen im Freistaat Sachsen.

Exponate für das Haus der Heimat
Das Haus der Heimat sucht weiter Gegenstände aus den Heimatgebieten der deutschen Flüchtlinge, Vertriebenen und Spätaussiedler sowie Gegenstände, die nach der Tradition dieser Gebiete in Sachsen hergestellt wurden. Um die verschiedenen Heimatgebiete ausgewogen präsentieren zu können, werden vor allem Gegenstände aus Pommern, Ostbrandenburg und allen ehemals deutschen Siedlungsgebieten außerhalb der Reichsgrenzen gesucht. Von großem Interesse sind auch Zeitzeugenberichte über Flucht, Vertreibung, Zwangsarbeit, Deportation; dies betrifft alle Heimatgebiete.

Entsprechende Angebote richten sie bitte telefonisch oder elektronisch oder per Post an eine der unten stehenden Kontaktadressen. Bitte senden Sie keine Gegenstände ohne vorherige Absprache an das Haus der Heimat.

    Haus der Heimat
    Görlitzer Str. 4
    02894 Reichenbach/O.L.


    Donnerstag bis Samstag 14 – 17 Uhr
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