Kulturforum Burgkloster zu Lübeck
Seit der Restaurierung durch das Land Schleswig-Holstein dient das Burgkloster als kulturelles Zentrum mit Ausstellungen, Kolloquien, Lesungen, musikalischen und szenischen Darbietungen. Nach einer Brandzerstörung wurde das Kloster 1276 neu errichtet. Es wurde allerdings noch bis 1399 kleinere Umbauarbeiten durchgeführt. Mit der Einführung der Reformation 1531 wurde das Kloster aufgelöst. Im Gebäude wurde ein Armenhaus eingerichtet. Die dazugehörige Klosterkirche stürzte 1817 ein und wurde, da kein Geld für Sicherungsmaßnahmen vorhanden war ...
Seit der Restaurierung durch das Land Schleswig-Holstein dient das Burgkloster als kulturelles Zentrum mit Ausstellungen, Kolloquien, Lesungen, musikalischen und szenischen Darbietungen.
Nach einer Brandzerstörung wurde das Kloster 1276 neu errichtet. Es wurde allerdings noch bis 1399 kleinere Umbauarbeiten durchgeführt. Mit der Einführung der Reformation 1531 wurde das Kloster aufgelöst. Im Gebäude wurde ein Armenhaus eingerichtet. Die dazugehörige Klosterkirche stürzte 1817 ein und wurde, da kein Geld für Sicherungsmaßnahmen vorhanden war, abgetragen. Immerhin rettete man nach den Protesten wegen der Verschleuderung des Inventar beim Abriss der Kirche des Johannisklosters 1806 die Glasfenster und Carl Julius Milde sicherte einige ihrer Altäre und die Steinskulpturen der klugen und törichten Jungfrauen, die sich heute im St. Annen-Museum befinden. Die Orgel gelangte in die Kirche von Groß Grönau vor den Toren der Stadt.
Das Burgkloster enthält zahlreiche Steinplastiken, die oft als Konsolen- und Gewölbeabschlusssteine angelegt sind. Es ist die größte hochgotische Klosteranlage Norddeutschlands und ist ein sakrales Architekturdenkmal europäischen Ranges. Nach jahrelangen Sanierungsmaßnahmen besteht es heute aus dem vierflügeligen Kreuzgang, dem Kapitelsaal, der Sakristei, Sommer- und Winterrefektorium, Hospital und Beichthaus. In letzterem befindet sich seit dem 12. Juli 2005 das Museum für Lübecker Archäologie. Im Keller des Gebäudes befindet sich der Lübecker Münzschatz. Im übrigen wird das backsteingotische Bauwerk als Kulturforum und Kunsthalle von der Kulturstiftung Hansestadt Lübeck genutzt.
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