Werkstatt der Kulturen
Die Werkstatt der Kulturen Verkehrsverbindungen U-Bhf. Hermannplatz U7, U8, Bus M29, M41, 171, 194, 344 Parken auf dem Parkplatz der \'Neuen Welt\' an der Hasenheide. Werkstatt für das Neue Berlin Die damalige Ausländerbeauftragte des Senats beschrieb \'das Neue Berlin\' als \'Integrationswerkstatt\'. Damit waren zwei Leitmotive definiert, die dazu aufriefen, Berlin im Sinne einer weltoffenen Metropole zukunftsorientiert neu zu begründen, neu zu erfinden. Beide Slogans aufgreifend hat sich die Werkstatt der Kulturen nicht auf die ...
Die Werkstatt der Kulturen
Verkehrsverbindungen
U-Bhf. Hermannplatz U7, U8, Bus M29, M41, 171, 194, 344
Parken auf dem Parkplatz der \'Neuen Welt\' an der Hasenheide.
Werkstatt für das Neue Berlin
Die damalige Ausländerbeauftragte des Senats beschrieb \'das Neue Berlin\' als \'Integrationswerkstatt\'. Damit waren zwei Leitmotive definiert, die dazu aufriefen, Berlin im Sinne einer weltoffenen Metropole zukunftsorientiert neu zu begründen, neu zu erfinden.
Beide Slogans aufgreifend hat sich die Werkstatt der Kulturen nicht auf die Organisation von Veranstaltungen im Haus beschränkt. Vielmehr gehören die Programmarbeit in der Werkstatt der Kulturen und die Bespielung von Straßen und Plätzen z.B. beim von der Werkstatt der Kulturen organisierten \'Karneval der Kulturen\', beim \'Kulturfest am Kulturforum\' zur Jahrtausendwende oder beim Bezirksfestival \'48 Stunden Neukölln\' konzeptionell zusammen, stärken und befruchten sich wechselseitig in ihrer Wirkung.
Die Besucherzahlen der Werkstatt der Kulturen belegen, dass es gelungen ist, diesen selbstgewählten Auftrag umzusetzen: ca. 35.000 in den Veranstaltungen im Hause, beim Karneval der Kulturen 2003 ca. 1,5 Millionen und auf anderen externen Veranstaltungen 2003 weitere 23.000 - eine außergewöhnliche Resonanz für eine Einrichtung dieser Größe!
Dialog- und Kooperationspartner der Migrantenszene in Berlin
Ihre dialogische, kooperative und netzwerkorientierte Arbeitsweise ist eine Stärke der Werkstatt der Kulturen. Damit wurde sie in wenigen Jahren zu einem wichtigen Kraftzentrum, einer anerkannten Kontakt- und Verbindungsstelle im größeren Netzwerk des internationalen, multikulturellen Berlin. Die Einrichtung kooperiert mit engagierten Einzelpersonen wie auch mit privaten Vereinen oder öffentlichen Institutionen und ist mit der Off-Szene ebenso vernetzt wie sie Verbindungen zu etablierten Häusern und Einrichtungen der Stadt sucht und pflegt.
Die Zahl von über 10.000 aktiv an den Programmen und Projekten mitwirkenden Personen (davon ca. 5.000 beim Karneval der Kulturen) ist ein aussagekräftiger Beleg für die Kooperations- und Mobilisierungskraft der Einrichtung.
Forum der multikulturellen Bürger-Gesellschaft
In der Einwanderungsstadt Berlin versteht sich die Werkstatt der Kulturen als Ort aktiver Einbürgerung und selbstbestimmter Einarbeitung in die rechtlichen und politischen Prozesse des demokratischen Gemeinwesens.
Migranten und ihre Organisationen ebenso wie öffentliche Stellen und private Dienste nutzen die Werkstatt der Kulturen als fach- und themenspezifisches Bürgerforum. Sie greifen dabei nach Bedarf auf die Erfahrungen, die Kontakte und das Wissen des Hauses zurück. Die Werkstatt der Kulturen setzt in eigener Verantwortung Themen dort, wo sie einen zusätzlichen Bedarf an öffentlichem Denken, an öffentlichem Diskurs sieht.
Pro Jahr besuchen ca. 10.000 Menschen die ungefähr 150 Tagungen, Seminare und Workshops in der Werkstatt der Kulturen.
Lernort für interreligiöse Beziehungen
In der multikulturellen Gesellschaft finden neben dem Islam viele andere Religionen und Glaubensrichtungen Zulauf. Die damit verbundenen Veränderungen wirken tief in die lokalen Öffentlichkeit hinein. Ein Aspekt des \'Neuen Berlin\' ist daher, den im Zuge von Migration weiter ausdifferenzierten religiösen Bedürfnissen Raum zu bieten, aber auch adäquate Rahmenbedingungen für einen konstruktiv-kritischen Diskurs zwischen den Religionen und Weltanschauungen auf der Basis des säkular verfaßten Staatswesens zu schaffen.
In diesem Zusammenhang sieht sich die Werkstatt der Kulturen als Lernort für eine Kultur der Anerkennung religiöser Differenz und als offenes Seminar für den kritischen Diskurs zu identitätsstiftenden Aspekten der Weltanschauungen und Religionen und zu ihren wechselseitigen Beziehungen.
Die im Haus aktive \'Werkstatt Religionen und Weltanschauungen\' setzt hier in ihrer Arbeitsweise und mit ihren von der Bundeszentrale für politische Bildung veröffentlichten Materialien Maßstäbe.
Experimentelle Bühne für interkulturelle Kunst
Einwanderung bedeutet immer auch Transfer kultureller Werte. Als experimentelle Bühne für interkulturelle Kunst will die Werkstatt der Kulturen die disparaten, vielfältigen Motive interkultureller Kunst sichtbar und für eine Hauptstadtkultur der Weltoffenheit fruchtbar machen. Sie will zur kritischen Auseinandersetzung mit unterschiedlichen künstlerischen und ästhetischen Positionen anregen, die von der weltweiten Verfügbarkeit menschlichen Wissens ebenso profitieren wie sie sich in der Auflösung kultureller Identitäten neu formen und bilden.
In diesem Sinne war und ist die Werkstatt der Kulturen Anlaufadresse für Künstler, die sich hier in Berlin und in Deutschland einbringen und mit ihrer Kunst weit über Berlin hinaus Anerkennung finden, wie z.B. Urna, die Sängerin aus der Inneren Mongolei, der Mundorgelspieler Wu Wei, die Dhrupad-Sängerin Amelia Cuni oder das Künstlerpaar Soogi Kang und Dietmar Lenz mit ihrem Salpuri-Theater.
Labor für Zukunftskultur
Die Zukunft der von Globalisierung und internationaler Mobilität geprägten europäischen Gesellschaften entscheidet sich in den sozialen Verdichtungen der urbanen Milieus. Hier zeigen sich am deutlichsten ungelöste soziale und kulturelle Konflikte, bilden sich kleinräumig ethnisch abgegrenzte, stark nach innen orientierte Dominanzkulturen. Hier entstehen in hybriden Erfahrungsräumen neue Lebensentwürfe, bilden sich spontan kreative Bewegungen für die notwendigen Veränderungen.
Migration mit dem Ziel einer Wertschöpfung ist nur zu verwirklichen, wenn alle Beteiligten zu Veränderungen bereit sind. Der Kultursektor ist aufgerufen, in diesem Prozeß gesellschaftlichen Wandels Vorreiter zu sein, den Dialog zu betreiben und in der Einwanderungsgesellschaft Bilder von Zukunft zu entwerfen.
In den hier zu führenden kulturpolitischen Diskurs bringt sich die Werkstatt der Kulturen als eine bundesweit und international einzigartige Einrichtung, als ein Labor für Zukunftskultur aktiv ein. Jüngere Projekte und Initiativen in einigen Städten (u.a. Stuttgart, Frankfurt, Hamburg, Potsdam) orientieren sich an der Praxis dieser Einrichtung konzeptionell und inhaltlich ebenso, wie sich die Kulturpolitische Gesellschaft bei der Ausrichtung ihres Jahreskongresses 2003 zum Thema \'Inter.Kultur.Politik\' auf die Erfahrungen und Verbindungen der Werkstatt der Kulturen bezogen hat.
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