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10 Jahre später66 Seasons
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Adire - Indigo Textiles amongst the YorubaAdire - Indigo Textilien bei den YorubaAids Aufklärungs Spot KurzfassungAKINI Trinidad Karneval Moko Jumbies Soca Calypso TobagoAlexander / AleksandrsAlte Reklame - Die schönsten Emailschilder und WerbefigurenAltenheimAmphitryon (Trailer)Andeer ist andersAndreas Scholl - ContratenorANOTHER GLORIOUS DAY/ TrailerAntonia lässt sich Ohrlöcher schiessenASIA MINOR OVER AGAINATEMZUGATHENEAuf der Suche nach noch nie gehörten KlängenAuf unsichtbarer Mission - Unterwegs auf dem größten Unterseeboot der WeltAus der Zeit
B
Bad Bill - The Gathering (Deutschland)Bahn unterm HammerBallspielBANQUET OF THE DEAD (The)Berlin Kulturforum Time Fades video installation by Philipp GeistBIRTHDAY PARTYBorn To FlyBOX (The)BRINA BACKTBroadway Black SeaBucharest Fleeting Figures video installation by Philipp GeistBörsenbahn gestoppt?
C
Children of Their Own Land / Savas zemes bērniCinderellas Schuhe (Trailer)COOBER PEDY: WHITE MAN IN THE HOLECrayfish (UA) (Trailer)cube Pusher
D
* Die Kunst der Fuge *D.S. Baldajev - Zeichner des GULagDaniel Hope spielt Mendelssohn-BartholdyDas blaue Gold im Garten EdenDas Dorf der FreundschaftDas kann's noch nicht gewesen sein...Das klingende Sonntagsrätsel - von Hans Rosenthal zu Christian Bienert (Trailer)Das rote SchafDas Tabu der FreiheitDas Vermächtnis des Jens KlipperDAVID GEGEN GOLIATHDavid Lynchs Dumbland / Does That Hurt You?Deckname DennisDein Kuss von göttlicher NaturDer A-380Der Agrar RebellDer Ballon-Marathon - [ 1 ]Der Ballon-Marathon - [ 2 ]DER BOXPRINZDer eiserne BulldogDer Heinz vom FilmDER JUNGE DER VOM HIMMEL FIELDer Mesner und die DreigroschenoperDer StörenfriedDer Tod des Pero RadakovicDER TOD IST EIN WUNDERBARES ERLEBNISDeutscher VerkehrDie Auschwitz-Dialoge (Polen/Deutschland)DIE ENDLOSE QUELLE: SOLARENERGIEDie KandidatinDIE KARAWANE DER TUWINERDie Kinder des Cirque BouffonDie Kunst der VerführungDie Leiden des jungen Werthers (Trailer)DIE NEUE POWER - Erneuerbare Energien in EuropaDie PassionDIE STUNDENEICHEDIE WASSERMEISTERDie Zeit in meinen AugenDiktatoren in GundelfingenDorfpunks (Trailer) - Schauspielhaus Hamburg DeutschlandDu bist mein AfrikaDunkelblau - Kino-OperDunkelblau Remix 02
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EARTHQUAKEEINE REISE NACH CUBAEINE TUWINISCHE REISEELENA FROLOWAErna Weißenborn - Eine Frau schreibt ihren WegeXtaze - das eXperiment mit dem Glück
F
* Familie Jordi Savall & Freunde *Fazil Say - Alla Turca/ TrailerFIGHTING THE FIRESFilm About Films / Filma par filmāmFinn & TomFrank Ned & Busy LizzieFrau ohne SchleierFreiheit in die WeltFräulein Stinnes fährt um die Welt (Trailer, Zusammenschnitt des Originalfilms „Im Auto durch zwei Welten“, 1931)Fräulein Stinnes: Mit dem Auto um die Welt 1927-29
G
GALERAGEDANKEN WIE ZÜNDSTOFFGERMAN SOLDIERS IN ATHENS (8mm mute)Gewürzpredigt für Pfeffersäcke, Performance von Lili Fischer in St. Petri zu LübeckGIFTIG, ÄTZEND, EXPLOSIV!GOD IS NO SOPRANOGREEN LINESGrüne Türen in HetzeldorfGrüne Türen in Hetzeldorf / Behind green doorsGünter Wallraff - Ganz Unten
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Hauptsache gemütlich - Deutsche WohnzimmerHeimliche BlickeHERCULES, ACHELOOS AND MY GRANNYHere We ComeHEUTE MINISTER, MORGEN BANKIERHinter diesen MauernHipHop-A Tale From The Hood; NtscHITLERS OstwallHOUSE OF CAIN (The)Hubert Burda - Zwischen Rebellion und PflichtHUNGERSTREIK IN DUISBURGHÖLLE IM BERG
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''IM GRUNDE BIN ICH EIN AUS LAUTER ZWEIFELN BESTEHENDER GLÄUBIGER MENSCH''Ich bin kein wildes Mädchen mehrIch muss dir was sagenIhn gibt's nur einmal - Artur BraunerINS HERZ DER ZUKUNFTIt's up 2 u - propagentary zur Globalisierung
J
* Jordi Savall - Die Stimmen der Gambe *James Krüss oder Die Suche nach den glücklichen InselnJohn Heartfield Fotomonteur
K
Kabale und Liebe (Trailer)Kalinovski SquareKARIN WIECKHORST, FOTOGRAFIN AUS LEIPZIGKEHRAUS, wiederKEHREIN, KEHRAUSKINDER KADER KOMMANDEURE (Trailer)Klaus Groth - Ein DichterlebenKomponisten unter dem Götterbaumkonzerthaus live, ''Orpheus und Eurydike'', Teil 1 [Trailer]
L
Lawine - Leben und Sterben des Werner KoenigLife can be so niceLIGURIA LOVESTORYLOG BOOKS: GEORGE SEFERISLux et Umbra
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''Myschink'' / andi teichmann music video by Philipp GeistMein Herz zerreisstMein Tod ist nicht dein TodMein Traum, meine Liebe, meine HoffnungMenschen Träume Taten - TrailerMentirasMister & Missis.SippiMorgenstimmungMusik für 1000 FingerMusterdorf mein MusterdorfMy Cinema for the earsMY CRETAN LEMON TREEMünchner Freiheit
N
Nachlese mit Vilém und Edith Flusser, Teil 1Nachlese mit Vilém und Edith Flusser, Teil 2Nierenleiden, chronisch // Beatrix Hartmann: Hart im Nehmen.
P
* Plötzlich ein neues Klangerlebnis *PAINTING (The)Pater nosterPATRISPhoto: Inta Ruka. Portraits of People at Home / Foto: Inta Ruka. Cilvēku portreti savās mājās
R
rauten traurigRESURFACERundgang - die MauernRussenbus
S
''seeblick'' #1''seeblick'' #2Sauna TangoSchwungrädersmall fishSounds of the Seas - A science detective story.Spielzeug Zauber - Kleine WeltenStark ohne GewaltStärker als die Angst
T
TaubblindThe Book of LeninsThe CrossroadTHE DEADBROTHERS - Death is not the endthe happy tale of the missed auditionThe invisible frame (English with Arabic subtitle)The invisible frame (English with French subtitle)The invisible frame (English with Portuguese subtitle)The invisible frame (English with Russian subtitle)The invisible frame (English with Spanish subtitle)The Keys To ParadiseThe Life and Other Building YardsThe Queen\'s Courtyard (English Subtitles)THE ROAD TO NODTintenherz (Trailer)Tote ErnteTrakehnen wieder deutsch?Trickfilm-Fieber - Der Zeichentrick-Pionier Gerhard FieberTRIUMPH OVER TIMETRUPPENSPIELERTräume von Freiheit und GleichheitTschernobyl
U
Uma TrailerUP & DANCING
V
Vergessen Sie´sVier helle KöpfeVIER WÄNDE ( Trailer)VOODOO RHYTHM - The Gospel of primitive Rock `n´ Roll
W
Wachsam Tag und NachtWas ist Improvisation?Wasser unterm HammerWasserkrieg in SpanienWelche Farbe hat das Nichts?Wenn die Zahnräder Menschen sind Wenn Engel singen: Das Hilliard EnsembleWHAT TIME IS IT?Wild, Wild BeachWolfgang Graf Berghe von TripsWollis PARADIES Trailer zum Film
X
Xavier de Maistre - Récital de Harpe
Y
Yaptik-HasseYou\'re Sexy When You\'re Sad / Man pat?k ka meitene skumst (engl subt.)
Z
ZeitRaum - 1. Film Kurzfassung (short)ZENSUR, GEFÄNGNIS, FOLTERZOWNIR - RADICAL MANZUG UM ZUG - Budapest 1944Zwielicht
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filmkultur

In einer Kooperation mit dem Projekt ONLINEFILM bieten wir den Mitgliedern der Kulturserver-Netzwerke die Möglichkeit Filme und Clips zu präsentieren. Eine Auswahl zeigen wir in der Videothek des Kulturportals. Alle Filme eines Kulturschaffenden kann man auf seiner Webvistenkarte sehen. Schreiben Sie an redaktion@kulturserver.de um weitere Informationen zu erhalten, wenn Sie Ihre Filme auch hier anbieten möchten.

 

(c) 2005
(c) 2008
Dunkelblau - Kino-Oper
Deutschland 2008, Auteur film, Experimental, Pilotfilm | Music, Drama, Musical, 54:30'
Director: Christian Calon | Camera: Keine | Screenplay: Uli Aumüller
, Deutschland / Kanada
Teaser
Hörspiel über eine Frau und ein Mann (oder Himmel und Erde), die um ihre Liebe ringen

Synopsis
Dunkelblau
Kino-Oper

Dieses Exposé beschreibt den ersten Teil eines größeren Projektes, an dessen Ende ein tatsächliches Kino für die Ohren entstehen soll, allerdings nicht nur für die Ohren, sondern eben auch die Vision einer Leinwand – also ein Kinofilm für die Ohren. Diese Idee einer Verknüpfung der cineastischen Narration mit mehrkanaliger Elektroakustik scheint jedenfalls so nahe liegend, dass sie bisher von niemandem konsequent versucht worden wäre. So nahe liegend, dass jedenfalls in der Filmwelt, in der ich dieses Projekt vorgestellt habe - bislang jedenfalls - ich niemand gefunden habe, der überhaupt wirklich verstanden hätte, wovon eigentlich die Rede ist: Von einer Verknüpfung des Kinos mit der Klangkunst, nämlich der Klangkunst, die zu ihrer Realisierung mindestens einer 8-kanaligen Lautsprecherinstallation bedarf - und eine solche Installation ist mittlerweile eigentlich in jedem besseren Kino Mindeststandard.
In traditioneller Begrifflichkeit denken wir also an eine Oper, eine Kino-Oper, die nicht, wie bei Opernverfilmungen üblich, lauter Geigen zeigt, die man nicht sieht, und Musiker in Fräcken auftreten lässt, die man ebenso nicht sieht - und Menschen im Kino zeigt, die sich so verhalten wie auf einer Opernbühne, obwohl wir uns im Kino befinden - sondern wir denken an eine Oper, deren Musik und Instrumentierung sich genau aus der musikalischen Gattung speist, die gleichzeitig mit dem Kino das Licht der Welt erblickt hat, nämlich der elektroakustischen Musik - deren Grundmaterialien aus den Geräuschen stammt, die durch die Geschichte des Films, seinen Bildern, seinen Handlungssträngen motiviert sind - und die dann im Verlauf der Geschichte immer mehr ihr Eigenleben entfalten. (Spiel mir das Lied vom Tod - der Anfang dieses Films - wäre für das, was uns vorschwebt, ein wunderschönes Beispiel - würde es nur im Verlauf des Films genauso weitergehen – würde sich dieser Film eben konsequent als Oper entfalten – aber es blieb nur bei den ersten 10 Minuten).
Die Handlung unserer Kino-Oper soll einfach sein - also keine komplizierte Narration - aber eben eine Verstrickung aus Narration und Musik - in der Weise auch, dass die Narration musikalischen Strukturen folgt - in ihren Details und in der großen Form (in unserem Fall sehr frei gehandhabt: die Sonate – zwei Themen, ein männliches und ein weibliches und deren Verschmelzung) – und es sollen aus diesem Grund eher relativ statische
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Momente gestaltet werden, die musikalisch ausgeleuchtet werden, ganz selten nur bewegte „Action“. Uns schweben drei solcher Stationen vor, Akte wenn man so will, die dem bekannten boy-meets-girl-Schema folgen. Akt 1: Ein junger Mann richtet sich in einer einsam gelegenen Fischerhütte ein - er möchte sich zurückziehen, Ruhe haben, zu sich finden - irgendetwas hat er erlebt, man weiß nicht wirklich was, es hat wohl mit Liebesdingen zu tun, es gibt Anrufe auf sein Mobiltelefon von mehreren Frauen - bis er das Telefon ausschaltet. Ein Unwetter zieht auf. Die Fenster - die Türen klappern, das Reetdach pfeift - die Bäume knistern - der Mann setzt sich an einen Tisch - möchte etwas zu Papier bringen - schaltet das Radio ein - schaltet es wieder aus - Fetzen von Erinnerungen, von Albträumen überrennen ihn - von Fantasien – es gibt gewisse Ähnlichkeiten zu den Visionen des Heiligen Antonius - etwas in dieser Richtung - weswegen wir diese Figur provisorisch erst einmal Anton genannt haben. Akt 2: Anton unternimmt am nächsten Morgen einen Spaziergang am Meer - es ist strahlend blauer Himmel, herrliche Sonne. In einem Cafe begegnet ihm eine junge Frau - die sehr viel redet - die ihm gerade recht kommt, die ihm gefällt - mit der er den Spaziergang fortsetzt - während sie die ganze Zeit redet - das ganze in einer Szenerie, wie man sie aus so manchem Eric Rohmer Sommerfilm kennt - und sie redet von der Zeit, der Liebe, dem Zufall, dem Schicksal, der Hingabe. Vorbild ist in diesem Fall ein lebendes Exemplar der Gattung, mit der ich einmal sehr intim liiert war, eine Quebequois - die selbst während der intimsten Momente unseres Liebeslebens nicht aufhören konnte, zu reden und zu reden und zu reden - und zwar nicht irgendwelches Zeug, das man durch das eine Ohr hinein und durch das andere wieder hinaushören kann - sondern Philosophie, Psychologie - Lacan, Derrida, Heidegger und ich weiß nicht was - jedenfalls analysierte sie haarklein, warum sie in diesem Augenblick keinen Orgasmus bekam - was damit zu tun hatte, dass ihr verstorbener Vater ihre Mutter betrogen habe - und zwar nicht, weil er es tat - sondern wie er es tat - und wie das auf die Seele einer Tochter in der dritten präpubertären Phase wirkte und so weiter und so weiter und genauso erfuhr ich wirklich zeitsynchron, warum besagter Orgasmus dann doch kam. So weit wollen Christian Calon und ich es allerdings nicht treiben - aber jedenfalls soll nicht ganz klar sein, ob die Frau eine Macke hat oder ein Genie ist - von daher könnte sie Sybille heißen oder einfach Pythia.
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Akt 3: Die beiden – Sybille und Anton - in der Hütte - es ist wieder Nacht - es bahnt sich wieder ein Sturm an - der einen Stromausfall auslöst - man sieht also nicht, dass sich die beiden die Kleider vom Leib reißen - vielleicht zünden sie ein paar Kerzen an, stoßen diese aber um - kurzum - draußen und drinnen tobt es - ein doppelter Orgasmus förmlich - und noch jeder oder jede, dem wir von der Idee dieser Szene erzählt haben, hat uns für Angeber gehalten, als wir meinten, dass dieser Orgasmus in etwa 20 Minuten dauern werde - das könne ja wohl nicht sein, das sei überhaupt nicht möglich. Doch, haben wir dann immer zur Antwort gegeben - wenn man sich vorstellt, dass ein Orgasmus wie ein Blitz einen Kontakt herstellt zwischen Himmel und Erde - und man sich vorstellen solle, diesen Blitz zu nehmen und ihn – ein eigentlich vertikales Ereignis - einfach flach zu legen - in die Horizontale gleichsam zu spiegeln, dann sind 20 Minuten für die Ausbreitung seiner Feinstruktur eher knapp bemessen. Wir sind überzeugt, dass zumindest 50% aller ernst zu nehmenden Musik aus nichts anderem besteht (flach gelegte Blitze, gestretchte Orgasmen) - und in diesem besonderen Fall dient die Musik dazu, die Vorstellungsgabe der Zuschauer zu beflügeln, die während dieser Phase des Films nichts sehen - weil der Strom ja ausgefallen ist und die Kerzen umgestoßen werden – die Zuschauer werden also nur hören – d.h., sie sollen hören, was sie vor ihren inneren Augen sehen - einen Porno im Dunkeln, sicher (hoffen wir) viel schöner, sinnlicher, haptischer als alles, was im Kino auf diesem Gebiet bislang zu sehen war - und in diesem Fall ist gar nichts zu sehen - ab und an ein Blitzschlag, ein Wetterleuchten, das ist alles, Andeutungen im Halbdunklen, mehr nicht. Christian Calon komponiert einen solchen Orgasmus im Übrigen nicht zum ersten Mal, basierend auf selbst verfertigten Klangmaterialien – zum ersten Mal 1986 bis 1989 in „Minuit“ (empreintes DIGITALes 9001 – 40:01 min) – und auch das „Ulysses-Project“ (1998) wimmelt von Orgasmen, allerdings kleineren und zugleich heftigeren Exemplaren (paradox, aber durchaus kein Widerspruch).
Obwohl wir uns mit diesem Exposé für eine Realisierung dieses Vorhabens im Radio bewerben, haben wir in der Beschreibung unserer Geschichte nicht alle visuellen Aspekte außen vor gelassen – aus mehr als einem guten Grund: Ziel des Filmes ist es, jedenfalls zu seinem Ende hin, die Bilder nach und nach verschwinden zu lassen – dass heißt, die eigentlichen Bilder sollen in der Phantasie der Zuschauer (sprich: Zuhörer) entstehen, der Film baut ausschließlich auf die assoziative Kraft und Aura seines Soundtracks. In anderen Worten: Der Soundtrack kann, muss, darf für sich allein bestehen – in seiner achtkanaligen und auch in seiner Stereofassung. Zum
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anderen ist es unsere Absicht, mit diesem Soundtrack bei den diversen Filmförderungen und Institutionen Werbung zu machen für die Realisierung des Filmes. Die eingefleischte Welt der Cineasten soll den Film vor Augen haben, wenn sie „nur“ die CD hört. Der Soundtrack allein muss für diesen Zweck den Film vor dem inneren Auge entstehen lassen, Kino für die Ohren par exellence. © Christian Calon / Uli Aumüller Berlin / Montréal 2007

Inhaltsangabe
Dunkelblau
Hörspiel von Uli Aumüller & Christian Calon
In drei Teilen von jeweils ca. 20 Minuten

2. Fassung vom 27. Juni 2008
Sprecher: Katharina Burowa & Martin Engler
Dunkelblau (2. Fassung)

Hörspiel von Uli Aumüller & Christian Calon 2

I. Teil – ein Alkoholrausch Mann – einsame Hütte in der Nähe des Meeres Musik: Steigerung bis zu einem Gewitter – dann wieder Stille 1 Auto innen – bei der Fahrt. Aus dem Autoradio – Orfeo erhält die Nachricht von dem Tod Eurydikes – blendet über in 2 Auto außen – biegt auf Kiesweg in eine Grundstückseinfahrt. Nachmittägliches Vogelzwitschern – leichter Wind – Blätterrauschen. In der Ferne Meeresrauschen – Musik Orfeo´s läuft weiter – mit dem Schmerzensruf öffnet sich die Wagentür – Schritte von A. auf Kies – und wird mit Quietschen wieder zugeworfen … 3 Stille (die „Stille“ des Waldes – also eigentlich keine Stille – nur der Städter empfindet das als Stille …) 4 Ein Schlüssel wird in ein Schloss gesteckt – Schritte im Haus – Holzboden – es geht durch mehrere Räume mit wechselnden Untergründen (Holz, Teppich, Fließen) – überall werden die Fenster geöffnet … wodurch sich der akustische Unterschied der „Stille“ drinnen und der „Stille“ draußen verändert. Die äußere „Stille“ dringt in die innere „Stille“.

5 Ein Mobiltelefon klingelt. A. hebt ab. Er geht ins Freie. „Ja - … ja … habe ich doch gemacht. … Nein. … Das hängt mit der teilweisen Inkompatibilität des HTML-Schriftsatzes zusammen. … Nein. … Ja, ich kümmere mich drum! … Ja. Schönen Abend wünsche ich auch!“ A. zündet sich eine Zigarette an. Nimmt zwei Züge – und wirft die Zigarette wieder fort. Er geht wieder in das Haus zurück. 6 Er setzt sich an einen Tisch. Schwerer Atem, der durch einen Luftzug in den Bäumen, das Rauschen der Blätter verlängert wird. Darin versteckt Orfeo´s Schmerzensschrei, das in Fröschequacken ausblendet. A. schließt das Fenster – STILLE – nur eine Fliege, die im Raum ihre Bahnen zieht. A. geht in eine Ecke des Zimmers, schaltet ein Radio ein. Er sucht im Mittelwellenband eine geeignete Frequenz. Sein schweres Atmen und das Rauschen der Sender … bei einer deutschsprachigen Station hält er inne. Nachrichten – es ist von einer Sturmwarnung die Rede – die Stimme des Radiosprechers ist nur undeutlich zu hören. 7
Wieder klingelt das Mobile. A. schaltet das Radio aus. Eine weibliche Stimme – sehr laut. Man hört, dass die Anruferin aus einer sehr lauten Umgebung anruft, einer belebten Stadt, einer Bahnhofshalle oder ähnliches … deswegen schreit sie fast – so dass man ihre Stimme über den Hörer des Mobiltelefons von A. relativ gut hören kann.

S: Bist du schon angekommen? A: Ja. S: Hast du schon angefangen? A: Nein. S: Wie gefällt dir das Haus – oder Hütte, oder was das ist? A: Hm S: Hast du mir noch etwas zu sagen? A: Nein. S: Tut es dir leid? A: Nein. S: Ich weiß es auch nicht. A: Ich weiß nicht. Durch den Lautsprecher des Mobiltelefons hört man den Lärm der Stadt. Atemgeräusche – Schritte – S. jagt offensichtlich von Termin zu Termin. Man hört dieses Geräusch/Lärm eine ganze Weile – und zwei atmenden Menschen, die schweigen. Eine Böe pfeift durch das Haus – irgendwo klappern Fensterläden. Die Anruferin legt auf. A. legt das Mobiltelefon auf den Tisch – geht zum Fenster, um es zu schließen. Dadurch hört das Pfeifen nicht auf, das aus dem Dach kommt. Und auch nicht das Klappern der Fensterläden.
Wieder zündet sich A. eine Zigarette an – nimmt zwei Züge – geht vor das Haus und wirft die Zigarette fort. Er will vermutlich das Rauchen aufhören, aber es ist eine alte Gewohnheit.

8 Draußen donnert ein einzelnes Auto auf der geschotterten Straße vorbei – ein dunkles Grollen, das sich im Rauschen der Bäume, und im Knacksen der Äste fortsetzt. In dieses Rauschen mischt sich – kaum wahrnehmbar und eher aus der Ferne ein orgiastisches, ein lustvolles Schreien der Anruferin, aus der Ferne der Erinnerung. 9 In der Hütte klingelt das Telefon ein weiteres Mal. A. geht wieder hinein, schließt die Tür – nimmt das Telefon. Es ist wieder die gleiche Stimme, Straßenverkehr, hupende Autos im Hintergrund … S: Hast du mir nichts zu sagen? A: Nein. Wirklich nicht. Ich weiß nicht. Draußen wieder ein einzelnes Auto, das vorbei fährt. Aus einem Schrank holt A. eine Flasche Whiskey heraus, stellt sie auf den Tisch mit einem Glas – noch immer das Schweigen von S. an seinem Ohr – öffnet die Flasche, gießt Whiskey in das Glas. Er schiebt das Glas auf eine bestimmte Position auf den Schreibtisch. Aus einer Tasche holt er einen Stapel Papier – legt auch diesen an eine bestimmte Position auf den Tisch – aus einem Federmäppchen mit nur einer Hand ein paar Bleistifte, die er über den Stapel Papier legt. S: Was machst du? A: Ich schreibe. S: (Legt auf) 10
A. spitzt die Bleistifte … während im Hintergrund ein fernes Grollen eines Gewitters zu hören ist. Die Späne der Bleistifte fallen auf den Tisch. A. wischt die Späne mit der einen Hand in die andere hohle

Hand an der Tischkante. Er geht vor die Tür und wirft die Späne ins Freie. Klappern der Fensterläden. Pfeifen des Windes im Dach. Fliegen brummen durch das Zimmer. Aus einer Ecke des Zimmers holt er eine Stehlampe, die er neben den Tisch stellt. Er verlegt sorgfältig das Kabel der Stehlampe auf dem Boden. Er setzt sich wieder an den Tisch, verschiebt die dort arrangierten Gegenstände nochmals um Millimeter oder Zentimeter. Beginn eines Duos der klappernden Fensterläden mit einem Bleistift – einem jaulenden Hund in der Ferne – jedoch nah genug, dass sein Jaulen mit dem Windpfeifen eine Art von Schwebung erzeugt – ein (noch) sanfter Donnerschlag rundet das Quartett ab. 11 Stille – Drinnen und Draußen nichts. A. zieht einen Strich über das Papier – nippt am Whiskeyglas – radiert den Strick wieder aus – steht auf, geht rund um den Tisch – quer durch das Zimmer – wieder hinaus. Draußen ist Stille – zuerst nur eine Heuschrecke – ein Frosch – ein Crescendo der Heuschrecken und der Frösche. A. stößt einen Schrei aus – die Frösche, die Heuschrecken verstummen. Irgendwo in der Tiefe des Raumes ist doch irgendetwas, zoomt heran, wie mit einem beweglichen Hohlspiegel fokussiert. Ein in sich bewegliches Nichts, wie eine Gallertmasse. Oder auch ein Bach, ein Wasserfall, über den pulsierend ein kleines Rinnsal strömt, als wäre es Vaginalsekret. Oder von einer Fernstraße die heulenden Reifen eines Lastwagens, dessen Geräusch über die Entfernung verschmiert, mal näher, mal entfernter zu hören ist.

12 Es beginnt zu regnen. (Von drinnen hört man das Telefon wieder klingeln, aber A. bleibt draußen, schaut, hört dem Regen zu) – zuerst einzelne Tropfen auf verschiedenem Untergrund, in verspielte Polyrhythmien sich ergehend, dann gemächlich übergehend in ein gleichmäßiges Rauschen, das an Intensität zunimmt in konvulvischen Wellen, mal schlägt es mehr gegen die Blätter der Bäume, mal dumpf auf den Wiesenboden, mal hell blinkernd gegen die Ziegel des Hausdaches. Aber es ist ein grollender Dämon in diesen friedlichen Wassertropfen, jeder für sich betrachtet, aber in ihrer Vielzahl scheinen sie A. packen zu wollen und fortspülen, der nichts lieber als fortgespült werden möchte. Die nun folgenden Donnerschläge haben so etwas wie Klangschatten – die lustvoll sehnsüchtigen Schreie von S. beispielsweise – es kann aber auch nur das Klappern auf einer Computertastatur sein, Bleistiftstriche auf dem Papier, Sendersuche im Mittelwelleband – kurzum eine Rekapitulation der bislang gehörten Elemente – aber nicht nur – eher ein Strudel von Assoziationen.

13 (Text A – in Klammern S) Ach Die äh dem Geld innewohnende Nein alles Quatsch Teleologie des Geldes Schnee von gestern Eschatologie des Geldes Versteht keine Sau (Telefon klingelt) Nein. Nein. Hhh Nicht wirklich. Morgen wahrscheinlich. (legt auf) Vergiss es…. Aaaalso Das Heilsversprechen des Geldes Alles Mist… Die Virtualität des Geldes… Der Wert der Welt – die Virtualität des Geldes (telefoniert)

Ich bin es. Ja. Ich bin hier. Nein. Noch nicht über den Titel hinaus. Das Geld. Was will ich sagen. Gute Frage. Das Geld ist ein Wert, den unsere Kinder erst herstellen werden. Oder deren Kinder erst. Geld per se ist eine Wette auf die Gewinne der Zukunft. Und dass sie steigen werden. Nur dass wir diese Gewinne schon heute ausgeben. Es ist die Geschichte von dem König, der auf einen Zettel schrieb: Diesen Zettel könnt ihr gegen Gold eintauschen, sobald ich siegreich von meinem Kreuzzug heimgekehrt sein werde. Je mehr Geld desto größer die Schulden, die wir unseren Kindern hinterlassen. Denn nicht jeder Kreuzzug war siegreich finanziell. Genau, je weniger Geld, desto weniger Schulden – am besten also du hast kein Geld, dann hast du keine Schulden. Geld ist kein Wert, sondern ein Versprechen zukünftiger Gewinne, von daher ist die Akkumulation… Nein, ich auch nicht. Nur so. Ich weiß, ich weiß. Vielleicht die Sexualität des Geldes. Das Sexuelle im Sublimen. Das Sublime im Sexuellen, was soll das sein? Ich weiß es auch nicht. Interessante Frage. Ja, grüßt alle… Ja. SCHEISSE! (legt auf)


14 Heinrich der Wagen bricht! (Wanderung entlang der Oder) So etwas…. 15 Ja, das Meer hinter den Bäumen, (aber mit welchem Du redet er? ) Den nicht enden wollenden Pappelalleen, Kanälen & den Wolken darüber, und weiß du noch, (Wer ist DU?) wie der Wind in die Kornfelder griff, die Haut dieser Erde, die so unglaublich dünn ist & zerbrechlich & ZART Wie der Wind diese Kornfelder kitzelte und streichelte, dass sie Mühe hatten ihre Freude & Erregung bei sich zu halten (warum sollten sie das denn tun), denn sie hätten aufspringen wollen, nichts als die pure Geilheit, verrieten aber nur mit einem leisen Rauschen ihre unterdrückten Gefühle.

Dahinter – hinter den Pappelalleen, den Windmühlen, den Strommasten, der Landstraße & den Wolken darüber – dahinter beginnt das Meer, mit seinen unzählbaren Wellen, die niemand zählen kann, die niemand greifen kann (&doch ist ihre Zahl endlich in der Zeit) & so ist auch dein Atem endlich & wenn du mir etwas in das Ohr flüsterst, ist das im Augenblick eine Unendlichkeit, aber diese Unendlichkeit ist schon vorbei, oder wird erst geschehen, eines Tages, aber sie ist nicht, sie hat keinen Ort in der Zeit, die Unendlichkeit, nur jetzt in der Gegenwart, oder in der Gegenwart ist die Zeit, der Orkus, in welchem die Zeit sich selbst einholt, erlöst schrumpft in ihren Ursprung einkehrt. Du aber (sehe ich) hast eine Blutspur auf deinem Bauch, etwas hat dir den Bauch aufgeschnitten, unter dem Nabel, (was ist das, denn es gibt keinen Grund dafür, dass es so sein soll wie es ist auf einmal) Ein Schnitt quer über den Bauch,

wie ein Flugzeug, das den Himmel durchschneidet, und aus diesem Bauch quillen die 100.000 toten Kindersoldaten, die hier begraben liegen, vom letzten Krieg noch, die verlorenen Seelen, die Wiedergänger, deren Blut diese Felder getränkt hat. (deutsches Blut, schwarz und rot) Die wiederkehren, tags nachts, & der Lärm der Geschütze & die Fragen stellen, immer die gleichen, wo Liebe ist, muss auch Krieg sein, die Ewigkeit der Zeit wegen, die Dunkelheit wegen des Lichts, die Stille, die deinen Kuss umgibt. Darum weiß ich nicht, was dein Bauch darüber hinaus sonst noch hervorbringt & ob es mein Samen war, die Kraft meiner Gedanken, die ihn befruchten? 16 Es ist nur ein schlichtes Tal, & über die Kämme der Gipfel & über die Grate der schroffen Felsen Strömen Wolken dort in den finsteren Wiesengrund. Mückenumschwirrtes Moos ein garstiger Ort

& die klamme Kälte des Nieselregens. Die Stille, die hier herrscht, öffnet sich Hinter dem Rauschen der Bäche Hinter dem Pfeifen des Windes Hinter dem Sirren der Mücken Was du hörst, sind nur die Namen, die die Stille selbst ausspricht, & die etwas bezeichnen, was auch die Stille nicht ist, ein Etwas, das nicht ist, ein Namenloses! Und du, meine Geliebte, bist du das Moos, auf das ich meine Finger legen möchte. Aus welcher Brut aber entstammen die Mücken. Es genügt doch ein kleiner Nadelstich, um den ganzen Traum platzen zu lassen. 17 Was also ist die Zeit? Nein. Die Zeit, die sich in einem Augenblick zusammendrängt. Blitzschlag.

Nu. Blitzschlag. Sich von dort aus entfaltet. Scheinbar. Es gibt nichts als diese eine, winzige kleine Gegenwart. Nur so ein Gefühl. Geburt Tod in einem. Nu. Anfang & Ende in einem. Kein Anfang kein Ende kein Ziel keine Richtung. Nur diese eine unendlich kleine Gegenwart. Diese lächerlich kleine Gegenwart, so lächerlich klein, dass auch sie scheinbar nicht ist. Und dann… Tut es einen Schlag, Schrei der Geburt, Schrei des Liebesaktes, (aber wer liebt hier wen? Müssen wir die Zeit bedauern wegen ihrer Einsamkeit) & und die Zeit gebiert sich aus ihrem Nichts heraus. Dem fast Nichts ihrer Gegenwart. Die Blase ist geplatzt. Die Zeit ergießt sich in den Raum. Der Raum empfängt die Zeit. Ausdehnung & Dauer. Ich streiche über deinen Bauch mit meiner Linken, während meine Rechte dich umarmt.

Ich möchte dich küssen, aber du hast dich in Luft aufgelöst. Warum schenkst du mir nicht die Freude deiner Gegenwart. Bist nur ein Klang, Nachhall meiner Träume. Ich habe mich in das Feuchte deiner Lippen verloren. Aber wo bist du? Nicht hier – nirgends. (Berlin, 19. Juni 2008)

II. Teil – Mesostichon über das Hohelied, die ersten beiden Kapitel Draußen – am Meeresstrand – in Bewegung – Anklänge aus NIGRA SUM und PULCHRA ES aus der Marienvesper von C. Monteverdi S. (in Liebestollheit): SchwEig! Ruhig! KÜSSE MICH MIT DEN KÜSSEN deineS vErschlossenen Ins INnnere gEfalteten verSiegelten MUNDES DENN DEINE LIEBE IST Sehr unglÜcklich daβ Es eineR FrAu jämmerLich grauSt Wie TränEn In deN KüSsen. VerrÜckt daβ Es daRunter überAll Lodert So Drängend gEradezu diR Der dU unFrei bisT Durch dEine eIgenen ScheuklappeN dEines HerRzens. FroStiger EmpfAng! Lang Blieb dEin Nordstern Fern dEiner blInden AugeN VerSiegt isT dEiner SehnSucht EmPfindung. Aus dieseR Falltür zU eineM stillen unverSchlossenen GarTen Der HingabE In ferNer ZukuNft An geheiMen OrtEn Der Anderen GegenwaRt zU koMmen. LIEBEN DICH DIE MÄDCHEN? NIMM MICH MIT DIR! NIMM MICH MIT DIR, LAβ UNS FLIEHEN! NIMM MICH MIT DIR. FÜHRE MICH, O KÖNIG, IN DEINE KAMMERN. NIMM MICH MIT DIR, LAβ UNS FLIEHEN! Drinnen schEint miR Kein schÖner KlaNg. MeIn Gefühl geFriert. TrÜbe Hängt diR verschachTelte SturhEeit inMitten deInes GesiChts. ScHau In deiN GeSicht … EINE KAMMER iN Welche Ich diR WOLLte folgEn iN Unerreichbarer Nähe KüSse FREUdEN

spÜrst AngeBEteteR Du In sCHleichendem Wechsel spIel. HieR entsPrießt diR kEin eInziger Süßer GEdanke. DenNoch DEnke Ich Nur Eines: LIEBE MEHR ALS Dieses vErdeckte Innere Welches mEin Inneres nicht Weckt. WIR WOLLEN UNS FREUEN AN DIR, DEINE LIEBE EINATMEN LIEBER ALS Du Es eiNgestehen Willst MEIN HERZ Leuchtet. ICH LIEBE keiNe TäuSchung. Ich liEbe DICH. DUNKEL BIN ICH, ABER ANMUTIG, eInsam aucH Retten ersT kÖnnte diCh micH Trost findEn iRgendwann Jedoch Es Rettet UnS niemAnd! Lieber dEs TrauMes Schweigen! WIE DIE ZELTE KEDARS WIE Du eIner Einmal Zu HausE ungeduLdig ankommsT DECKEN überS wArme Licht, Meine Arme Seele! SEHT MICH NICHT AN! SEHT MICH NICHT AN, DAβ ICH SO DUNKEL BIN, DENN DIE SONNE HAT MICH SO VERBRANNT Daher Ist Es So schÖn Hier Neben Einem Menschen dEr mIr Nicht immEr nuR MUT absprichT. AbEr eR ZÜRNT übEr eiN iM Hintergrund sTets Mitschwingendes VorurteIl. SicheR daS HIindernis Einer scHwierigen KonstellAtion aBer kEin unüberwiNdbarer Umstand.

ICH Zucke zUrück. MiR scHeint flÜsTert Es miR IN Den OhrEn veRschWimmt Es beI Näherer Betrachtung. Es zögeRt GEliebter obGleich Es Sich liEber erfreuTe ZuzuTrauen HingAEBe kämE diR Mein GEheImNis – schwEige keiN EInwand Gebührt Einem NichtwissENden. Welch Ein GeheImNis Bliebe Es diR verborGen. Komm meiN ANverTrautEr ICH Nehme dICH nichT Beim Ersten Hinsehen Überstürzte Taten Eignen Nicht! SAGE MIR AN DU DEN MEINE SEELE LIEBT WO DU WEIDEST WO DU RUHST AM MITTAG WEIßT DU ES NICHT DU SCHÖNSTE UNTER DEN FRAUEN SAGE MIR AN DU DEN MEINE SEELE LIEBT WO DU WEIDEST WO DU RUHST AM MITTAG DAMIT ICH NICHT HERUMIRREN MUβ Bestimmt wErde Ich Die GEdaNken ausscHwärmen lassEn, deRen KinDer Einmal richtigeN BoDen bEtreten. Kinder eiNer andEren GeneRation. Glücklicher viellEicht uNd Ohne UnwiSSENheit. WEIβT DU ES NICHT WEIβT DU ES NICHT DU SCHÖNSTE UNTER DEN FRAUEN SO FOLGE Deiner duNklen SPUR mittEN Durch Ein LabyRinth. ES sChlängelt sicH AuF vErschlUngenen PfadeN Durch verWorrenes Geplapper undurchsIchtiger unDurchdringlicher UmlEitungen UmDeutungen Ein uNd dersElben Zustände In ungleiChen Kreisen kolLabierend ohnE eIn ENde daBEi. Ich entDecke dabEi keiN Zauberwort dEn Lippen enTsprungen Eines befreieNden GeDankens stummE WöRter Haltlose Irren umheR BoTen Einer Nicht eIngelösten SehnsuCht. AcH Vergesse mEin GeRede! UnGLEICH SchönEres entDecke

ICH MEIN UnbEkannter FREUND IN EINER Sekunde ATems Unserer GemeinsamkeiT Eines Atems uNter Dem Einem SchwiNgen Wachsen. Aus Gründen, diE Niemand Deuten könntE. Ist`s PHAntasie. PRodukt fAelschender Oberhirnlappen. SCHÖN SIND DEINE WANGEN MIT DEN PERLENSCHNÜREN DEIN HALS MIT DEN MUSCHELKETTEN WIR WOLLEN DIR GOLDENE KETTCHEN MACHEN MIT KLEINEN SILBERNEN KÜGELCHEN SO LANGE DER KÖNIG AN SEINER TAFELRUNDE BLEIBT GIBT MEINE NARDE IHREN DUFT EIN MYRRHENBÜNDEL IST MIR MEIN GELIEBTER DAS ZWISCHEN MEINEN BRÜSTEN HÄNGT EINE TRAUBE VON ZYPERNBLUMEN IST MIR MEIN GELIEBTER AUS DEN WEINGÄRTEN VON ENGEDI SCHÖN BIST DU MEIN Einziger FREUND keInes gleicheN SCHÖN BIST DU MEIN verborgEner FREUND GelIebter Namenloser DU BIST SCHÖN SCHÖN BIST DU MEIN schwEigsamer FREUND keInes Namens DU BIST SCHÖN SCHÖN BIST DU MEIN GELIEBTER JA LIEBLICH SCHÖN BIST DU MEIN mitfühlEnder FREUND deIne SehNsucht UND DEINE AUGEN SIND TAUBEN SCHÖN BIST DU MEIN GELIEBTER JA LIEBLICH UND UNSER LAGER IST GRÜN DIE BALKEN UNSERES HAUSES SIND ZEDERN UND UNSERE DACHSPARREN ZYPRESSEN ICH BIN EINE BLUME IN SARON EINE LILIE IN DEN TÄLERN WIE EINE LILIE UNTER DEN DORNEN biSt Ohne gleIchen verlaSsen beTrübt MEIN angEsprochener
FREUND Immer Noch UNTER DEN MÄDCHEN verWeilend wIe liEgen gEblIebeNer APFEL BeinAh UM UNTER DEN BÄUMEN Den Schatten Wie lAnggestreckte Liebes bänDer dEr friSchen OaSe vOrbei flImmern Sehen bisT MEIN GELIEBTER UNTER DEN JÜNGLINGEN UNTER SEINEN SCHATTEN MÖCHTE ICH SITZEN UND SEINE FRUCHT IST MEINEM GAUMEN SÜβ wEil diR FÜrderhin Hier dRrinnen schlägT Mein bedIngungslos versChenktes Herz IN

Selbstverständlich unWillkürlich Endenden ZeIten. ZeiteN Haben Aus NatUr Schon Unterschiedliche Namen. Deren meiSten verschwindEn Ins Nichts. ZEICHEN ÜBER MIR IST DIE LIEBESTollheit SchwÄche eineR starKen NaTur. MICH beschäMt dIes nichT. NichT meineR Augen Dunkelheit oBwohl nEben vieleN GedanKen aUch LiCht micH bEeinflussen kanN. ERQUICKT MICH MIT ÄPFELN DENN ICH BIN KRANK VOR LIEBE DENN KRANK VON LIEBE BIN ICH AnfangS schiEn mIr deiN GEsicht aLs eIne PhaNtasie Kaum mEhr aLs eIne SinnEstäuschung Grimasse Trugbild Und daNn Traf Es hinteRrücks MEIN InnerstEs Meinen KOPF UND Sieh Es Ist offeNbar kEin RECHTEr GrUnd deM Ausbruch deR deM plöTzlichen unMittelbaren ICH ICH haBe dEn Satz niCht meHr. Welche WÖrter beschRieben diEses DurchEinander KonfUsion. Ich scHweige, IHR TÖCHTER JERUSALEMS ICH BESCHWÖRE EUCH BEI DENHeiliGen Aller Zeiten dEn Ländern aLler KontinEnte jetzigeN ODER verBleibender TagE In Der Vergangenheit uNd Hinfort. KeIn LebeweseN Darf Es BrecheN Dieses Versprechen daS empFindliche GlEichgewicht verfieLe Dem Ende Sofort! ICH BESCHWÖRE EUCH DAβ IHR DIE LIEBE NICHT AUF WECKT ICH BESCHWÖRE EUCH DAβ IHR JA DIE LIEBE NICHT WECKT ICH BESCHWÖRE EUCH IHR TÖCHTER JERUSALEMS Bitte stEht mIr Doch bEi uNseres Glückes Anbruch Zu bEhüten VerweiLendes wilL Einen uNendlich Ohne Dauer Erscheinenden BRruchteil Der Sekunde uNd aucH In aNderen Dimensionen dEs Unbegrenzten Das niEmand bemeSsen begreiFen könntE. Lasst Dies Euch Sagen:
DAβ IHR JA DIE LIEBE NICHT AUF WECKT BIS ES IHR SELBST GEFÄLLT STEH AUF MEIN GEliebter FREUND SchweIge Nicht Mehr! Dein SchweIgen verNichtet dEine SCHÖNheit. RedE UND KOMM HER DA IST DIE STIMME MEINES FREUNDES MEIN GEliebter Fürchtet diR? Es mUss iN Dir eIne ANgst RauM grEifen tIef iN dEinem verSChlossenen Herzen. Öffne deiNe OhrEn! HORCH Teurer! MEIN

GELIEBTER DENN SIEH DER WINTER IST VORBEI DER REGEN IST VORBEI UND VERGANGEN HORCH Traue Dich DA KOMMT Eine BRise, DA IST DIE STIMME MEINES FREUNDES DIE BLUMEN SIND AUFGEGANGEN IM BODEN DIE ZEIT DES GESANGS IST GEKOMMEN DA KOMMT ER ER SPRINGT ÜBER DIE BERGE UND HÜPFT ÜBER DIE HÜGEL DIE STIMME DER TURTELTAUBE LÄβT SICH HÖREN IN UNSEREM LAND Es Ist eiN KonzErt deR vielstimmiGen NAtur Zig tausEendfacher KLang KLang Eines Grossen strahLenden OrchEsters weItet siCh unendlicH Trotzdem Mit Einer StImme MeiN GELIEBTER ODER wiE Ist deiNe Empfindung? KomMt Ja Unseren GefühleN Ganz nahE. DeiN OHr Ist immeR Schon SpraChe zugleicH dEnn unser Denken vERtieFt Erst eInmal Gehörtes, dEnn uNs Bleibt Alles Unverstanden Mit versTopften OhRen. Eines Ist Bedingung, kreuzT Sich fürEinander In eiNer Einheit. FRagen Überall Hin FRagen Und doCh HasT dU deiNen MunD Deine LIppen vERschlossEn. Bitte schEnke deiNen GeDanken LUFT Es lohNt. Mir zumIndest gibT dIes Höchste FReude. WiE schöNe BLÜTE N SCHAU Traue Dich DA STEHT ER HINTER UNSERER MAUER UND BLICKT DURCH S FENSTER HEREIN BLICKT DURCH DAS GITTER STEH AUF MEIN
GEliebter FREUND vergIss deiNen Mächtigen EigensInn, denN dEr SCHÖNstE UND verrücKteste Oder Meinetwegen Mache icH Einen Kreis. ES bedeuTet ebEn nicHts meinsT Auch dU beFreist MEIN GEliebter FREUND mIch voN deM Eigensinn wIr würdeN Eine SCHÖNE hingebUngsvolle Nein Das Klingt kOmpliziert. komM Mein Herz zErspRingt MEIN schwEigsamer FREUND Ich biN deMnach dEINE SCHÖNE DENN SIEH DER WINTER IST VORBEI DER REGEN IST VORBEI UND VERGANGEN eS isT ZEit dicH Auch zU öFfnen MEIN GEliebter FREUND deIn eigeNstes zU vergesseN Dich verschenKen KOMM HER DIE BLUMEN SIND AUFGEGANGEN IM BODEN DIE ZEIT DES GESANGS IST GEKOMMEN Sich selbsT Erst außerHAlb zU Finden voM InnerEn KreIsen desseN BahnEn

herausgeworFen leeR sEin mUessen. DanN enDet Ich uNd dU SeiN Dann KOMM Her GEliebter HoRch! DIE STIMME DER Tiere Und StRäucher singT unsEr Liebeslied. SelTsAme NatUr BeglEitung LÄβT SICH HÖREN IN UNSEREM LAND alS sTünde diEse LandscHaft Aus LaUten Für MEINEn FREUND HIer uNd Uns alleiN Da. Kann dOch unMöglich vordeM erscHaffen sEin nuR Damit unsEreiner FReude empFindet. EIGENsinnige Betrachung kAnn Unter UMsTänden PRojektionen hErvorrufen. WeIß Beileibe nichT alleS. EINE FRÜHFRUCHT Unserer VorstelluNgsgabe oDer Denke Ich verkEhrt? UnseREr unBeherrschten PhantasiEN? DUFTEN MIT IHREN BLÜTEN STEH AUF MEIN schwEigsamer FREUND vergIss Nicht MEINe LiEbe Schläft noCh. IcH beschwÖre deineN Verstand UND KOMM HER MEIN stummEr FREUND VergiIss Nicht MEIN sEhnsuchtsSCHÖNEr TrauM EINE TAUBE IN DEN FELSKLÜFTEN IM VERSTECK DER FELSWAND ZEIGE MIR DEINEN ANBLICK LAβ MICH DEINE STIMME HÖREN DENN DEINE STIMME IST SÜβ UND DEIN ANBLICK IST LIEBLICH FANGT UNS DIE FÜCHSE DIE KLEINEN FÜCHSE DIE VERDERBER Der rEinen FReude Weil unsEre Liebe keiNe VerderBER Gebrauchen könntE. DENN UNSERE WeingärtEn In unsereN BalsambERGEn HABEN BLÜTEN BEKOMMEN MEIN GELIEBTER IST MEIN UND ICH BIN SEIN DER UNTER DEN LILIEN WEIDET BIS DER TAG AUFLEUCHTET UND DIE SCHATTEN SCHWINDEN KOMM MEIN GELIEBTER GLEICH EINER GAZELLE WENDE DICH HER MEIN FREUND GLEICH EINER GAZELLE ODER GLEICH EINEM JUNGEN HIRSCH AUF DEN BALSAMBERG (Letschin, 5.Juni 2008)

III. Teil – ein zwanzigminütiger nicht enden wollender Orgasmus (A. und S. in der Hütte – sie reißen sich die Kleider vom Leibe – sie lieben sich bis zur Erschöpfung & darüber hinaus. Atemlos rufen sie sich Geschichten zu, Fetzen davon, um die Phantasie zu beflügeln. Befeuert durch das Gewitter draußen und allen Geräuschen der Natur.) S: Ich habe mein Kleid ausgezogen. Ich habe… A: Dort, hinter den Dünen, dort kommt er, durch das Dünengras, dort kommt er, wie eine Wolke aus Sand, ein Spielkind des Windes. S: Aber du bist hier, nicht dort hinter den Dünen, und du gehst nicht durch die Dünengräser, und den Kiefernwald, der so duftet wie die Zedern im Libanon. A: Und du mußt schnell laufen, barfuß im Sand, weil der Sand heiß ist in der Sonne, und die langen Nadeln der Kiefern aber wohin läufst du, ich habe dein Kleid ausgezogen. S: Wo bist du, den meine Seele liebt, Ich suchte, aber ich fand dich nicht,

den meine Seele liebt, bin ich noch weitergelaufen, so wie ich war, wie Gott mich gemacht hat, lief ich durch den Wald und noch weiter über die Straße an den Feldern entlang. A: Sie haben dich geschlagen, die meine Seele liebt, die Frauen haben dich geschlagen, die am Straßenrand standen, und auch die Männer haben dich geschlagen, weil du nackt warst, haben sie dich festgehalten und du hast nicht geschrien. S: Nein, nicht geschrien. Wer hätte mir helfen sollen, weil es waren auch Wächter unter ihnen, also habe ich gewartet & bin dann weiter gelaufen, bis die Straßen leer waren, und kein blaues Licht in den Fenstern mehr flimmerte. A: Da ist die Stimme meiner Freundin, deren Klang mein Herz erfreut wie die Schafe, die übermütig über die Deiche springen, wie der Gesang der Vögel beim Morgengrauen. S: Die Stadt war wie ausgestorben, wüst & leer, kein Licht mehr, nirgendwo, kein Ort mehr, rundherum wie die Mauern des Vergessens,

Ich war nicht mehr ich, ich vergaß jede Stunde, und war weder dort noch hier, auf keinem Weg wohin, was sage ich ICH.. Ich war nicht mehr. Ich hatte meine Spur verloren. A: Deine Schwester, aber, was mache ich mit deiner Schwester, sie hat goldenes Haar, ihr Hals lang und dünn wie eine Gazelle, und ihre Haut so weich wie der Wind, der über ein Kornfeld streicht. Ihre Lippen sind rot und weiß ist ihr Gesicht, und sie flüstert mir Worte ins Ohr, die ich nicht verstehe, aber es schaudert mich am ganzen Körper. S: Aber ich bin doch hier, mein Geliebter, den ich suchte, und nicht fand, seine Stimme ist Balsam in meinen Ohren, genug, um tausend Tote zum Leben zu erwecken, genug, um den Ort jenseits des Ortes mit Licht zu erfüllen. Hier bin ich & habe mein Kleid ausgezogen. A: Ich stand vor der Tür von deiner Kammer, und hatte die Hand auf dem Riegel,

so naß wie ein Schwamm, Der Wind pfiff durch die Ritzen des Hauses, und wütend brüllte der Sturm, als wolle er das Haus wegblasen, und das Meer und die Dünen, als wolle er die Schöpfung zurückdrehen an ihren Anfang und ihr Ende, das Untere nach oben und das Obere nach Nirgendwohin, aber als ich den Riegel öffnete, warst du fort, fort und weggegangen, süßer als der Honig war dein Duft in deinem Bett, und deine Wärme umarmte mich, die noch aus dem Kissen strömte, du warst fort & weggegangen, ausgeflogen, die meine Seele liebt. S: Ich beschwöre euch, ihr Töcher und Schwestern, bei der Frucht eurer Bäuche, bei der Schönheit der Dünen, & dem Rauschen des Meeres, Ich beschwöre euch bei der Zeit, die kein Ende findet und keinen Anfang, ich beschwöre euch, ihr Töchter & Schwestern & Mütter, weckt diese Liebe nicht auf, weckt nur diese Liebe nicht auf! A: Was zeichnet dich aus vor den Frauen, dich, die meine Seele liebt.

Schön bist du, aber schwarz, die Sonne hat dich so verbrannt, und deine Brüste hüpfen wie junge Zicklein über die Felder. Ich suchte aber ich fand dich nicht, und fragte die Frauen am Rande der Straße auf dem Weg in die Stadt, Schwarz bist du, aber schön, weil dich die Sonne verbrannt hat, und sie hoben ihre Röcke, als ich sie fragte, und zeigten mir immer das gleiche, aber dich fand ich nicht, die meine Seele liebt. Was zeichnet dich also aus unter den Frauen? S: Ich schlief, aber mein Herz war wach. A: Ich fragte die Wächter nach dir, aber sie lachten nur. S: Ich schlief, aber mein Herz war wach. Da rannte ich durch die ganze Stadt, bis zum Morgengrauen. Und suchte, den meine Seele liebt. Ich suchte, aber ich fand dich nicht. A: Schön bist du unter den Frauen, und du bist, die meine Seele liebt. S: Aber ich fand nur die Füchse, die kleinen, bissigen Füchse, diese seltsamen, seltsamen Füchse, was soll ich mit diesen Füchsen. Ich habe mein Kleid ausgezogen.

Berlin, 24. Juni 2008