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Filmliste
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10 Jahre später66 Seasons
A
* ATEMZUG *Adire - Indigo Textiles amongst the YorubaAdire - Indigo Textilien bei den YorubaAids Aufklärungs Spot KurzfassungAKINI Trinidad Karneval Moko Jumbies Soca Calypso TobagoAlexander / AleksandrsAlte Reklame - Die schönsten Emailschilder und WerbefigurenAltenheimAmphitryon (Trailer)Andeer ist andersAndreas Scholl - ContratenorANOTHER GLORIOUS DAYAntonia lässt sich Ohrlöcher schiessenASIA MINOR OVER AGAINATHENEAuf der Suche nach noch nie gehörten KlängenAuf unsichtbarer Mission - Unterwegs auf dem größten Unterseeboot der Welt
B
Bad Bill - The Gathering (Deutschland)Bahn unterm HammerBallspielBANQUET OF THE DEAD (The)Berlin Kulturforum Time Fades video installation by Philipp GeistBIRTHDAY PARTYBOX (The)BRINA BACKTBroadway Black SeaBucharest Fleeting Figures video installation by Philipp GeistBörsenbahn gestoppt?
C
Children of Their Own Land / Savas zemes bērniCinderellas SchuheCOOBER PEDY: WHITE MAN IN THE HOLECrayfish (UA)cube Pusher
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* Die Kunst der Fuge *D.S. Baldajev - Zeichner des GULagDaniel Hope spielt Mendelssohn-BartholdyDas blaue Gold im Garten EdenDas kann's noch nicht gewesen sein...Das klingende Sonntagsrätsel - von Hans Rosenthal zu Christian BienertDas rote SchafDas Tabu der FreiheitDas Vermächtnis des Jens KlipperDAVID GEGEN GOLIATHDavid Lynchs Dumbland / Does That Hurt You?Deckname DennisDein Kuss von göttlicher NaturDer A-380Der Agrar RebellDer Ballon-MarathonDer Ballon-MarathonDER BOXPRINZDer eiserne BulldogDER JUNGE DER VOM HIMMEL FIELDer Mesner und die DreigroschenoperDer StörenfriedDer Tod des Pero RadakovicDER TOD IST EIN WUNDERBARES ERLEBNISDeutscher VerkehrDie Auschwitz-Dialoge (Polen/Deutschland)DIE ENDLOSE QUELLE: SOLARENERGIEDie KandidatinDIE KARAWANE DER TUWINERDie Kinder des Cirque BouffonDie Kunst der VerführungDie Leiden des jungen Werthers (Trailer)DIE NEUE POWER - Erneuerbare Energien in EuropaDie PassionDIE STUNDENEICHEDIE WASSERMEISTERDie Zeit in meinen AugenDorfpunks (Trailer) - Schauspielhaus Hamburg DeutschlandDunkelblau - Kino-Oper
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EARTHQUAKEEINE REISE NACH CUBAEINE TUWINISCHE REISEELENA FROLOWAErna Weißenborn- Eine Frau schreibt ihren WegeXtaze - das eXperiment mit dem Glück
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* Familie Jordi Savall & Freunde *Fazil Say - Alla TurcaFIGHTING THE FIRESFilm About Films / Filma par filmāmFinn & TomFrau ohne SchleierFreiheit in die WeltFräulein Stinnes : Mit dem Auto um die Welt 1927-29Fräulein Stinnes fährt um die Welt (Trailer, Zusammenschnitt des Originalfilms „Im Auto durch zwei Welten“, 1931)
G
GALERAGEDANKEN WIE ZÜNDSTOFFGERMAN SOLDIERS IN ATHENS (8mm mute)Gewürzpredigt für Pfeffersäcke, Performance von Lili Fischer in St. Petri zu LübeckGIFTIG, ÄTZEND, EXPLOSIV!GOD IS NO SOPRANOGREEN LINESGrüne Türen in HetzeldorfGrüne Türen in Hetzeldorf / Behind green doorsGünter Wallraff - Ganz Unten
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Hauptsache gemütlich - Deutsche WohnzimmerHeimliche BlickeHERCULES, ACHELOOS AND MY GRANNYHere We ComeHEUTE MINISTER, MORGEN BANKIER. HEUTE BANKIER, MORGEN MINISTER.Hinter diesen MauernHipHop-A Tale From The Hood; NtscHITLERS OstwallHOUSE OF CAIN (The)Hubert Burda - Zwischen Rebellion und PflichtHUNGERSTREIK IN DUISBURGHÖLLE IM BERG
I
''IM GRUNDE BIN ICH EIN AUS LAUTER ZWEIFELN BESTEHENDER GLÄUBIGER MENSCH''Ich bin kein wildes Mädchen mehrIhn gibt's nur einmal - Artur BraunerINS HERZ DER ZUKUNFTIt's up 2 u - propagentary zur Globalisierung
J
* Jordi Savall - Die Stimmen der Gambe *James Krüss oder Die Suche nach den glücklichen InselnJohn Heartfield Fotomonteur (Deutschland)
K
Kabale und Liebe (Trailer)Kalinovski SquareKARIN WIECKHORST, FOTOGRAFIN AUS LEIPZIGKEHRAUS, wiederKEHREIN, KEHRAUSKlaus Groth - Ein DichterlebenKomponisten unter dem Götterbaumkonzerthaus live, ''Orpheus und Eurydike'', Teil 1 [Trailer]Konzerthausorchester Berlin - Impressionen
L
Life can be so niceLIGURIA LOVESTORYLOG BOOKS: GEORGE SEFERISLux et Umbra
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''Myschink'' / andi teichmann music video by Philipp Geist* My Cinema for the ears *Mein Herz zerreisstMein Tod ist nicht dein TodMein Traum, meine Liebe, meine HoffnungMenschen Träume Taten - TrailerMentirasMorgenstimmungMusik für 1000 FingerMusterdorf mein MusterdorfMY CRETAN LEMON TREEMünchner Freiheit
N
Nachlese mit Vilém und Edith Flusser, Teil 1Nachlese mit Vilém und Edith Flusser, Teil 2Nierenleiden, chronisch // Beatrix Hartmann: Hart im Nehmen.
P
* Plötzlich ein neues Klangerlebnis *PAINTING (The)Pater nosterPATRISPhoto: Inta Ruka. Portraits of People at Home / Foto: Inta Ruka. Cilvēku portreti savās mājās
R
rauten traurigRESURFACERussenbus
S
''seeblick'' #1''seeblick'' #2Sauna TangoSchwungrädersmall fishSounds of the Seas - a science detective story.Spielzeug Zauber - Kleine WeltenStark ohne GewaltStärker als die Angst
T
TaubblindThe Book of LeninsThe CrossroadTHE DEADBROTHERS - Death is not the end (german subtitles)the happy tale of the missed auditionThe invisible frame (English with Arabic subtitle)The invisible frame (English with French subtitle)The invisible frame (English with Portuguese subtitle)The invisible frame (English with Russian subtitle)The invisible frame (English with Spanish subtitle)The Keys To ParadiseThe Life and Other Building YardsTHE ROAD TO NOD german SubtitlesTintenherz (Trailer)Tote ErnteTrakehnen wieder deutsch?Trickfilm-Fieber - Der Zeichentrick-Pionier Gerhard FieberTRIUMPH OVER TIMETRUPPENSPIELERTräume von Freiheit und GleichheitTschernobyl
U
Uma TrailerUP & DANCING
V
Vergessen Sie´sVier helle KöpfeVIER WÄNDEVOODOO RHYTHM - The Gospel of primitive Rock `n´ Roll
W
* Was ist Improvisation? ** Wenn die Zahnräder Menschen sind ** Wenn Engel singen: Das Hilliard Ensemble *Wachsam Tag und NachtWasser unterm HammerWasserkrieg in SpanienWelche Farbe hat das Nichts?WHAT TIME IS IT?Wild, Wild BeachWolfgang Graf Berghe von TripsWollis PARADIES Trailer zum Film
Y
Yaptik-HasseYou're Sexy When You're Sad / Man patīk ka meitene skumst (engl subt.)
Z
ZENSUR, GEFÄNGNIS, FOLTERZOWNIR - RADICAL MANZUG UM ZUG - Budapest 1944
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filmkultur

In einer Kooperation mit dem Projekt ONLINEFILM bieten wir den Mitgliedern der Kulturserver-Netzwerke die Möglichkeit Filme und Clips zu präsentieren. Eine Auswahl zeigen wir in der Videothek des Kulturportals. Alle Filme eines Kulturschaffenden kann man auf seiner Webvistenkarte sehen. Schreiben Sie an redaktion@kulturserver.de um weitere Informationen zu erhalten, wenn Sie Ihre Filme auch hier anbieten möchten.

 

EARTHQUAKE
Regie: Yuri Averof 
In 1953, one of the world’s most powerful earthquakes destroyed the islands of the Ionian Sea, Greece. Two amateur cameramen happened to be there, recording what they saw on film. EARTHQUAKE is a documentary based on this footage- shot before and after the disaster. We watch the island’s inhabitants as they emerge from the rubble. We witness workers constructing a new architectural landscape, concrete, grey blocks in the place of century old Venetian red and ochre plastered buildings, and we follow some islanders on their long journey to New York and Melbourne. Based on an autobiographical text by the novelist Stratis Haviaras, EARTHQUAKE is about how we deal with destruction and the lost of our past, about how memory can guide us forward to the future and help us imagine better times when all around us is lost. More at www.anemon.gr/earthquake.html [In English and Greek, with English subtitles]
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Wollis PARADIES Trailer zum Film
Regie: Gerd Kroske 
Der Ort: Hamburg, Stadtrand, eine Wohnung, zwei Zimmer, Küche, Bad. Die Zeit: Ein Tag und die vergehende Nacht. Wolfgang „Wolli“ Köhler, ehemaliger Pornokinobesitzer und Bordellier, heute Dichter und Zeichner, lebt hier mit seiner Frau Linda. Szenen eines Zusammenlebens. Erzählungen aus einem Leben, das von Waldheim /Sachsen nach Hamburg St. Pauli führte. Erfahrungen über die abgründigen Tücken des Sexgeschäftes im Halbdunkel der Kontakthöfe aus den Zeiten vor Aids. Vorurteile werden unterlaufen. Gängige Erwartungen lösen sich nicht ein. Wolli hat seinen eigenen „Garten der Erinnerungen“, in dem er spazieren geht. http://www.wollis-paradies.de
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EINE REISE NACH CUBA
Regie: Peter Kleinert 
Durch Kontakte zu Kollegen der Journalistengewerkschaft in Cuba gelang es der Kölner Film- und Video-Gruppe Ende 1977, als die BRD sich - wie heute wieder - an der von den USA verordneten Blockade der Inselrepublik beteiligte, dort als erstes westdeutsches Filmteam eine Drehgenehmigung zu erhalten. WDR-Redakteur Alexander von Cube sagte für das Projekt zwei Sendeplätze zu. Der zweite Film sollte von Cuba nach Angola führen, wo die Cubaner aufgrund der im eigenen Land gesammelten Erfahrungen eine Alphabetisierungskampagne in der ehemals portugiesischen Kolonie vorbereiteten. Nach einem Spanisch-Intensiv-Kurs begleiteten wir eine der ersten westdeutschen Reisegruppen, deren Teilnehmer durchaus nicht frei von den Vorurteilen waren, die bundesdeutsche Medien seit Jahren über "die Herrschaft Castros" zu verbreiten pfleg(t)en. Sie waren nicht nur überrascht über die Offenheit, mit denen Gespräche mit Zigarren- oder Zuckerrohrarbeitern geführt werden konnten. Auch von der geplanten Reiseroute abweichende Wünsche - beispielsweise von einer Psychoterapeutin, die unbedingt eins der Häuser für psychisch Kranke besichtigen wollte - wurden erfüllt. Noch erstaunter war unser Filmteam: Als wir eines Tages von unserem Hotel in Cienfuegos aus auf der anderen Seite des Meeresarms ein kleines Dorf liegen sahen und mit einer Fähre ohne Begleiter einfach rüberfuhren, lernten wir die Dorfbewohner und diese ihre ersten Europäer kennen. Wir änderten unser, beim Außenministerium hinterlegtes Konzept und beschlossen, einen erheblichen Teil unseres Reisefilms in Castilla de Jagua zu drehen. Mit "unserer" Reisegruppe konnten wir uns auch später wieder treffen. So entstand ein Film, von dem unser Redakteur begeistert war, und den nach seiner Sendung der Unions-nahe Mediendienst "Telecontroll" "Propaganda für den Diktator auf der Roten Insel...auf Kosten der Gebührenzahler" nannte. Fernsehdirektor Heinz Werner Hübner schaute sich den Film an, war derselben Auffassung und untersagte unserem Redakteur, seine Zusage für den zweiten Film einzuhalten. Weil wir - auf 16 mm - für den vereinbarten Alphabetisierungs-Film auf unserer Reise natürlich entsprechend mehr gedreht hatten und einen Monat länger auf der Insel geblieben waren, sind wir durch diesen Programmeingriff des Direktors - ein halbes Jahr nach Gründung des Teams - beinahe pleite gegangen.
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BRINA BACKT
Regie: C. Cay Wesnigk 
Everything is ready at the Coffetable, just the cake is missing. Brina decides to help out. Silently she sneaks into the kitchen where hell breaks loose.
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Tote Ernte
Regie: Bertram Verhaag, Kai Krüger 
Der kanadische Getreidefarmer Percy Schmeiser wurde von dem Chemieriesen Monsanto auf 100.000 Dollar Schadenersatz verklagt, für die angeblich widerrechtliche Nutzung patentierten Saatgutes. Offensichtlich hatten Stürme Samen oder Pollen genmanipulierter Rapspflanzen von den Feldern seiner Nachbarn auf seine Farm getragen. In Deutschland wehrt sich der Landwirt Klaus Buschmeier aus dem westfälischen Extertal zusammen mit Kollegen gegen die Zulassung von genmanipuliertem Getreide. Percy Schmeiser und Klaus Buschmeier – Bauern in Kanada und Deutschland – bieten den Agrar-, Chemie- und Gen- Multis die Stirn.
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* Was ist Improvisation? *
Regie: Uli Aumüller 
Was ist Improvisation? Ein Essay von Uli Aumüller WDR Köln DigiBeta – Stereo PCM – 58:30 min http://www.inpetto-filmproduktion.de/filme/improvisation/index.htm http://www.inpetto-filmproduktion.de/filme/improvisation/index.htm Seit Anbeginn der Menschheit gibt es Musik & sie wird ursprünglich Improvisation gewesen sein. Erst mit der Erfindung der Schrift entspann sich ein nicht immer edler Wettstreit, welche Musik unverfälschter aus ihrem Wesen sprudelt: Die aus dem Moment Geborene oder die vor der Zeit Festgehaltene? Aus Anlass der Musiktriennale Köln 2007 mit dem Schwerpunktthema „Improvisation“ beobachtete und befragte Uli Aumüller 10 verschiedenste Ensembles und Musiker, ob es Gemeinsamkeiten gibt zwischen einem barocken Blockflötenquartett & syrisch-arabischer Musik, zwischen japanischem Noise & französischer Orgelimprovisation, zwischen Jazz & den Improvisationen eines Chopin, Bach oder Schumann. Der Film öffnet den Blick in die Vielfalt und Schönheit improvisierender Musikformen, verneigt sich vor der Hingabe & Selbstvergessenheit der Musiker, die um so ausgeprägter zu sein scheinen, je mehr sich die Musiker selbst ausdrücken. Aber das ist nicht das einzige Paradox, auf das der Film stößt. Wie überhaupt sich eine Antwort auf die Frage: „Was ist Improvisation?“ nur in einer Einheit von Widersprüchen formulieren lässt. Mit flautando Köln, Ensemble Abed Azrié, Tetsuo Furudate, Bob Ostertag, Thierry Mechler, Reinhard Gagel, Pièrre-Stéphane Meugé, Geneviève Strosser, das mollsche gesetz, Maria de Alvear, Rochus Aust/Re-Load Futura, Gabriela Montero. Ein Film der inpetto filmproduktion berlin im Auftrag des WDR Köln Was ist Improvisation? Ein Essay von Uli Aumüller Kamera Roland Breitschuh Ralf Lenzen Ingo Arndt Ton Mario Lederer Till von Reumont Dirk Hendrischke Sprecher Andreas Erfurth Nadja Schulz-Berlinghoff Schnitt Ruxandra Radulescu Mischung Georg Morawietz Aufnahmeleitung Gösta Courkamp Produktionsleitung Hanne Kaisik Text & Regie Uli Aumüller Redaktion Lothar Mattner Aufnahmen im Rahmen der Musiktriennale Köln 2007 Ein Produktion der inpetto filmproduktion berlin im Auftrag des WDR
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* Jordi Savall - Die Stimmen der Gambe *
Regie: Uli Aumüller 
Nähere Informationen: http://www.inpetto-filmproduktion.de/filme/savall/index.htm Geboren 1941, Beginn der Ausbildung 1947, Abschluß der Ausbildung 1970 an der Schola Cantorum Basiliensis. Seither rund 100 Konzerte im Jahr, Gambenvirtuose, Gründer und Leiter dreier Ensembles für alte Musik, Chef eines eigenen Plattenlabels. Ca. 90 CDs mit eigenen Aufnahmen, insgesamt 2 Millionen verkaufte Kopien. Ungezählte Preise und Auszeichnungen, überfüllte Konzertsäle. Jordi Savalls Rekorde sind nicht zu schlagen, jedenfalls nicht im Süden Europas. Vorgeschichte Vor 29 Jahren gründete Jordi Savall mit seiner Frau, der Sopranistin Montserrat Figueras, das Ensemble Hespèrion XX. Ein programmatischer, zugleich kryptischer Name: Hesperia nannte die Antike die beiden westlichen großen Halbinseln Europas, Italien also und Spanien, die römische Zwanzig stand für das 20. Jahrhundert. Man wollte die alte, zum Teil längst vergessene Musik vor allem dieser beiden Länder wiederbeleben, und zwar nicht auf eine museale, quasi archäologische Art und Weise, sondern ganz bewusst aus der Sicht und mit der Lebendigkeit von Musikern aus dem 20. Jahrhundert. Die Notentexte, die uns aus dieser frühen Zeit europäischer Musikgeschichte – gemeint ist das 12te bis 18te Jahrhundert – überliefert sind, machen oft nur spärliche Angaben, wie genau sie gespielt werden sollen, in welcher Besetzung, in welchem Tempo – mit welchen Verzierungen. Vielleicht sind manche der wertvollen Handschriften nur äußerst verkürzte Zusammenfassungen, Gedächtnisstützen für eine Musik, die im wesentlichen von den Interpreten, die zugleich Komponisten waren, improvisierend ausgeschmückt und eigentlich erst zum Leben erweckt wurden. Jordi Savall leitete nicht nur dieses Ensemble, das sich im wesentlichen aus Studenten und Absolventen der Schola Cantorum Basiliensis zusammensetzte, der Eliteschmiede in Sachen Alter Musik in der Schweiz, er spielte selbst und spielt immer noch die Gambe, ein Instru-ment, das seitdem es vor rund 250 Jahren vom Violoncello abgelöst wurde, so gut wie ver-gessen war. So sehr vergessen, dass nahezu alles, was mit diesem Instrument zusammen-hängt, Spieltechniken, Haltung, Stimmung, etc. aus Archiven und alten Abbildungen rekonstruiert werden musste. Inzwischen gilt Jordi Savall als DER Meister seines Instrumentes, der Gambe oder der Viole – und eroberte mit dem warmen, obertonreichen und unaufdringlichen Klang seines Instrumentes, das nach der Meinung der Zeitgenossen am ehesten dem Klang der menschlichen Stimme nahe kommt, ein immer größer werdendes Publikum, nicht so sehr in Deutschland, dafür umso mehr in Frankreich, Spanien, Italien, Österreich. Rund 2 Millionen Mal wurden die knapp 90 CD-Titel verkauft, die er seither eingespielt hat. Musik & Film und Filmmusik Einen beträchtlichen Anteil daran haben die Aufnahmen des Soundtracks zu dem Film „Tous les matins du monde“, ein Film von Alain Corneau, der mit dem Titel „Die siebente Saite“ auch in deutschen Kinos lief und die Lebensgeschichte des Sonderlings und Komponisten Sainte-Colombe le fils und seines Schülers Marin Marais erzählt. Jordi Savall verlieh den Schauspielern Jean-Pierre Marielle und Gerard Depardieu den Klang seines Instruments, die nur so taten, als würden sie spielen (obwohl sie so gut es ging das Gambenspiel lernen mussten). Schwer zu sagen, was genau den Erfolg dieses Soundtracks ausmachte: Zum einen natürlich die hohe Kunst des Interpreten, sein Atem, die Ruhe, die Konzentration seines Spiels, die Vielfalt der klanglichen Farben – die aber auch nur bei der Wiedergabe von der CD zur Geltung kommen. Die Gambe ist kein Instrument für große Konzertsäle, sondern ein intimes, im eigentlichen Wortsinne ein Kammerinstrument. Zum anderen spielt eine Rolle, dass wie schon gesagt das Repertoire von Jordi Savall, die Art seiner Interpretation, sehr unaufdringlich ist. Seine Musik kann man auch im Hintergrund hören, man kann, aber man muss nicht, zuhören. Sie erlaubt beides: Ihre „Verwendung“ als musique d´ameublement – und ein konzentriertes in sie Versenken, ein meditatives Sich- Fallenlassen. Neben dem Ursprungsensemble Hespèrion XX (inzwischen XXI) gründete und leitet Jordi Savall das Vokalensemble LA CAPELLA REIAL DE CATALUNYA und das Kammer-orchester LE CONCERT DES NATIONS, das sich auch schon an die Einspielung von Beethoven-Symphonien wagte. Außerdem tritt Jordi Savall in Solo-Rezitals auf oder spielt Duos, zum Beispiel mit dem Cembalisten Ton Koopman. Damit nicht genug (einen Normalsterblichen würde bereits eine der hier aufgelisteten Tätigkeiten vollauf ausfüllen, aber um ein Exemplar dieses Typs scheint es sich bei Jordi Savall nicht zu handeln, der neben seiner Muttersprache, dem catalan, natürlich fließend spanisch, französisch, italienisch, englisch und deutsch spricht) gründete er vor 5 Jahren sein eigenes Plattenlabel des Namens aliavox, mit dem er jedes Jahr „nur“ (wie er sich ausdrückt) 5 neue CDs aus seinem Repertoire herausbringt, insgesamt also sind es inzwischen 25 Titel, die sich rund 700.000 mal verkauften. Unser Film über Jordi Savall Illusorisch ist es anzunehmen, man könne über Jordi Savall einen Film drehen, der die gesamte Fülle seiner Aktivitäten zusammenfasst oder einen repräsentativen Überblick über die mit profunder Sachkenntnis von ihm gehobenen musikalischen Schätze gibt. Oder zu beschreiben, wie genau er es macht, dass seine Gambe so unverwechselbar klingt, wie sie klingt, wenn er auf ihr spielt. Ohne Zweifel ist Jordi Savall ein Maestro der internationalen Musikszene. Aber welchen Jordi Savall zeigen wir? Der Film konzentriert sich auf wenige Aspekte seiner Persönlichkeit. Die erste Einstellung: Jordi Savall ganz nah. Die Musik, die Jordi Savall zum Leben erweckt, ist in ihren feinsten mikrotonalen Fasern und Schichten geformt, Es ist von großer Faszination diese Arbeit am Kleinsten, den Mikrozellen der Musik, im Bild zu verfolgen. Was müssen die Hände, die Fingerkuppen tun, um die kleinsten Nuancen aus der schwingenden Saite „herauszuholen“, wie ein Bildhauer aus seinem Stein oder Holzstück. Es handelt sich ja durchweg um eine Musik, bei welcher die romantische Herangehensweise nach dem Schema Musik=Gefühl nicht aufgeht, es genügt also nicht, das Gesicht des Musikers „mitfühlen“ zu sehen, um das Eindruck vorgegaukelt zu bekommen, man sei „ganz nahe dran“! – Bei einem Solokonzert in der Bernhardinenkirche in Krakau sind wir Jordi Savall so nah auf die Pelle gerückt, dass man jedes Staubkorn auf den Saiten sehen kann, wie es mitvibriert – und das zu einem der schönsten Stücke, die je für die Gambe geschrieben wurden: Les pleures, komponiert von M. de Sainte Colombe. Im nächsten Teil spielt Jordi Savall mit dem Ensemble Hesperion XXI im Rafael-Saal des Schlosses Sanssouccis in Potsdam. Das erste Mal, dass für diesen wunderschönen Barocksaal überhaupt eine Drehgenehmigung erteilt wurde. In der Familie Savall sind nicht nur der Vater und Mutter Musiker, auch die Tochter Arianna (Harfe und Gesang) und der Sohn Ferran (Laute und Gesang) haben ihre eigenen Karrieren begonnen – und gelegentlich spielen sie auch zusammen – alle vier. Oder sitzen gemeinsam in ihrem Garten und unterhalten sich, über die Musik im Allgemeinen und ihren je persönlichen Zugang zu ihr. Ist ein Musiker „nur“ ein Medium für die Musik, die er durch sich hindurchtönen lässt, aber keineswegs hervorbringt? Genauso zuhörend, abwartend und in einem gemächlichen Tempo, wie Jordi Savall seine Musik interpretiert, unterhält sich seine Familie über Fragen dieser Art, in der gleichen harmonischen Atmosphäre wie das Ensemble Hesperion XXI. Und unser Film beobachtet nicht nur dieser Art vertrauliche intime Familiengespräche, sondern zeigt auch, wie die Familie musikalisch miteinander kommuniziert, mit Blicken, kleinsten Gesten Einsätze gibt, aufeinander reagiert. Wir zeigen Ausschnitte aus zwei Konzerten mit Arianna, Ferran, Jordi Savall und Montserrat Figueras – in der Katharinenkirche in Breslau und in der Collegiata de Sant Vicenç de Cardona in Katalonien, einer der schönsten romanischen Kirchen überhaupt, jedenfalls mit einer Akustik, die man sich besser nicht vorstellen kann. Kamera: Günther Uttendorfer Chris Rowe Boris Fromageot Ton: Georg Morawietz David Kammerer Jan Wichers Amanda Villavieja Garcia Lichtdesign: Wojitek Kursa Ray Ruiz Produktionsleitung: Hanne Kaisik Musik: Harke, Harke Tobias Hume – (ca. 1570 – 1645) Les pleures M. de Sainte-Colombe (ca.1630 - 1700) Diferencias sobre las folias Antonio Martin y Coll (? – 1734) Aria sopra la Ciaconna Tarquinio Merula (ca. 1590 – 1665) Preludium/ The Lancashire Pipes Anonymus (ca.1600) Noumi, Noumi Yaldatii (Hebräisches Volkslied) Hi ha un remolí Musik:Arianne Savall, Text: Miquel Marti i Pol Canarios - Improvisation (Anonymus ca.1550) Uli Aumüller, © inpetto filmproduktion berlin 2003
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DIE STUNDENEICHE
Regie: Gerd Kroske 
"Die Stundeneiche" Der Baum ist jedem, der den südlichen Berliner Autobahnring befuhr, vertraut. Seit dem Frühjahr 2004 ist er verschwunden. Abgeholzt. Aus einer weiten Kurve kommend, stand er zuletzt in gerade Linie zu einem Funksendemast. Von hier aus war es damals noch eine Stunde mit dem "Trabbi" bis ins Ost – Berliner Zentrum. Daher ihr Spitzname: die „Stundeneiche“. Mit der Fällung der Eiche entstand die Idee, aus diesem geschichtenträchtigen „Wahrzeichen“ eine Baumskulptur entstehen zu lassen. Franziska Uhl, Künstlerin bearbeitete ein Jahr lang das Holz in ihrem polnischen Atelier auf der anderen Oderseite. Eine beschwerliche und kontemplative Arbeit. Und obwohl es „nur“ um diesen Baum geht, beginnen die Geschichten der Menschen immer dann, wenn sich des Mythos deutscher Eichen erinnert wird. Die Stundeneiche wurde Anfang Mai 2005 auf dem Ludwigsfelder Rathausplatz als Skulptur aufgestellt. Beinahe nackt lassen sich die weichen Konturen zweier Gestalten erkennen. http://www.realistfilm.de
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KEHRAUS, wieder
Regie: Gerd Kroske 
"KEHRAUS, wieder" bildet den filmischen Abschluß einer Leipzig - Trilogie. 1990,„KEHRAUS" nachts auf den Straßen von Leipzig: Straßenkehrer räumen weg, was keiner mehr brauchte. Neben vielem anderen Müll, auch abgenutzte Wahlplakate. Endzeitstimmung machte sich breit. Das was nach der DDR kommen sollte, klangt vielversprechend, war aber noch nicht faßbar. Die drei Straßenkehrer Gabi, Henry und Stefan schwankten in ihren Lebensläufen schon immer zwischen den Polen: Kinderheim, Knast, Gelegenheitsarbeiten bei der Stadtreinigung. 1996, in „KEHREIN, KEHRAUS" fegte schon niemand mehr von den Dreien die Straßen Leipzigs. Sie pendeln zerbrechlich zwischen Sozialamt, Kneipe und Behausung. Immer bleibt ein Rest, etwas was nicht aufgeht... „KEHRAUS, wieder" entstand 2006. Weitere zehn Jahre sind seit dem letzten Film vergangen und Stefan und Marlen sind schon nicht mehr am Leben. Gabi schlägt sich durch und ihre nun erwachsenen Kinder stehen vor den Realitäten ihrer eigenen Kindheit. Henry und Marion haben sich eingerichtet. Die Enkelgeneration ist bereits in Pflegefamilien untergekommen. „Man lebt so dahin..." Der Film ist eine „unbeabsichtigte" - nie tatsächlich vorgehabte - Langzeitbeobachtung geworden, da ich mir mit jedem Film einen glücklichen Ausgang wünschte. Die Wirklichkeit hat in 16 Jahren diesen Stoff produziert. G.K.
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Fräulein Stinnes fährt um die Welt (Trailer, Zusammenschnitt des Originalfilms „Im Auto durch zwei Welten“, 1931)
Regie: Erica von Möller 
„Fräulein Stinnes ...” erzählt die abenteuerliche Geschichte von Clärenore Stinnes, die als erste Frau die Welt mit einem Auto, einem Adler Standard 6, umrundet hat. Zusammen mit ihrem Kameramann, dem Schweden Carl-Axel Söderström, beginnt sie die Expedition 1927. Eine unausgesprochene Liebe entspinnt sich zwischen den beiden, doch müssen sie erst die Hindernisse der Reise, ihrer Emotionen und der Konventionen überwinden, um zueinander zu finden und Partner fürs Leben zu werden. In einer Mischung aus original 16mm Filmmaterial, über 1000 Originalfotos, Tagebucheinträgen von Carl-Axel Söderström und Inszenierungen bietet das Dokudrama eine abwechslungsreiche Geschichte für ein großes Kino- und Fernsehpublikum. Der Zusammenschnitt des Originalfilms „Im Auto durch zwei Welten” (1931) macht Lust auf mehr...
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