Die Glasmenagerie
Ein Spiel der Erinnerungen von Tennessee Williams
Inszenierung
Bernadette Sonnenbichler
Bernadette Sonnenbichler
Inszenierung
Cordula Körber
Bühne u. Kostüm
Sibille Hüholt
Dramaturgie
Bettina Scheuritzel
Amanda Wingfield
Robert Seiler
Jim O\'Connor
Katharina Merschel
Laura Wingfield
Thomas Hamm
Tom Wingfield
Amanda Wingfield lebt mit ihrem Sohn Tom und ihrer Tochter Laura in beengten Verhältnissen. Der Vater ist vor Jahren durchgebrannt. Die resolute Amanda versucht, die Familie zusammen zu halten. Doch alle drei träumen von einem anderen Leben und haben sich ihre kleinen Fluchten geschaffen: Amanda lebt in ihrer Vergangenheit, damals, als sie ein junges Mädchen war, eine reiche Südstaaten-Schönheit, der die Welt zu Füßen lag. Tom, der in einem Lagerhaus arbeitet, träumt von der Ferne, einem Leben als Dichter und flüchtet sich regelmäßig in die Scheinwelt des Kinos. Und die unauffällige und schüchterne Laura hat sich in ihre ganz eigene Welt zurückgezogen, in die Phantasiewelt ihrer Glasmenagerie. Tom will aus der Familienhölle ausbrechen und zur See fahren. Als er seinen Kollegen Jim, von der Mutter als Heiratskandidat für Laura ausersehen, mit nach Hause bringt, nimmt eine leise
Tragödie ihren Lauf.
»Ein Spiel der Erinnerungen«, so nennt Tennessee Williams das Stück, das ihm 1944 zum Durchbruch verhalf, im Untertitel. Ein poetisches Stück
über die Zerbrechlichkeit von Träumen, über die Zerbrechlichkeit von menschlichen Seelen.
theater-ac