Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull
Schauspiel nach dem gleichnamigen Roman von Thomas Mann
Inszenierung
Ann-Marie Arioli
Ann-Marie Arioli
Inszenierung
Mascha Deneke
Bühne u. Kostüm
Ralph Blase
Dramaturgie
Heino Cohrs
Felix Krull
Felix Krull wird von seinem Paten Schimmelpreester nach dem Tod seines Vaters, einem heruntergekommenen Sektfabrikant, an das Pariser Grand Hotel »Saint James and Albany« vermittelt,
wo er als Liftboy eingestellt wird und bald zum Kellner aufsteigt. Parallel beginnt seine Karriere als Hochstapler,
die er als Gelegenheitsdieb finanziert. In seiner Freizeit wechselt er die Kleidung und bewegt sich gewandt in der Gesellschaft. Dann bahnt sich sein größter Coup an: Er soll dauerhafter in eine andere Identität schlüpfen und an Stelle eines Marquis eine Weltreise antreten.
Thomas Mann beginnt mit der Arbeit an diesem Roman bereits 1910. Es handelt sich vielleicht um seine frivolste und komödiantischste Schöpfung. Erst zwischen 1951 und 1954 schließt Mann »Der Memoiren erster Teil« ab. Da nie ein zweiter Teil folgte, bleibt dieses Werk von Thomas Mann unvollendet, obwohl es den Schriftsteller rund 40 Jahre seines Schaffens begleitete.
Am Theater Aachen hat Ann-Marie Arioli eine Fassung eigens für den Schauspieler Heino Cohrs eingerichtet, der die Bekenntnisse des Felix Krull, spielend und erzählend, ablegen wird.
theater-ac