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Industriekultur in NRW
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VERANSTALTUNGEN

Sonntag, 13.01.2019 | 15:00 Uhr | Kleve
Schauspiel

Kalif Storch

Wilhelm Hauff Autor
Nicole Erbe Regie
Esther van de Pas Bühne / Kostüme / Puppenbau
Mirjam Schollmeyer Puppencoaching
Ludwig Kuckartz Musik
Reinar Ortmann Dramaturgie
Tanja Meurers Theaterpädagogik
Christoph Bahr Kalif Chasid
Ilan Daneels Wesir Mansor
Juliane Pempelfort Prinzessin Lusa
Josia Krug Zauberer Kaschnur
Beschreibung
Im Palast im fernen Bagdad: Der Kalif Chasid liebt Abwechslung und hasst Langeweile. Da kommt ihm ein geheimnisvoller Kaufmann gerade recht. Er bietet dem Kalifen ein Zauberpulver an, das es möglich macht, sich in jedes erdenkliche Tier zu verwandeln und dessen Sprache zu verstehen. Was für tolle Abenteuer sind so möglich! Chasid, der schon immer wissen wollte, ob Vögel lachen können, erwirbt das Pulver. Dabei ahnt er nicht, dass sich hinter dem Kaufmann der machtgierige Zauberer Kaschnur verbirgt. Zusammen mit seinem treuen Wesir Mansor vertraut der Kalif dem Zauber des Pulvers und die beiden verwandeln sich in Störche. Nur zu komisch finden sie, was sich die anderen Vögel zu erzählen haben und brechen in herzhaftes Gelächter aus. Doch wer verwandelt lacht, vergisst das Zauberwort, das ihn wieder zum Menschen macht. Müssen Chasid und Mansor für immer Störche bleiben? Genau das ist der Plan des Zauberers Kaschnur, steht ihm so doch der Weg zum Kalifenthron frei. Da begegnet den beiden Pechvögeln die Eule Lula: Auch sie war früher ein Mensch und wurde von Kaschnur verzaubert. Kann sie Chasid und Mansur helfen?
Wilhelm Hauff entführt uns in seinem berühmten Kunstmärchen in einen fantastischen Orient und in die Welt der Tiere, die gar nicht so anders ist, wie die der Menschen. Inszeniert wird „Kalif Storch“ in einer faszinierenden Mischung aus Schauspiel und Puppentheater.


Wilhelm Hauff (1802-1827) gehört zu den wichtigsten Vertretern der Romantik. Er erschuf trotz seines kurzen Lebens ein beachtliches Gesamtwerk und ist heute vor allem für seine Märchen und Erzählsammlungen, die er in drei Almanachen bündelte, bekannt.
Neuss-Grevenbroicher Zeitung, 31.10.2018
„Das Rheinische Landestheater zeigt in der Vorweihnachtszeit ein liebevoll inszeniertes Familienstück nach dem bekannten Märchen von Wilhelm Hauff. […] Das fängt schon bei der Idee an, Schauspiel und Puppentheater zu kombinieren – ein Konzept, das wunderbar aufgeht. Während die Schauspieler die menschlichen Figuren verkörpern, wird die Welt der Tiere mit Hilfe der Puppen dargestellt. […] Neben dem reizvollen Verwandlungsspiel zwischen Menschen- und Tiergestalt stellt die Inszenierung zudem die Sprache in den Mittelpunkt.“
Susanne Niemöhlmann

Theater-WG, 30.10.2018
„Wir freuen uns, dass Regisseurin Erbe zusammen mit Dramaturg Reinar Ortmann sich das Märchen geschnappt und daraus eine ansehnliche und familienfreundliche Theaterversion gemacht haben, die man ohne Bedenken mit den Kleinen besuchen kann. […] Großen Spaß für jung und alt schaffen die verschiedenen komödiantischen Elemente, die sich von Schauspiel bis hin zu Requisite und Kostüm ziehen. Schnell beispielsweise wird klar: hier handelt es sich um eine Inszenierung der ganz großen Gesten und Mimik. […]Generell müssen wir der Visualität des Stückes ein großes Kompliment machen.“
Marius Panitz