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Industriekultur in NRW
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VERANSTALTUNGEN

Dienstag, 17.10.2017 | 19:30 Uhr | Aachen
Oper

Fiddler on the Roof - Anatevka
Werkinfo
Musical von Jerry Bock

Karl Shymanovitz Musikalische Leitung
Ewa Teilmans Inszenierung
Andreas Becker Bühne und Kostüme
Hakan T. Aslan Choreographie
Adrián Castelló dance captain
Elena Pierini Choreinstudierung
Michael Schmitz-Aufterbeck Dramaturgie
Benedikt Voellmy Fiddler
Rainer Krause Rabbi
Remco Vink Mendel, sein Sohn
Bart Driessen Tevye
Irina Popova Golde
Lisa Katharina Zimmermann Tzeitel
Soetkin Elbers Hodel
Michal Bitan Chava
Amelie Marseille Shprintze
Johanna Maiß Bielke
Rebecca Or Yente
Patricio Arroyo Motel
Antonella Schiazza Shandel, Motels Mutter
Benedikt Voellmy Perchik
Hannes Schumacher Fedja
Pawel Lawreszuk Lazer Wolf
Vasilis Tsanaktsidis Mordechai, der Wirt
Hermann Killmeyer Komissar
Kim Savelsbergh Fruma-Sarah
Jorge Escobar Avram, ein Buchhändler
May Bellefroid Nachum, ein Bettler
Rebecca Or Oma Tzeitel
Johannes Piorek Yussel
Munki Jeong Russische Soldaten
Woo-Sung Kang Russische Soldaten
Hans Schaapkens Russische Soldaten
Johannes Piorek Bezirkskommissar
Danijel Pavisa Pope
Sarah Gutknecht Schankbursche/Hase
Emma Pospischill Rollerkind
Adrián Castelló Sasha
José Ma Ortiz Sanchez Sashas Freunde
Adrián Castelló Sashas Freunde
Kevin Ruijters Sashas Freunde
Rubén Sánchez Sashas Freunde
Javier Ojeda Hernandez Sashas Freunde
Ken Bridgen Sashas Freunde
Alekszandr Szivkov Sashas Freunde
Kevin Ruijters Sashas Freunde
Kevin Ruijters Sashas Freunde
Beschreibung
Der Geiger auf dem Dach steht als Symbol für den Balanceakt eines Lebens unter der Bedingung jahrhundertelanger Verfolgung. Gerade aber für ein ausgegrenztes Volk schafft das Leben in einer strengen Tradition eine große Identifikation. Und so bedeutet auch für den Milchmann Tevje und den jüdischen Teil des Dorfes Anatevkas Tradition Heimat. Tevje, der Patriarch einer großen, außer ihm ausschließlich weiblichen Familie, ist fest davon überzeugt, dass die Welt in Ordnung ist, solange sie in die alten Gesetze gebettet ist. Doch seine drei erwachsenen Töchter sehen das anders und beginnen, die altbewährten jüdischen Bräuche zu revolutionieren und sich selbst zu emanzipieren: Nicht die Heiratsvermittlerin Jente soll die Ehen schmieden, sondern allein die Liebe: Wie sehr Tevje auch hadert und mit seinem Gott diskutiert – aufhalten kann er das Fortschreiten des Neuen nicht, und Gott schweigt und hält sich heraus aus den Konflikten, den privaten wie politischen. Denn da ist noch etwas anderes, was auf Tevjes Welt dunkle Schatten wirft: das an sich friedliche Zusammenleben unterschiedlicher Ethnien und Religionen wird per Edikt des staatlichen Machtapparates erschüttert, erst nur ein wenig durch die eine oder andere antisemitische Demonstration, dann durch zunehmende Gewalt und Pogrome, an deren Ende Vertreibung
und Flucht steht.