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->www.suedost-ev.de
->#ZWQudmUtdHNvZGV1cyMjI3J1dGx1aw==#

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->Deutsche Bahn
südost Galerie
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Galerie | Veranstaltungsort
Großbeerenstr. 88
10963 Berlin [ Kreuzberg ]
 
Öffnungszeiten
Mo 13:00-17:00 h
Mi 13:00-17:00 h
und nach Absprache
Galerie des Vereins Südost Europa Kultur e.V (SOEK)

Der südost Europa Kultur e.V (SOEK) ist 1991 als Verein zur Förderung deutsch-südosteuropäischer Kulturbeziehungen gegründet worden.

In Anbetracht des immer schwieriger werdenden Dialogs zwischen den Volksgruppen aus dem ehemaligen Jugoslawien und den anderen südosteuropäischen Ländern und des Übergreifen der Konflikte aus den Heimatstaaten auf die in Berlin lebenden Bürger wurde die Schaffung von Möglichkeiten der Begegnung und des Austauschs dringend notwendig.

Der Verein setzte sich zum Ziel, ein Forum zu sein, wo Austausch stattfindet kann und Perspektiven für friedliches Zusammenleben entwickelt werden.

Dieses kann und soll auf die Situation und die Diskussion in den Heimatländern ausstrahlen. Um ein derart national-übergreifenden und integrativen Dialog zu erreichen, wendet sich der Verein mit seinem vielfältigen Programm und Aktivitäten an unterschiedliche Zielgruppen und ist bemüht, auf die spezifischen Wünsche, Bedürfnisse, Erwartungen und Interessen der nationalen Gruppen einzugehen.

Der Verein wollte einen Beitrag leisten zum Bau von Brücken zwischen der Kultur in der wir leben, also der Kultur Berlins bzw. Deutschlands, und der Kultur aus eigener Region, die uns nahe ist und aus der einige von uns stammen - Südosteuropa. Das sind Brücken zwischen zwei buntgemischeten Gebieten: Berlin und Balkan. Berlin mit seinem Kreuzberg, wo sich Türken und Alternative so gut verstehen, Berlin mit den Studenten aus der ganzen Welt, mit Asylsuchenden - und Balkan mit den Albanern, Rumänen, Serben, Kroaten, Bulgaren, Griechen, Muslimen. Mazedoniern und Zinzaren, Ruthenen, Slowaken, Deutschen und Russen, mit Dörfern, in denen bis zu zwanzig verschiedene Nationalitäten zusammenleben. Brücken wollten wir bauen auch zwischen Frauen und Männern, zwischen Kindern und Erwachsenen, zwischen Jungen und Alten, Mächtigen und Randgruppen.

Unser Programm ist der Wunsch, die ANDEREN zu verstehen und in dem zu unterstützen, was er/sie sein möchte. Seit 1992 wurde das Südost Zentrum zu einem Treffpunkt aller kulturellen Kräfte, die im europäischen Kontext gemeinsam gegen die nationalistische Propaganda aufklären und wirksam werden.

Die Förderung und Entwicklung von Toleranz und Verständigung zwischen den unterschiedlichen nationalen und religiösen Gruppen ist für den Frieden von größter Bedeutung. Der damals eskalierende Krieg im ehemaligen Jugoslawien verdeutlichte dies schmerzlich. Er verstärkte unsere Energien, etwas Konstruktives zu tun. Das vorrangige Ziel der Arbeit im SOEK bestand in den letzten zehn Jahren darin, Kriegsflüchtlingen aus Kroatien, Bosnien-Herzegowina und Kosovo, deren Kriegserfahrungen häufig zu schwerem psychischen Leiden führten, verschiedenartige Möglichkeiten zu bieten, im Austausch mit anderen für sich und ihre Familien eine neue und lebenswerte Perspektive zu entwickeln. Das war in Berlin recht schwierig. Flüchtlinge durften nicht arbeiten, sie konnten keinen Beruf lernen, sie mussten in beengten Wohnheimen leben. Sie sollten in ihre Heimat zurückkehren, obwohl die Situation dieses größtenteils noch nicht erlaubte.

Kritik der Deutschen Flüchtlingspolitik war notwendig, Zusammenarbeit mit vielen anderen Organisationen und Einrichtungen wurde aufgebaut, grosse Öffentlichkeit hergestellt. Fach- und Mittelschulen wurden aufgebaut, Arbeit mit Traumatisierten wurde aufgebaut, beides mit viel Engagement, fast ohne Mittel.

Seit 1997 wirkt der Verein direkt in Südosteuropa. Die Arbeit ist vielfältig, an vier Orten sind Büros für Menschenrechte und Demokratie eingerichtet worden .

Das Ziel ist, auch dort Foren für einen Austausch zu sein, der Perspektiven für eine friedliches Zusammenleben entwickelt.