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->www.notaufnahmelager
->info-enm@stiftung-be

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->Deutsche Bahn
Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde
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Bildung / Wissenschaft | Museum / Sammlung
Marienfelder Allee 66-80
12277 Berlin [ Marienfelde ]
 
Öffnungszeiten
Täglich von 10:00 - 18:00 Uhr, jedoch Mo geschlossen
Der Eintritt ist frei

Führungen:

Sonntag um 15 Uhr

Führungsentgelte: 3,50 €/ erm. 2.50€

Kostenlose Kinderführung, jeweils am zweiten Sonntag im Monat um 14 Uhr

Für Gruppen können telefonisch Termine vereinbart werden.
Die Stiftung Berliner Mauer bietet mit Unterstützung des Fördervereins Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde eine ständige Ausstellung zur deutsch-deutschen Fluchtbewegung auf dem Gelände des ehemaligen Notaufnahmelagers an. Aufnahme-, Eingliederungsverfahren und Fluchtursachen vor dem Hintergrund politischer Ereignisse werden hier am Beispiel dieser Berliner Flüchtlingseinrichtung anhand von Bild-, Film-, Sach- und Schriftdokumenten und einer im Original erhaltenen Flüchtlingswohnung aus den fünfziger Jahren dokumentiert. Angesprochen werden alle interessierten Bürger, ehemalige Flüchtlinge, Übersiedler, Mitarbeiter und insbesondere Schulklassen.

Die Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde dokumentiert am
authentischen Ort die Geschichte der deutsch-deutschen Fluchtbewegung. Rund
vier Millionen Menschen verließen zwischen 1949 und 1990 die DDR in Richtung
Westen; von ihnen passierten 1,35 Millionen das Notaufnahmelager in Berlin-Marienfelde.

Für die Flüchtlinge war das Notaufnahmelager eine biografische Schnittstelle
zwischen ihrem alten Leben in der DDR und dem ersehnten neuen in der
Bundesrepublik. Die Ausstellung im ehemaligen Haupthaus des
Aufnahmelagers bietet in sieben Themenräumen vielseitige Einblicke in dieses
aufregende Kapitel der jüngeren deutschen Zeitgeschichte: Warum entschloss
sich der Einzelne, die Heimat zu verlassen, wie überwand er die gesicherte
innerdeutsche Grenze und wie empfing ihn der „Goldene Westen“? Besonderes
Augenmerk gilt den Geschehnissen vor Ort: dem Notaufnahmeverfahren, dem
Leben im Aufnahmelager und der Bespitzelung von Flüchtlingen durch die
Staatssicherheit. Am Ende des Ausstellungsrundgangs gibt eine rekonstruierte Flüchtlingswohnung mit Originalmobiliar aus den 1950er Jahren einen anschaulichen Eindruck von den Lebensumständen im Notaufnahmelager.

Die Ausstellung setzt politische Entwicklungen mit persönlichen Erfahrungen
der Flüchtlinge in Beziehung und lässt an zahlreichen Audio- und
Videostationen Zeitzeugen zu Wort kommen. Darüber hinaus werden Flucht und
Ausreise im Spiegel der Kunst beleuchtet.

Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde
Marienfelder Allee 66-80
12277 Berlin
Telefon: (030) 75008400
info-enm@stiftung-berliner-mauer.de
www.notaufnahmelager-berlin.de

Sie erreichen uns mit der S-Bahn 2, S-Bhf. Marienfelde, und mit dem Bus
M77, Haltestelle Erinnerungsstätte Marienfelde.

Unsere Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag 10.00 - 18.00 Uhr
Der Eintritt ist frei.

Führungen:
Sonntags um 15.00 Uhr
Führungsentgelte 3,50 €, erm. 2,50 €
Ebenso wird einmal monatlich eine kostenlose Kinderführung angeboten (immer am zweiten Sonntag im Monat um 14 Uhr)
Für Gruppen können andere Termine vereinbart werden.
Dauerausstellung: Flucht im geteilten Deutschland