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Kurztextmenü
Film / Funk | Literatur | Bildung
- Das Kurztextmenü -

Das Kurztextmenü von Ulrich Wiegand-Laster bietet oft den "Spruch des Tages", es beinhaltet Aphorismen, Sinnsprüche, Liedtexte, Textsprengsel, Denkart, Gedanken, Gedichte, Geschichten, Geistesblitze, Ideen, „Kreatexte“, Wortwitze, Tiefsinniges, Weitgeistiges, Hintergründiges, Zutaten fürs Dasein, Tageswürze, Sprüche des Monats, Lebensweisheiten, Hingedachtes, Denkbares, Angedachtes, Blickpunkte, Hinblicke, Sichtweisen, Sichtweiten, Songtexte, Ungereimtes, Aberwitziges ... (siehe unten)

Anfragen für Lesungen, Buch- oder Zeitschriftenbeiträge, Veranstaltungen, Projektvorhaben, Ausstellungen von Texten, Bildern, etc. … aber auch Mitteilungen, Autogrammwünsche oder Bestellungen können an folgende Email gerichtet werden:
W-L@gmx.de (Kontakt Ulrich Wiegand-Laster)

© Für alle hier publizierten Texte liegt das Urheberrecht bei Ulrich Wiegand-Laster.
Für alle Veröffentlichungszwecke, auch auszugsweise, bitte die vorherige Erlaubnis des Autors anfragen.



*****
Hier sehen Sie ausgewählte Texthäppchen aus dem Kurztextmenü von Ulrich Wiegand-Laster, Aphorismen und Sinnsprüche, Gedichte, ein paar Liedtexte, und Mini-Essays als geistige Nahrung für alle möglichen Anlässe, zur Unterfütterung, Einspeisung, Würzung, Grundsatzfindung, Meinungsteilung, „Standpunktierung“, …, …; außerdem den ersten Teil einer Kinderbuchgeschichte


*****


> Aphorismen und Sinnsprüche:

Unendlichkeit beginnt dort, wo Endlichkeit schließt. (Ulrich Wiegand-Laster) (Charles Wilp gewidmet)

Wer auf seinem Standpunkt sitzt, kann ihn schlecht vertreten. (Ulrich Wiegand-Laster)

Das ständige Auf und Ab im Leben ist wie der unaufhaltsame Pendelschlag der Zeit. (Ulrich Wiegand-Laster)

Die Brocken, die du heute hinwirfst, liegen dir morgen im Weg. (Ulrich Wiegand-Laster)

Wo nichts ist, fehlt nicht zwingend etwas. (Ulrich Wiegand-Laster)

Wer lange um den heißen Brei herumredet, wird ihn am Ende kalt essen müssen. (Ulrich Wiegand-Laster)

Kein Stück Leben ist eine Insel. (Ulrich Wiegand-Laster)

Nur wer denkt, weiß auch, wohin er läuft. (Ulrich Wiegand-Laster)

Wer bei der Hoffnung klingelt, weckt sie womöglich. (Ulrich Wiegand-Laster)

Bücher nehmen Zeit, geben aber Wissen und Weisheit. (Ulrich Wiegand-Laster)

Manchmal ist man im Bild, ohne darüber im Bilde zu sein. (Ulrich Wiegand-Laster) (Dieter Wedel gewidmet)

Wer gestoßen wird, tut sich nicht unbedingt weh; ein Anstoß hier und da ist kein Stoß ins Gesicht, sondern bringt bisweilen Gedanken und Körper in Bewegung, an denen man sich allerdings wiederum stoßen kann. (Ulrich Wiegand-Laster) (Dieter Wedel gewidmet)

Es ist nicht so, dass nur der, der eine Rolle hat, außerdem auch eine spielt. (Ulrich Wiegand-Laster) (Dieter Wedel gewidmet)

Es kann Momente geben, in denen aus einer herzlichen Begegnung eine herzhafte wird, vor allem dann, wenn es ans Eingemachte geht. (Ulrich Wiegand-Laster)

Der Mensch kann zwar tun, was er will, aber er kann es auch nicht lassen. (Ulrich Wiegand-Laster)

Mancher Mensch tut was er will, macht jedoch nicht, was er kann. (Ulrich Wiegand-Laster)

Der ein oder andere Fehler ist nach reiflicher Überlegung keiner mehr. (Ulrich Wiegand-Laster)

Gelegentlich stellt ein Fehler fest, dass er eigentlich nie einer war. (Ulrich Wiegand-Laster)

Wenn sich der Wahnsinn im Anflug befindet, ist das Genie schon gelandet, ohne am Boden zu sein. (Ulrich Wiegand-Laster)

Es geht immer weiter, solange sich Kopf und Füße bewegen. (Ulrich Wiegand-Laster)

Realität ist der erschöpfte Bodensatz von Phantasie. (Ulrich Wiegand-Laster)

Wer nach oben will, muss klettern lernen. (Ulrich Wiegand-Laster)

Sobald sich Gedanken aufs Handeln übertragen, geraten sie ins Mehrdimensionale. (Ulrich Wiegand-Laster)

Wo der Bär tanzt, spielt nicht automatisch die Musik. (Ulrich Wiegand-Laster)

Da spielt die Musik, wo Instrumente Töne von sich geben. (Ulrich Wiegand-Laster)

Vieles ist greifbar, anderes ist unfassbar, einiges ist machbar. (Ulrich Wiegand-Laster)

Ein Ton und noch ein paar, kommen der Musik schon nah. (Ulrich Wiegand-Laster)

Zukunft wurzelt immer im Gestern und Heute. (Ulrich Wiegand-Laster)

Auch ein Alleskönner ist kein Immerkönner. (Ulrich Wiegand-Laster)

Obwohl der Geduldsfaden nicht gleich reißt, so hat er manchmal doch ein jähes Ende. (Ulrich Wiegand-Laster)

Wer auf den Hund gekommen ist, schafft es womöglich auch aufs Pferd. (Ulrich Wiegand-Laster)

Manchmal kommt man nicht mehr runter, vom Hund, auf den man gekommen ist. (Ulrich Wiegand-Laster)

Immer wenn ich mal ein Auge zudrücken soll, frage ich mich, wessen Auge es diesmal wohl trifft. (Ulrich Wiegand-Laster)

Sobald ich jemandem mein Wort gebe, ist es weg, dann kann ich es nicht mehr halten. (Ulrich Wiegand-Laster)

Wer sich keine Gedanken macht, sollte sich Sorgen machen. (Ulrich Wiegand-Laster)

Das Alter ist nichts Neues, aber beständig bis zuletzt. (Ulrich Wiegand-Laster)

Können kommt von Machen, Machen kommt von Sein; wer nicht ist, kann nicht. (Ulrich Wiegand-Laster)

Eine Lüge ist die unreine Wahrheit, bis sie sich als astreine Lüge entpuppt und damit zur reinen Wahrheit wird. (Ulrich Wiegand-Laster)

Denken, das zum Handeln führt, überträgt sich hin und wieder auch aufs Portemonnaie. (Ulrich Wiegand-Laster)

Gedanken, die sich aufs Handeln übertragen, geraten immer ins Mehrdimensionale. (Ulrich Wiegand-Laster)

Wandel beginnt im Kopf und setzt sich in den Füßen fort. (Ulrich Wiegand-Laster)

Auftauchen ist meist schwieriger als Untertauchen. (Ulrich Wiegand-Laster)

Es kann eine Kunst sein, sich mit der Kunst zu befassen. Es ist eine Kunst, sie zu genießen. (Ulrich Wiegand-Laster)

Ein Gedanke befindet sich immer in der Pubertätsphase, er erreicht nie sein faktisches Ende. (Ulrich Wiegand-Laster)

Wohin die Füße auch gehen, der Kopf muss mit. (Ulrich Wiegand-Laster)

Oft genug hängt es vom Standort ab, welchen Standpunkt man vertritt. (Ulrich Wiegand-Laster)

Im Grunde bin ich Optimist, ich glaube, dass die Welt erst morgen untergeht. (Ulrich Wiegand-Laster)

Der Sinn menschlichen Daseins besteht primär in geistiger Fortpflanzung. (Ulrich Wiegand-Laster)

Die Welt ist ein Würfel. (Ulrich Wiegand-Laster)

Alles ist drin - es muss nur noch raus. (Ulrich Wiegand-Laster)

Ich lebe, also wachse ich. (Ulrich Wiegand-Laster)

Wer nicht hören will, muss fühlen, wer nicht gucken will, sieht nichts. (Ulrich Wiegand-Laster)

Nur wer sich mit der Kunst befasst, kann sie auch genießen. (Ulrich Wiegand-Laster)

Was ich nicht aufbewahre, muss ich nicht aufheben. (Ulrich Wiegand-Laster)

Auch Belanglosigkeit hat einen Wert. Wer das weiß, hat jedoch Zeit verloren. (Ulrich Wiegand-Laster)

Man isst, was man isst, wenn man isst. Man ist, was man ist, auch wenn man nichts isst. (Ulrich Wiegand-Laster)

Die Welt ist ein Umlaut. (Ulrich Wiegand-Laster)

Unterm Strich, rechts, links, und drunter und drüber, fällt der Sinn wohl flach, wenn man dahinter kommt, - dass nichts ist. (Ulrich Wiegand-Laster)

Man tut was man muss, oder kann, oder nicht lassen kann, und manchmal auch, was man will, weil man das darf, wenn man sich traut, und wenn man gelassen wird. (Ulrich Wiegand-Laster)

Wer die Hoffnung nicht fahren lässt, braucht ihr nicht hinterher zu laufen. (Ulrich Wiegand-Laster)

Denken und Handeln gleich Gewinnen. (Ulrich Wiegand-Laster)

Wer für das Vaterland kämpft, fällt selten auf Mutterboden. (Ulrich Wiegand-Laster)

Der Boden der Tatsachen kann sich offenbaren, wenn man alle Viere von sich gestreckt hat. (Ulrich Wiegand-Laster)

Es gibt immer zwei Wirklichkeiten, - die eigene, und die der anderen. (Ulrich Wiegand-Laster)

Lass Stille walten, sonst kommen Falten. (Ulrich Wiegand-Laster)

Jedem Ende von etwas folgt ein Anfang von was. (Ulrich Wiegand-Laster) (Charles Wilp gewidmet)

Nicht jeder, der sucht, findet etwas; aber wer etwas gefunden hat, hat es nicht zwingend gesucht, und gut gefunden hat er es auch nicht unbedingt. (Ulrich Wiegand-Laster)

Aktivität ist immer gut, wenn sie nicht wahllos passiert. (Ulrich Wiegand-Laster)

Wer viel spricht, sagt nicht unbedingt etwas. (Ulrich Wiegand-Laster)

Man sollte schwimmen gehen, solange nicht alles ins Wasser gefallen ist. (Ulrich Wiegand-Laster)

Das Glück ist mit dem, der nicht auf der Suche danach ist. (Ulrich Wiegand-Laster)

Wachstum bedingt Bewegung und Bewegung gelingt gelegentlich Wachstum. (Ulrich Wiegand-Laster)

Das Glück ist eine runde Sache, wenn man die Ecken und Kanten entfernt. (Ulrich Wiegand-Laster)

Eine Schweinerei hat nichts mit Glück zu tun; wer aber Glück hat, hat auch Schwein. (Ulrich Wiegand-Laster)

Nicht jeder Affe hat eine Affinität zum Affentheater. (Ulrich Wiegand-Laster)

Leben bedingt Veränderung; Veränderung bewirkt Verfremdung und manchmal Entfernung von sich selbst. (Ulrich Wiegand-Laster)

Keiner kann und darf allen und allem gerecht werden wollen, weil das nur einen belanglosen Brei ergäbe und ohnehin nicht geht. (Ulrich Wiegand-Laster)

Ohne Veränderung findet weder Zukunft noch Vergangenheit statt. (Ulrich Wiegand-Laster)

Vielleicht finden viele das Glück nicht, weil es nicht sächlich ist und in Wahrheit die Glück oder der Glück heißt. (Ulrich Wiegand-Laster)

Das Leben ist Bewegung, die allerdings auch zum Tod und damit zum endgültigen Bewegungsstillstand führen kann. (Ulrich Wiegand-Laster)

Manche Nase hat auch einen guten Riecher. (Ulrich Wiegand-Laster)

Das Leben einiger Menschen muss wohl kürzer sein, weil es sich bei diesen nur mit drei oder vier Buchstaben schreibt; das nennt man dann beispielsweise “vie” oder “life”. (Ulrich Wiegand-Laster)

Es gibt Menschen, die nicht gleich für einen gestorben sind, nur weil sie nicht mehr leben; dagegen sind manche für einen gestorben, obwohl sie gar nicht tot sind. (Ulrich Wiegand-Laster)

Die Schwerkraft von Gedanken ist verschwindend, wenn man bedenkt, dass sie frei sind; schwer aber wiegen Gedanken, die nicht recht raus wollen. (Ulrich Wiegand-Laster)

Für Gedanken, die sich verflüchtigen wollen, benötigt man Gedankenhaftcrème. (Ulrich Wiegand-Laster)

Jeder Dichter ist ein Denker, aber nicht jeder Denker ein Dichter. (Ulrich Wiegand-Laster)

Dichten ist Verdichtung von Gedanken mit schmuckvollem Dichtungsring. (Ulrich Wiegand-Laster)

Kaum jemand lässt sich zum Glück eines anderen zwingen, eher zum eigenen. (Ulrich Wiegand-Laster)

Das Ziel ist der Weg. (Ulrich Wiegand-Laster)

Einige Fehler sträuben sich zu Recht dagegen, korrigiert zu werden. (Ulrich Wiegand-Laster)

Manche Leitfigur mit Leidenschaft wird schon mal zur Leidfigur die Leiden schafft. (Ulrich Wiegand-Laster)

Bisweilen hat der Tod mehr vom Leben als mancher Mensch. (Ulrich Wiegand-Laster)

Freude zu entfalten ist die allerhöchste Kunst desjenigen, der im Grunde nichts zu lachen hat. (Ulrich Wiegand-Laster)

Wer oder was sich aus sich selbst heraus bewegt, lebt und verändert sich. (Ulrich Wiegand-Laster)

Der Tod hängt mehr am Leben als dem Leben lieb sein kann. (Ulrich Wiegand-Laster)

Wer hinterher läuft geht nicht nach. (Ulrich Wiegand-Laster)

Wer viel liegt lässt Vieles liegen und nicht zuletzt sich selbst. (Ulrich Wiegand-Laster)

Hoffnung ist der Schalter zum Lebenslicht. (Ulrich Wiegand-Laster)

Die Welt ist ein Würfel, dessen Wurf man selten in der eigenen Hand hat. (Ulrich Wiegand-Laster)

Wer die Hoffnung nicht einschaltet, knipst das Leben aus. (Ulrich Wiegand-Laster)

Vor sich hat der Tod weniger Leben als das Leben Tod; hinter sich hat der Tod mehr Leben als das Leben, - allerdings ohne Gewähr. (Ulrich Wiegand-Laster)

Was kostete Zeit, wenn ich keine hätte, und was kostete sie wenn ich einen Beutel davon hätte oder mein Kopf voll davon wäre ... (Ulrich Wiegand-Laster)

Reden ist Silber, Handeln ist Gold. (Ulrich Wiegand-Laster)

Wasser gleich Leben, Wasserlassen gleich Lebenlassen. (Ulrich Wiegand-Laster)

Könnte man sich beliebig multiplizieren, wäre sicher mehr als nur ein Bruchteil von dem zu schaffen, was man sich täglich so vornimmt. (Ulrich Wiegand-Laster)

Ein guter Chef ist einer, der mit einem warmen Händedruck aus Widerworten Tipps macht. (Ulrich Wiegand-Laster)

Je höher ein Berg, desto weiter geht`s aufwärts. (Ulrich Wiegand-Laster)

Professionalität will Vielseitigkeit im Denken und Geradlinigkeit im Machen. (Ulrich Wiegand-Laster)

Jeder ist seine eigene Person, im Kosmos der Zusammenhänge. (Ulrich Wiegand-Laster)

Manchmal gehen die Füße andere Wege als der Kopf. (Ulrich Wiegand-Laster)

Möglich ist, was man als möglich erachtet. (Ulrich Wiegand-Laster)

Möglich ist, was man möglich macht. (Ulrich Wiegand-Laster)

Der Verstand hat keine Phantasie, der Geist schon. (Ulrich Wiegand-Laster)

Der Verstand versteht nur wenig von dem, was der Geist Geistvolles ins Leben webt. (Ulrich Wiegand-Laster)

Der Verstand ist schnell erschöpft von dem, was der Geist so schöpft. (Ulrich Wiegand-Laster)

Kein Mensch, der in ein Buch schaut, klappt es als Affe wieder zu. (Ulrich Wiegand-Laster)

Schaut ein Affe in ein Buch, könnte er damit womöglich eine Evolutionsstufe überspringen. (Ulrich Wiegand-Laster)

Wenn ein Affe in ein Buch schaut, ist er danach vielleicht keiner mehr. (Ulrich Wiegand-Laster)

Gegensätze ziehen sich so lange an, bis sie sich vereinigen - oder wieder ausziehen. (Ulrich Wiegand-Laster)

Nur die Wahrheit zeigt, wo die Lüge steckt. (Ulrich Wiegand-Laster)

Zur Demokratie gehört, nicht zur Demokratie gezwungen zu werden. (Ulrich Wiegand-Laster)

Die Realität überholt manchmal die Hoffnung - doch meist ist die Hoffnung weiter. (Ulrich Wiegand-Laster)

Meistens kommt es dicker als man selber sein möchte. (Ulrich Wiegand-Laster)

Feindschaft wird durch zwei Buchstaben leicht zur Freundschaft. (Ulrich Wiegand-Laster)

Träume haben keinen Abspann, aber immer einen Vorspann und manchmal einen Nachspann. (Ulrich Wiegand-Laster)

Ist ein Arm ab, ist man arm dran; ist ein Bein ab, fehlt auch der Fuß. (Ulrich Wiegand-Laster)

Gelegentlich muss man auch die Einfachheit zu bewältigen verstehen. (Ulrich Wiegand-Laster)

Ein Querdenker ist einer, der von links nach rechts oder umgekehrt denkt; -was manchmal verquer ist. (Ulrich Wiegand-Laster)

Träufelt man in eine Trübe Tasse Klare Brühe, eröffnen sich gewisse Einblicke. (Ulrich Wiegand-Laster)

Glück lässt sich nicht suchen, es findet sich von selbst. (Ulrich Wiegand-Laster)

Wo ein Ziel ist, ist auch ein Weg. (Ulrich Wiegand-Laster)

Wandel beginnt im Kopf und setzt sich in den Füßen fort. (Ulrich Wiegand-Laster)

Optimismus hat ausschließlich bunte Grenzen. (Ulrich Wiegand-Laster)

Wenn Optimismus an Grenzen stößt, sind diese entweder rosarot oder schön bunt. (Ulrich Wiegand-Laster)

Ein dünner Bauch ist gratis, ein dicker ist eine Investition. (Ulrich Wiegand-Laster)

Ein dünner Bauch kostet Anstrengung, ein dicker viel Geld. (Ulrich Wiegand-Laster)

Ein dünner Bauch macht Arbeit, ein dicker macht Mühe. (Ulrich Wiegand-Laster)

Wenn Denken zum Handeln führt, überträgt sich das hin und wieder auch aufs Portemonnaie. (Ulrich Wiegand-Laster)

Gedanken, die sich aufs Handeln übertragen, geraten immer ins Mehrdimensionale. (Ulrich Wiegand-Laster)




*****

Nachfolgend ein paar kleine Gedichte als Zugabe:



Im Anzug

Im Anzug steckt manchmal der starke Mann,
der grinst die Frau von neben an, - die grinst zurück.
Im Anzug ist das Gewitter, man kann`s schon sehn,
es ruckt und zuckt, wird kräftig und stark;
ein Segen dem, der jetzt nicht fragt.

Ulrich Wiegand-Laster




Das Büdchen

Büdchen, Kiosk, Halle Trink
sind wie die Tränke für den Fink,
bieten was für den schnellen Schluck,
ein Liquid zum Rachenputzen,
sowie auch was zum Beißen,
klitzekleine Knabbereien,
manchmal auch ein Brötchen gar,
sowie was für die Leselust
gegen alltäglichen Frust,
dazu noch kleine Plaudereien
mit dem hinterm Tresen sitzenden Wesen
und sogar mal mit der Nachbarschaft,
mit der dann jedoch vor dem Tresen
oder draußen vor der Tür
oder auf dem Weg zu ihr;
welch ein Glück!

Ulrich Wiegand-Laster




(Ein Gedicht, ein „Denk-mal“ für das Denkmal)



DenkMal

Ein Denkmal dem Denken

Denk´ mal nach und sieh mal an
was Denken mit dir machen kann:
Das Denken hin und auch mal her
fällt manchmal leicht und manchmal schwer,
Gedanken durchkreisen Raum und Zeit,
der Horizont wird wahrlich weit!

Denk´ mal an das Denkmal auch,
es gehört seit je zum guten Brauch,
bietet Halt dem Kopf, dem Geist,
ist Station zum Gedenk zumeist,
bietet auch dem Auge was,
ist mal schön und manchmal krass.

Denk´ so viel du denken kannst
damit dein Geist noch lange tanzt,
weite deine Perspektive,
weit hinaus übers Primitive.
Schaffe dir viel Phantasie
und viel Wissen bis ins Knie,
bis die Beine weiter wollen
und sich in höhere Sphären tollen …

Ein Denkmal hilft beim Denken
und lässt Gedanken schon mal schwenken:
Mal denkt man kreuz, mal denkt man quer
und ab und zu weit hin und her,
auch kann das Denkmal Denken lenken
und diesem eine Richtung schenken.

Dem Denken ein Denkmal
Dem Denkmal zum Gedenken

Ulrich Wiegand-Laster





*****

Und als Nachschlag noch ein paar Songtexte:


Wieso wieso ...

Wieso wieso wieso warum
Wieso mach ich das mit
Ich bin doch nicht der Supermann
Und heiß auch nicht Brad Pitt

Doch hab ich Hunger auf viel mehr
Und sage mir, leg drauf
Was ich dann mach, das mach nur ich
Ich ruf mir zu: “Glück auf”

Ich bin ein wirklich feiner Kerl
Auch wenn man das nicht glaubt

Wieso wieso wieso warum
Wieso mach ich das mit
Ich bin doch nicht der Supermann
Und heiß auch nicht Brad Pitt

Die Lena hat es vorgemacht
Sie weiß, wie das so geht
Ich habe mich kaputt gelacht
Was niemand wohl versteht

Der Brad, der Pitt, der hat es gut
Der hat`s zum Glück nicht weit
Er hat es schon gefunden
Und spart `ne Menge Zeit

Wieso wieso wieso warum
Wieso mach ich das mit
Ich bin doch nicht der Supermann
Und heiß auch nicht Brad Pitt

Wenn alle sagen: “hey, gib auf”
Dann leg ich richtig los
Ich sag mir dann: nun leg schon drauf
Und zeig den Leuten, wie es geht

Ich bin doch gar kein schlechter Kerl
Obwohl es keiner glaubt

(Liedtext: Ulrich Wiegand-Laster)


*****


Das will er nicht

Der Willi, der ist nicht mehr klein
Hat lange Haare und trinkt Wein
Er weiß schon, was er machen kann
Und fühlt sich wie ein echter Mann
Doch Wäschewachen lässt er sein

Das will er nicht
Das macht er nicht
Das will er nicht
Nein nein

Wenn Willi was zu Rauchen hat
Dann liest er auch das Tageblatt
Er kann schon lesen, und zwar fein
Will eben gern erwachsen sein
Doch Sauberwischen macht er nicht

Das will er nicht
Das macht er nicht
Das will er nicht
Nein nein

Hat Willi einmal Bock auf Null
Setzt er sich schnell auf einen Stuhl
Guckt angestrengt zum Fenster raus
Und denkt dabei an Micky Mouse
Doch Fensterputzen muss nicht sein

Das will er nicht
Das macht er nicht
Das will er nicht
Nein nein

Geht Willi abends einmal raus
Sagt seine Maus zu ihm: “dann saus”
Wenn er dann sehr spät wiederkommt
Sagt seine Maus zu ihm dann prompt:
“Ich lass dich nicht mehr rein”

Das will sie nicht
Das macht sie nicht
Das will sie nicht
Nein nein

(Liedtext: Ulrich Wiegand-Laster)


*****


Arm in Arm

Ach da bist du
Hab dich lang nicht mehr gesehn
Sag, wo warst du denn bloß hin
Ich hab dich so sehr vermisst
Bin so froh, dass du nun hier bei mir bist
Hab mich sehr in dich verliebt -
Und das geht mir wirklich nah

Dass du hier bist, macht mich heiter
Ich find dich so wunderbar
Mit dir geht mein Leben weiter
Ohne dich war es nicht wahr
Lass uns nun zusammen bleiben
Alle Zeiten Arm in Arm
Oh, ich möchte dich begleiten
Ich bin immer für dich da -
Aber sag mir ob du mich wirklich willst

Unser Leben geht ja weiter
Bitte lass mich nicht hier stehn
Lass uns miteinander gehn
Lass uns sehn
Ob wir`s miteinander schaffen
Wir sind füreinander da -
Das ganze Leben lang

Dass du hier bist, macht mich heiter
Ich find dich so wunderbar
Mit dir geht mein Leben weiter
Ohne dich war es nicht wahr
Lass uns nun zusammen bleiben
Alle Zeiten Arm in Arm
Oh, ich möchte dich begleiten
Ich bin immer für dich da -

(Liedtext: Ulrich Wiegand-Laster)


*****


Bratwurst oder Pommes

Bratwurst oder Pommes, Cola und auch Bier
Schmecken einfach lecker - ich nehm alle Vier
Doch du sagst: “igitt”, bring sie bloß nicht mit
Deshalb ess und trink ich jetzt ohne Appetit

Immer wenn ich springe, immer wenn ich singe
“Alle meine Entchen”, kommst du mit der Klinge
Das ist nicht sehr schön, das liegt mir sehr fern
Denn ich hab - neben Pommes - eben auch dich sehr gern

Bratwurst oder Pommes, Cola und auch Bier
Schmecken einfach lecker - ich nehm alle Vier

Alle meine Entchen schwimmen auf dem See
Und das - wie ich meine - schon seit eh und je
Lass mich deine Ente sein, wenn es dir nichts macht
Lass mich auf dem See, ohne dass es kracht

Bratwurst oder Pommes, Cola und auch Bier
Schmecken einfach lecker - ich nehm alle Vier

Alle Tage wieder, schwimm ich von da nach hier
In dem See aus Cola und dem See aus Bier
An Land seh ich dann Pommes, Bratwurst und auch dich
Du magst zwar dieses Futter nicht, dafür aber mich

Bratwurst oder Pommes, Cola und auch Bier
Schmecken einfach lecker - ich nehm alle Vier

(Liedtext: Ulrich Wiegand-Laster)


*****


Grüner Klee und weißer Schnee

Grüner Klee und weißer Schnee
Machen richtig Laune
Mensch, wie man sich freuen kann
Komm doch auch und staune

Über Schnee im grünen Klee
Gehen lauter Leute
Mensch du, komm doch auch heran
Mach´s doch auch mal heute
Alle sagen, es ist gut
Alle sagen, es ist schön

Grüner Klee und weißer Schnee
Machen richtig Laune
Mensch, wie man sich freuen kann
Komm doch auch und staune

Hey, komm du doch auch mal her
Es ist wundervoll
Das macht wirklich sehr viel Spaß
Es ist gut und es ist toll
Alle machen´s mit Genuss
Alle finden´s wirklich schön

Grüner Klee und weißer Schnee
Machen richtig Laune
Mensch, wie man sich freuen kann
Komm doch auch und staune

Alle naslang kommt noch wer
Läuft mit uns darüber
Schnee jedoch ist nun nicht mehr
Und Klee, der ist hinüber
Doch keiner hat etwas gemerkt
Und keiner will es wirklich sehn

Grüner Klee und weißer Schnee
Machen richtig Laune
Mensch, wie man sich freuen kann
Komm doch auch und staune

(Liedtext: Ulrich Wiegand-Laster)


*****


Oh Mädel, oh Mädel

Zu Fuß, im Wald und auf dem Feld -
Und ganz allein
Begegnet dir ein junger Held -
Im Sonnenschein
Er winkt dir zu und strahlt mit blauen Augen
Was hat er vor, was sollst du ihm wohl glauben

Oh Mädel, oh Mädel
Dreh dich nicht um
Geh lieber ins Städel
Sei bloß nicht dumm

Der Junge schlenkert im Vorbeigehn hin und her -
Streift deine Hand
Und will womöglich auch noch mehr -
Allerhand
Jetzt ist er hinter dir und springt
Und du hörst, wie er plötzlich singt

Oh Mädel, oh Mädel
Dreh dich nicht um
Geh lieber ins Städel
Sei bloß nicht dumm

Der Held verstrahlt viel Licht um sich -
Muss das denn sein
Scheint sehr zufrieden mit sich selbst zu sein -
Ach nein
Er tanzt glückselig über eine frische Wiese
Und wirkt von weitem wie ein netter Riese

Oh Mädel, oh Mädel
Dreh dich nicht um
Geh lieber ins Städel
Sei bloß nicht dumm

(Liedtext: Ulrich Wiegand-Laster)


*****


Wenn Manni staubsaugt

(Textadaption von Ulrich Wiegand-Laster auf “Das bisschen Haushalt”,
zur Musik von Henry Mayer, und in Anlehnung an den Originaltext von Hans Bradtke):

Wenn Manni staubsaugt, geht doch alles glatt - nehm ich an
Wenn Manni staubsaugt, bin ich wirklich platt - Mann oh Mann
Warum der Manni das wohl auch nicht können kann
Ist doch nicht fraglich - meint Johann

Wenn Manni abspült, ist er ein echtes As - lieber Mann
Er zieht die Teller einfach durch das Nass - dann und wann
Wieso auch nicht, wenn er es denn kann
Das ist doch möglich - irgendwann

Und was der Manni kann, kann er ganz schlau
Weshalb das stimmt, weiß ich nicht genau

Wenn Manni fegt, dann werden Frauen schwach - denkt er dann
Der Manni ist halt ein großer Feger, ach - wenn er kann
Wie sowas geht, das fragt, wer fragen kann
Denn auch das Fragen - fängt mal an

Und was der Manni kann, kann er wie Mau Mau
Sagt Anneliese und schlürft Kakao

Wenn Manni aufräumt, hört man lauter Krach - sagt Tante Ann
Denn Manni ist halt manchmal mehr als wach - nimmt sie an
Was in ihm vorgeht, fragt sie dann und wann
Und ärgert sich - solang sie kann

Doch manchmal schläft der Manni einfach ein - halt ganz Mann
Der Alkohol, der ist schon eine Pein - so fängts an
Wodurch das kommt, ist, was keiner sagen kann
Der Manni ist – nun mal ein Mann

Das weiß der Manni doch bestimmt genau
Darum ist er wohl - keine Frau

(Liedtext: Ulrich Wiegand-Laster)


*****


Zum Ausklang noch zwei Mini-Essays:


Zur Funktion von Kunst:

Manche Kunst hat die Funktion NICHT zu passen; und manche Kunst hat keine Funktion, manche hat keine Ansprüche oder Absichten, manche Kunst ist keine Kunst, andere ist einfach nur ästhetisch und wieder andere will vielleicht missfallen ... . Aber es gibt auch Grundkonzepte oder Ziele, die einen gewissen Rahmen stecken, um zum Beispiel ein spezielles Publikum anzusprechen, wobei der Rahmen durchaus polyform sein kann, aber nicht krampfhaft gesprengt werden muss. Über Kunst kann man natürlich streiten, muss man aber nicht, und Zeit und Lust hat man auch nicht immer dazu. Jeder trifft eine Entscheidung, welche respektiert werden sollte, weil es immer Gründe dafür gibt, und keiner kann und darf allen und allem gerecht werden wollen, weil das nur einen belanglosen Brei ergäbe und ohnehin nicht geht. (Ulrich Wiegand-Laster, 10.11.2007)



Zu Bewegung und Stillstand:

Bewegung führt einen wechselweise mal zu Glück, mal zu Unglück, über Höhen und Tiefen, über Steine und Löcher, und manchmal zum Stolpern. Bewegung kann Glück sein; Stillstand auch. Bewegung führt irgendwann automatisch zum Stillstand, der seinerseits aber nicht zwingend zur Bewegung führt; Stillstand jedoch birgt die größere Chance gedanklicher Bewegung. Das Leben ist Bewegung, die allerdings auch zum Tod und damit zum endgültigen Bewegungsstillstand führen kann; Pause oder Schlaf hingegen bedeuten nur einen temporären Stillstand. Wer oder was sich aus sich selbst hinaus bewegt, lebt und verändert sich. Ohne Veränderung findet weder Vergangenheit noch Zukunft statt. Leben bedingt Veränderung; Veränderung bewirkt Verfremdung und manchmal auch Entfernung von sich selbst. Bewegen bedeutet, sich auf einen Weg zu begeben, etwas wegbar zu machen, mobil und dynamisch zu sein, initiativ und manchmal verwegen zu werden, Möglichkeiten und Wege zu finden. In dem Sinne ist eher der Weg das Ziel und nicht umgekehrt; und Auftauchen, aus einem denkbaren Zustand von Bewegungslosigkeit oder Stillstand oder Bedeutungslosigkeit in einer verquirlten Welt, ist meist schwieriger als Untertauchen. Auch ist die Welt ein Würfel, dessen Wurf man selten in der eigenen Hand hat. Ich denke, also bin ich, heißt es bei Descartes. Wenn ich demnach bin, lebe ich, bewege ich mich, wachse ich. Wachstum bedingt Bewegung und Bewegung Wachstum. Folglich kann man sagen: Ich lebe, also wachse ich am Leben, an meinen Aufgaben, und manchmal sogar über mich selbst hinaus; und das wiederum bewegt etwas. (Ulrich Wiegand-Laster, 2007)


*****


… und noch eine Kinderbuchgeschichte:



Kleine Ausarbeitung für ein Kinderbuch
Detektivgeschichte in Anlehnung an Sherlock Holmes
Protagonisten: Schwein und Hund, außerdem weitere Darsteller

Plot : „Die rosarote Brille ist verschwunden“
Holm (Schwein) sitzt im Café am See, er erhält einen Anruf
Sein Freund Wotts (Hund) teilt ihm mit, dass eine Brille verschwunden ist
Holm lässt sich von seinem Chauffeur (Pferd) zum Haus von Frau Ellermeier fahren
Wotts ist im Dorf und geht zu Fuß dorthin
Holm und Wotts treffen sich an dem Haus am Waldrand
Die beiden betreten das halbdunkle Haus
Sie sehen sich darin um
Sie werden von Frau Ellermeier überrascht und in den Garten gebeten
Im Garten sehen sie einen gedeckten Tisch
Wotts sucht auf dem Tisch nach Spuren
Er sieht auf dem Kuchen, der sich auf dem Tisch befindet, eine Fliege
Holm sieht sich im hinteren Teil des Gartens um
Er entdeckt dort etwas am Boden
Holm ruft nach Wotts
Wotts kommt zu Holm
Holm zeigt Wotts die Stelle unter den Bäumen, die Wotts als Spur erkennt
Ein aufkommender Regen zerstört die Spur
Am Tag darauf treffen sich beide an einer Gaststätte in der Nachbarschaft von Frau Ellermeier
In der Gaststätte befragt Holm Gäste
Wotts befragt unterdessen Nachbarn von Frau Ellermeier
Von einem Nachbarn erhält er einen Hinweis
Er geht wieder zur Gaststätte um Holm davon in Kenntnis zu setzen
Holm sitzt dort an einem Tisch und isst
Wotts teilt ihm seine Erkenntnisse mit
Holm will zum Wald hinter Frau Ellermeiers Haus fahren, aber seine Droschke ist nicht da
Wotts nimmt ihn auf dem Gepäckträger seines Fahrrads mit, das bei der Gaststätte steht
Am Waldrand gerät Wotts Schal in die Radspeichen und beide fallen vom Rad
Holm und Wotts rappeln sich wieder auf
Sie gehen in den Wald, wo sie weitere Spuren finden
An einer Lichtung hören beide ein Geräusch und Wotts kann plötzlich besser sehen
Holm klärt ihn darüber auf, dass ihm etwas von oben auf die Nase gefallen ist
Es entpuppt sich als die gesuchte Brille, die der aufgescheuchte Dieb (Elster) hat fallen lassen



Kurzbeschreibung der Darsteller:


Schwein namens Sör Lock Holm, kurz „Holm“.
Merkmale: Klein und dick, trägt am liebsten karierte Kleidung und eine knappe Jacke (die noch dicker macht) sowie eine Fliege am Hemdkragen, außerdem eine Sherlock-Holmes-Mütze, und hat oft einen Lutscher (statt Pfeife) im Mund (Geschmacksrichtung Minze).
Eigenschaften: Ist Hobby-Detektiv und betuchter Adeliger, gibt sich vornehm und fühlt sich überlegen, ist aber bequem, hat immer Appetit auf eine Mahlzeit nebenher und lässt vieles seinen Freund „Doggi“ Wotts erledigen, den er meist vorschickt; lässt sich für Erfolge feiern, die er Wotts zu verdanken hat. Hat immer eine Droschke oder - vielleicht besser - eine Rikscha in seiner Nähe, in der er sich von einem Chauffeur (Pferd) überall hin bewegen lässt.

Hund namens Doc „Doggi“ Wotts, kurz „Wotts“ (für seine Freunde auch „Doggi“).
Merkmale: Groß und hager, trägt meist einen langen Gehrock sowie einen langen Schal (der öfter irgendwo hängen bleibt) und hat immer ein „Guckglas am Stiel“ (einzelnes Brillenglas mit Griff, Monokel) dabei, da er auch schlecht sehen kann.
Eigenschaften: Ehemaliger Stadtkämmerer, Holms Freund und Begleiter, wirkt ein wenig ungeschickt und desorientiert, hat aber oft Glück und kann viele Fälle meistens durch günstige Umstände lösen; sein „Guckglas“ verwendet er gerne wie eine Lupe zur Spurensuche, braucht es aber außerdem, um sich an irgendetwas fest zu halten. Fährt manchmal mit einem alten, einfachen Fahrrad.

Weitere Beteiligte: Ziege namens Elvira Ellermeier, eine ehemalige und alleinstehende Lehrerin, trägt wahrscheinlich Rock und Spitzenbluse
Pferd, noch namenlos, als Chauffeur und ggf. Butler von Sör Lock Holm, trägt vielleicht eine dunkelblaue Uniform und weiße Handschuhe sowie eine Chauffeurs-Mütze
Elster, noch namenlos, als Dieb


Geschichte 1: Die rosarote Brille ist verschwunden
Sör Lock Holm sitzt auf der Sonnenterrasse seines Lieblings-Cafés „Schönes Wetter“, das sich an einem blauen See zwischen zwei grünen Bergen befindet. Gerade genießt er ein dickes Stück Sahnetorte, als er von seinem Freund Doc „Doggi“ Wotts einen Anruf erhält. Der teilt ihm mit, dass im nahe gelegenen Dorf die kostbare Brille einer netten alten Dame (evtl. in Gestalt einer Ziege), die immer einen roten Hut trägt und deshalb manchmal „Rothütchen“ genannt wird, verschwunden sei.
Die beiden Freunde wollen die Betroffene, eine ehemalige Lehrerin, aufsuchen und befragen. Holm isst zunächst in aller Ruhe sein Stück Torte auf und fährt danach mit seiner Droschke, einer kleinen Kutsche die von seinem Chauffeur (in Gestalt eines Pferdes) gezogen wird, zur Adresse, die ihm sein Freund genannt hat. Während „Doggi“, wie er seinen Freund nennt, sich schon im Dorf befindet und zu Fuß auf den Weg zu der Frau macht, die Frau Ellermeier heißt und wohl alleine in einem hübschen kleinen Häuschen am Waldrand wohnt.
Als sie am späten Nachmittag dort eintreffen, betätigen sie die Türglocke, hören aber keinen Klingelton. Sie klopfen an die Türe, bemerken dabei, dass sie nicht verschlossen ist und rufen nach der Frau. Da keine Antwort kommt, denken sie, dass vielleicht etwas Schlimmes passiert ist und betreten vorsichtig das Haus.
Im Haus ist es ziemlich dunkel; doch erkennt Holm immerhin Möbel, Türen und Fenster. Wotts seinerseits, der schlecht sehen kann, tastet sich langsam und unsicher durch die Räume. Die alte Frau scheint jedoch nicht zuhause zu sein. Als sie aber wieder nach ihr rufen, nehmen sie eine Stimme wahr und stehen fast im gleichen Moment der Gesuchten gegenüber, die gerade durch eine Seitentür (durch die man einen Garten sehen kann) das Haus betritt. Wotts allerdings steht nicht so ganz, er befindet sich gerade in gebückter Haltung mit dem Rücken zur betreffenden Tür, fährt erschrocken hoch und dreht sich um.

Holm muss beinahe lachen, als er Wotts so plötzlich der alten Dame gegenüber sieht und nimmt kurz einen Minze-Lutscher aus seinem Mund. Die weißhaarige Frau sagt, dass sie Elvira Ellermeier sei und die beiden schon erwartet habe. Sie fragt, ob sie ihnen Kaffee und Kuchen anbieten dürfe. Holm nickt freudig und sagt „ja“, während Wotts gedanklich noch nicht ganz da ist und leicht stotternd äußert, dass er an diesem Tag noch nichts gegessen habe. Beide werden von ihr freundlich in den Garten gebeten.

Im großen und gepflegten Garten deutet Frau Ellermeier auf einen gedeckten Tisch hin, auf dem sich ein appetitlich aussehender Kuchen befindet. Sie lässt Holm und Wotts wissen, dass dort am Abend zuvor ihre kostbare Brille gelegen habe und dann verschwunden sei und dass sie ohne ihre Brille, die zudem ein Erbstück sei, nicht lesen könne. Holm sagt „aha“ und fragt nach dem Aussehen der Brille. „Sie ist rosa, rosarot“, sagt sie. Holm sagt „so so“. Indes holt Wotts ein einstieliges Guckglas hervor, das er immer bei sich hat und mit dem er sogleich nach irgendwelchen Spuren sucht. Auf dem Kuchen entdeckt er damit allerdings zunächst nur eine dicke Fliege, die ihn mit großen Augen ansieht. „Eigentlich“, denkt Wotts bei dem Anblick, „habe er doch gar keinen Appetit“.

Holm ist inzwischen im hinteren Teil des Gartens, der an einen Wald grenzt, verschwunden. Plötzlich entdeckt er etwas unter einigen Obstbäumen. „Doggi!“, ruft er seinen Freund, „hier ist etwas, das du dir ansehen musst!“. Einen Moment später ist Wotts bei ihm. Holm zeigt mit vollem Mund auf eine Vertiefung im weichen Boden, bückt sich selber nicht und hält zum Erstaunen seines Freundes ein angebissenes Stück Kuchen in der Hand. Wotts fragt sich, ob es wohl das mit der Fliege ist und beugt sich nach unten. Er betrachtet die Stelle, auf die Holm gezeigt hat, eingehend durch sein Guckglas und kommt zu dem Schluss, dass es sich dabei um eine Fußspur handeln müsse. „Vielleicht stammt die ja vom Dieb der Brille“, mutmaßt er und schlägt vor, einen Gipsabdruck davon zu machen. Doch kaum hat er das gesagt, zieht ein starker Regen auf, der die Spur verwischt und damit leider unbrauchbar macht! Da es inzwischen auch schon dunkler geworden ist, beschließen Holm und Wotts weitere Nachforschungen auf den nächsten Tag zu verlegen …, … (Fortsetzung in Arbeit)



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(Weitere Texte bei Bedarf und gerne ...)
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