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Maria Riccarda Wesseling
Theater
Maria Riccarda Wesseling ist in Graubünden (Schweiz) geboren und liebt Bergseen. Sie studierte bei Hedwig Vonlanthen, Elisabeth Glauser, Margreet Honig und Barbara Martig.


Zur Premiere von »Iphigénie en Tauride« an der Opéra National de Paris ersetzte Maria Riccarda Wesseling im Sommer 2006 Susan Graham kurzfristig in der Titelrolle in einer Krzysztof Warlikowski/Marc Minkowski Produktion. Presse und Publikum erkennen: »une decouverte« – eine Entdeckung (Les Echos). Die Pariser Nationaloper legte die Mezzosopranistin für eine weitere Gluckproduktion fest: Sie singt die Titelrolle »Orpheus« in einer Pina Bausch-Produktion im Februar 2008.


Das Repertoire der vielseitigen Künstlerin reicht von Barockpartien über das romantische Repertoire bis zu zeitgenössischer Musik mit Rollen wie Purcells Dido, Händelpartien wie Rodrigo, Rinaldo, Amadigi, Giulio Cesare sowie Sesto, Dejanira in »Hercules« und Medea in »Teseo« (auch auf DVD), sowohl Glucks »Orpheus« als auch »Euridice, Iphigénie en Tauride«, Mozarts Idamante, Dorabella, und Sesto, Rossinis »Cenerentola«, Verdis Fenena in »Nabucco«, Berlioz’ Marguerite in »Faust«, Offenbachs Hedwig in »Die Rheinnixen«, Giulietta in »Les Contes d’Hoffmann« sowie Metella in »La Vie Parisienne«, Bizets »Carmen«, Strauss’ Octavian und Zemlinskys Bianca in »Eine florentinische Tragödie«, aber auch die dramatische Koloraturpartie Kassandra in Aribert Reimanns »Troades«, Le Pèlerin in Kaija Saariahos »L’amour de loin«, Olga in Peter Eötvös’ »Tri Sestre« und Duchessa di Malaspina in Sciarrinos »Luci mie traditrici«.


Im Konzertbereich interpretiert Maria Riccarda Wesseling Werke wie Berlioz’ »Les Nuits d’été« und »La mort de Cleopatre«, Ravels »Shéhérezade«, Respighis »Il Tramonto«, Chaussons »Poème de l’amour et de la mer«, Wagners »Wesendonck-Lieder«, Orchesterlieder von Schönberg, Zemlinsky, Berg, Mahler und Strauss, eine Vielzahl bekannter Oratorien und besonders gerne Lieder.
Kommende Engagements umfassen unter anderem Partien am Grand Théâtre de Genève, an der Opéra National de Lyon, La Monnaie-Brüssel, an der Alten Oper Frankfurt und bei den Wiener Festwochen, der Oper Amsterdam, der Oper Bilbao, der New York City Opera und dem Concertgebouw Amsterdam.


Die Sängerin gastiert am Théâtre des Champs-Elysées Paris, der Opéra National de Paris, Opéra National de Lyon, La Monnaie-Brüssel, Grand Théâtre de Geneve, Finnische Nationaloper-Helsinki, Semperoper Dresden, Oper Frankfurt und Alte Oper Frankfurt, Philharmonie-Essen, Philharmonie-Köln, Tonhalle-Zürich, Palau de la Musica-Barcelona, Concertgebouw Amsterdam sowie den Festivals unter anderem in Montpellier, Beaune, Ambronay, Teneriffa, Halle, Schwetzingen, Wien (Wiener Festwochen) and Zürich (Zürcher Festwochen).
Ihre Solo-CDs »Wien 1900 und Händel Heroines« erschienen bei Claves Records und bei Naive erscheinen in Kürze »Amadigi« und »Rodrigo«.


Mit der Titelpartie in Hans Werner Henzes Uraufführung »Phaedra« gibt sie ihr Staatsopern-Debüt.