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Franz Mazura
Theater
Der in Salzburg geborene Kammersänger Franz Mazura studierte von 1950 – 1955 Gesang an der Musikakademie Detmold bei Prof. Husler und war bereits während seines Studiums als Schauspieler am Landestheater Detmold engagiert. Er debütierte in Kassel und es folgten feste Engagements in Mainz, Braunschweig und Mannheim. Neben weiteren Gastspielen an allen großen Bühnen Deutschlands, sang er auch in Wien, Barcelona, Mailand, Marseille, Los Angeles, New York und anderen großen Städten im Ausland. Bei den Salzburger Festspielen debütierte er 1960 und sang dort kontinuierlich bis 1970, an der Deutschen Oper Berlin begann seine Karriere 1961 und er gehörte zum Ensemble der Bayreuther Festspielen von 1971 bis 1995. Außerdem gab er unter anderem Konzerte in Chicago, Paris, Toronto, San Francisco, London, San Francisco und Birmingham. Neben hervorragenden Interpretationen der klassischen Bösewichte der früh- bis spätromantischen Oper, erhielt er vor allem für seine Rollen im modernen Repertoire wichtige Auszeichnungen. 1980 wurde er für seine Interpretation des Dr. Schön in der Uraufführung von Alban Bergs »Lulu«, unter der Leitung von Pierre Boulez, mit dem Grammy Award ausgezeichnet. 1985 erhielt er den zweiten Grammy Award für seine Interpretation des Moses in Arnold Schönbergs Oper »Moses und Aron« unter Sir Georg Solti. Seit 1980 ist er Kammersänger und seit 1990 Ehrenmitglied des Nationaltheaters Mannheim. Am Stuttgarter Staatsschauspiel spielte er in der Spielzeit 1990/1992 den König Lear im gleichnamigen Stück von Shakespeare. Er erhielt 2004 die Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg und 2010 das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse.